Steffen Kotré reist zum Wirtschaftsforum nach Russland!

1. Juni 2026
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Dahme-Spreewald. Der Bundestagsabgeordnete Steffen Kotré (AfD), direkt gewählter Vertreter des Wahlkreises Dahme-Spreewald und Teltow-Fläming, reist auf Einladung der Russischen Präsidialverwaltung zum Internationalen Wirtschaftsforum nach St. Petersburg. Die als wichtigste Wirtschaftskonferenz Russlands geltende Veranstaltung findet vom 3. bis 6. Juni statt.

Nach Angaben der Veranstalter haben Teilnehmer aus mehr als 130 Ländern ihre Mitwirkung bestätigt. Erwartet werden Regierungsvertreter, internationale Organisationen, Unternehmensvertreter sowie Experten und Wissenschaftler aus verschiedenen Staaten, darunter auch Deutschland.

Steffen Kotre: "Wohlstand, produzierende Industrie sowie preiswerte und ausreichende Energie geht nur mit Russland."

Steffen Kotre: “Wohlstand, produzierende Industrie sowie preiswerte und ausreichende Energie geht nur mit Russland.” (Bildmontage mwBild)

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Kotré ist Mitglied des Ausschusses für Wirtschaft und Energie des Deutschen Bundestages sowie stellvertretendes Mitglied im Auswärtigen Ausschuss. Nach eigenen Angaben will er die Reise nutzen, um Möglichkeiten für eine künftige wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Russland auszuloten.

„Ich möchte meinen Beitrag dazu leisten, dass sowohl Industrie als auch Gesellschaft wieder Kontakt und Vertrauen mit Russland aufbauen. Ich möchte ausloten, wie deutsche Unternehmen wieder von einer Zusammenarbeit mit Russland profitieren können, wie deutsche Haushalte wieder zur preiswerten Gas- und Ölversorgung kommen. Und ich möchte ausloten, was ich für eine mögliche Friedensdiplomatie beitragen kann“, erklärte Kotré vor seiner Abreise gegenüber dem Schulzendorfer.

Der Wirtschaftsingenieur kritisiert die derzeitige Russlandpolitik Deutschlands und Europas. Während politische Kräfte hierzulande die Beziehungen zu Russland weiter einschränkten, würden die Vereinigten Staaten nach seiner Einschätzung wieder verstärkt den Dialog mit Moskau suchen. Als Beispiel nennt der AfD-Politiker Berichte über Gespräche zur möglichen Wiederinbetriebnahme der Nord-Stream-Pipelines.

Mit Blick auf die Energieversorgung betont Kotré die Bedeutung russischer Energielieferungen für die deutsche Wirtschaft. „Deutschland kann es sich nicht mehr leisten, teure Energie zu beziehen. Russland hat immer preiswert und zuverlässig geliefert. Die energieintensive Industrie, allen voran der Automobilbau und die Chemieindustrie, sind darauf angewiesen“, sagte der Bundestagsabgeordnete.

Die Reise erfolgt vor dem Hintergrund weiterhin angespannter Beziehungen zwischen Deutschland und Russland infolge des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine. Während die Bundesregierung auf Sanktionen und eine Verringerung der wirtschaftlichen Abhängigkeit von Russland setzt, fordert die AfD seit längerem eine Normalisierung der Beziehungen sowie eine Wiederaufnahme wirtschaftlicher Kooperationen.

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