Schulerweiterung: Rathaus schafft klammheimlich Fakten

15. Mai 2020
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Es sieht ganz danach aus, dass Bürgermeister Mücke (SPD – nominiert) und sein Bauchef Sonntag einen Beschluss des Gemeinderates aushebeln.

Am 12. Juli 2017 wies die Gemeindevertretung Markus Mücke an, alle notwendigen Schritte für eine „Erweiterung der Grundschule in Modulbauweise“ anzuschieben. Hauptgrund für die damalige Entscheidung: Die Modulbauweise sichert kürzere Bauzeiten und geringere Risiken.

Zwei Jahre später, am 18. September 2019, präsentiert Leonie Heilmann vom Planungsbüro Leitplan GmbH vor Abgeordneten zwei Varianten vom Erweiterungsbau. Die Architektin erklärt öffentlich, dass die modulare Bauweise (nur noch) „favorisiert“ sei. Zwei Zeitpläne, einen für den Modular Bau und einen für die konventionelle Bauweise nach Gewerken im Losverfahren stellte sie vor.

Von Modulbauweise ist inzwischen keine Rede mehr. (Foto:mwBild)

Von Modulbauweise ist inzwischen keine Rede mehr. (Foto:mwBild)

Vor wenigen Tagen wurde im Ortsentwicklungsausschuss eine neue Leitplan Präsentation gezeigt. Von Modulbauweise war darin keine Rede mehr. Der Beschluss von einst scheint wohl unter den Teppich gekehrt zu sein.

Die Antwort von Bürgermeister Mücke, weshalb das Rathaus eine nicht beschlossene Bauweise, nämlich die mit Einzelgwerken, in der jüngsten Präsentation verfolgt wird und welche Ausführung in den Bauantragsunterlagen beschrieben wurde, steht aus.

2 Responses to Schulerweiterung: Rathaus schafft klammheimlich Fakten

  1. Peter Schulze
    17. Mai 2020 at 11:10

    Am 23.10.2019 wurde bei der Gemeindevertretersitzung über die jetzige Variante entschieden. 12x ja, 4x nein. Kann man im Ratsinformationssystem nachlesen; ich war aber auch dabei und würde das bezeugen 😉

  2. Jörg
    16. Mai 2020 at 19:10

    Ein schönes Bild,welches die Wirklichkeit von MM darstellt.

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