Politik in Schulzendorf

10. Februar 2009
Von

Am Dienstag, den 10.02.09 tagte der Ausschuss Soziales/Bildung/Kultur und Sport der Schulzendorfer Gemeindevertretung in der Sport- und Mehrzweckhalle. Leider nahmen nur drei Schulzendorfer Bürger auf den Zuhörerstühlen platz. Im öffentlich tagenden Ausschuss ging es um Fragen der Schule, den Kindertagesstätten, der Verteilung von Geldern, der Ganztagsschule in Schulzendorf und natürlich dem künftigen Flughafen BBI. Das Internetportal Schulzendorfer wird demnächst auf einzelne Themen detailliert eingehen. Souverän, kompetent und rhetorisch gewandt antwortete Bürgermeister Burmeister zu allen Sachfragen der Ausschussmitglieder. Bemerkenswert war seine Übereinstimmung in vielen Sachfragen mit dem Fraktionsvorsitzenden der Schulzendorfer CDU Herrn Kolberg.

Peinlich dürfte der Auftritt von Gernut Franke vom BürgerBündnis freier Wähler gewesen sein. Zunächst versuchte er Beschlussvorlagen zu begründen für die die Gemeindevertretung Schulzendorf überhaupt nicht zuständig ist. Fragen des Ausschussvorsitzenden Herrn Mücke von der SPD zu den Beschlussvorlagen seiner eigenen Fraktion konnte er nicht überzeugend beantworten. Anschließend musste er sich nachträglich für falsche  Formulierungen in den Beschlussvorlagen des BürgerBündnisses entschuldigen. Kritiken an seinen Positionen gab es folgerichtig aus den Reihen der gewählten Gemeindevertreter und selbst die stellvertretende Bürgermeisterin Frau Koppe gab dem gewählten Gemeindevertreter Franke einen kräftigen Rüffel.

One Response to Politik in Schulzendorf

  1. Heike
    13. Februar 2009 at 12:01

    Wieso ist die Gemeidevertretung nicht für Beschlussvorlagen zuständig?

    Was heißt falsche Formulierungen in der Beschlussvorlage? Man kann sich auch an Formfehlern festhalten. Es geht hier um die Sache und nicht um Form. Das kann man doch gemeinsam, ich betone gemeinsam, lösen. Ich habe das Gefühl, das nicht miteinander, sondern gegeneinander gearbeitet wird. Das bringt uns Schulzendorfern garnichts.
    Man kann einen Gemeindevertreter so nicht behandeln. Ich finde dies arrogant. So jetzt bin ich es los. Das musste einfach mal sein.
    Schönes Wochenende
    Heike

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