Ortszentrum: AfD will Haltverbotszone einrichten

18. Oktober 2019
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Parkende Fahrzeuge in der Ernst –Thälmann – Straße sorgen besonders im Ortszentrum für zähen Verkehrsfluss, Staus und gefährlichen Verkehrssituationen. Deshalb fordern Bürger seit langer Zeit Maßnahmen, welche die Lage entspannen. Versuche vom Bürgerbündnis und der CDU, sinnvolle verkehrsrechtliche Anordnungen auf den Weg zu bringen, scheiterten bislang am Widerstand der Straßenverkehrsbehörde.

Immer wieder kommt es auf der Kreisstraße zu brenzligen Situationen. (mwBild)

Immer wieder kommt es auf der Kreisstraße zu brenzligen Situationen. (mwBild)

Schulzendorfs AfD nimmt jetzt erneut Anlauf, um die Situation zu verbessern. Bürgermeister Mücke soll beim Landkreis Dahme – Spreewald ein eingeschränktes Halteverbot auf beiden Seiten der Ernst – Thälmann – Straße zwischen Ampel und Einmündung Richard – Wagner – Straße in der Zeit von Montag bis Freitag, 8 Uhr bis 20 Uhr, erwirken.

Fraktionschef Klaus Schmidt ist trotz früherer Absagen zuversichtlich, dass der Vorstoß gelingt. Schließlich hat sich seit dem die Verkehrssituation durch die Entwicklung des Wohngebietes Ritterschlag/Ritterfleck weiter verschärft.

Am kommenden Mittwoch wird über den AfD – Anstoß im Gemeinderat abgestimmt. Dann wird auch die spannende Frage beantwortet, wie die übrigen Fraktionen mit dem ersten AfD – Antrag umgehen. Wird er als gute Idee angesehen oder als Beschlussantrag einer unangenehmen Partei abgebügelt?

14 Responses to Ortszentrum: AfD will Haltverbotszone einrichten

  1. Heinz-Hubert
    21. Oktober 2019 at 10:10

    Das Einrichten eines zeitweiligen Verbotes bringt nur dann etwas, wenn die Gemeinde auch in der Lage ist, die Einhaltung durchzusetzen und zu kontrollieren. Also muss sich ein/e Beschäftigte/r des Ordnungsamtes dahin stellen und Knötchen schrieben. Sieht das irgend jemand?

    Gegenvorschlag: Tempo 30 auf der Thälmannstraße von der Illgen- bis zur Richard-Wagner-Straße, festinstallierter Blitzer hin, dann wird es besser. Denn bei langsameren Verkehr entstehen auch weniger brenzlige Situationen. Und bei der Aussicht auf zusätzliche Einnahmen sind doch eigentlich alle dabei, oder?

  2. Krystian
    20. Oktober 2019 at 11:52

    Dann parkt die Karre hinter der Einmündung, und dann? Schonmal durch die Rosa Luxenburg Straße gefahren?

    Besuchern und Handwerkern kann man das Tor öffnen und sie auf das Grundstück fahren lassen. Das eigene Auto kann man ja kurzzeitig gegenüber parken. Die Parkplätze dort hat noch nie einer kontrolliert. Ansonsten heißt es Parkflächen auf dem Grundstück zu schaffen.

    Sinnvoller wäre wohl aber eine zeitliche Begrenzung zu Stoßzeiten. Z.B. von 6-8 und 14-18 Uhr. Müsste man mal über den Zeitraum einer Woche die Fahrzeuge zählen und dann sinnvoll den Zeitraum bestimmen.

    Ansonsten kann ich nur raten, die anderen Einkaufsmöglichkeiten zu nutzen und das völlig überfüllte Ortszentrum mit dem Auto zu meiden.

  3. Bürger Wolle
    20. Oktober 2019 at 10:13

    “Deshalb fordern Bürger seit langer Zeit Maßnahmen, welche die Lage entspannen.” Genau. Unter “entspannen” versteht man allerdings in aller Regel, den Verkehr zu *verlangsamen* und ihm damit die Schärfe und Gefährlichkeit zu nehmen. Also: Mehr parkende Autos auf die Fahrbahn, mehr Fahrräder, Tempo 30! So wie jetzt kann es jedenfalls nicht bleiben, sonst gibt es bald die ersten Unfalltoten bei dem ständigen Gerase auf der Kreisstraße.

  4. Erdbewohner
    20. Oktober 2019 at 08:50

    @BzK: das stimmt mit Berlin :(
    Und ja das mit den Problemen in S’dorf stimmt auch…

  5. Bürger zweiter Klasse
    19. Oktober 2019 at 17:27

    @Rosa Klein,

    na dann am besten immer per Fahrrad zum EKZ, da stört dann auch das eine Auto nicht was auf der TE-Strasse steht.
    Und für alle anderen in Sachen Umweltschutz:
    überlegt euch mal, wie wir das Dorf vor den Abgasen des BER schützen. Geruchsintensive Kerosinwolken eingeschlossen.
    Ich bin der Meinung dass alle Meckerer in Berlin beim Fahren und Parken einen Herzstillstand bekommen würden.
    Es gibt andere Probleme als das eine Auto.

    Schulausbau
    Infrastruktur
    Kita’s
    Freizeitangebote für die Kid’s
    Grundsteuerreform
    u.s.w

  6. Rosa Klein
    19. Oktober 2019 at 13:51

    Alle reden von Umwelt , dann müssen auch die ständigen Stau`s beseitigt werden , kostet nichts ( bis auf die Schilder ). Auch die vielen Unfälle die hier schon waren sind unnötig und von wem ein guter Vorschlag kommt ist doch letztlich egal -oder ? Und wenn ausgerechnet mal ein Besucher keinen Parkplatz in der ET-Strasse findet , da wird er wohl fahruntauglich sein.Übrigens geht es hier nicht um einen gelegentlichen Besucher , sondern um Dauerparker , die zu bequem sind aufs Grundstück zu fahren.Das ganze muss dann natürlich auch kostenpflichtig kontrolliert werden. Das Halten für Paketboten müsste erlaubt bleiben.

  7. Sozialismus für alle
    19. Oktober 2019 at 06:58

    An den Usern hier merkt man mal wieder, warum wir in Schulzendorf eine derartige Qualität bei den Verantwortlichen haben. Wahlen bringen wirklich keine Verbesserung.

    Wir merken an :

    1. Die ET ist eine Kreisstraße. Die Gemeinde hat nix zu sagen.

    2. Den Anliegern der ET sollten die Vorflächen weggenommen werden und auf ihnen Parkplätze gebaut werden – dann hört diese Gejammere endlich auf. Die Vorflächen waren eher da- als die Anwohner oder der jetzige Verkehr.

    3. Kein Schulzendorf hat den Luxus, wie in der ET auf der Straßen parken zu dürfen, da die Schulzendorfer Straßen es wegen der Breite nicht zulassen. Ferner haben fast alle, ihre Straße mit Straßenausbeiträegen bezahlt. ( Ich habe Straße geschrieben ! Nicht Gehwege! )

    4. PKW- parken – auch – vor der Schule, weil die Gemeinde ihren Verpflichtungen entsprechend Bauordnung nicht nachkommt, auf dem Grundstück Stellflächen zu schaffen.

    Also Klimanotstand einführen und PKW s abschaffen. Ich finde den Vorschlag von Petra aber besser : Schulzendorfs Verwaltung in die Wüste samt BM in die Wüste schicken und von Zeuthen regiert werden !

  8. Wähler
    18. Oktober 2019 at 21:15

    Jetzt kann man mal Fragen was zuerst da war. Die Anwohner und deren Besucher oderdas Einkaufszentrum?
    Wie die Kläger welche in die achso hippe Clubszene ziehen und sich dann über laute Musik beschweren und dafür Sorgen das selbige geschlossen werden.
    Speichelleckerischer Antrag.

  9. Tuerlich
    18. Oktober 2019 at 19:36

    Ey, wer merkert denn hier? Der Aldi Parkplatz ist wohl groß genug, oder sind die 3m extra zu viel?

  10. Erdbewohner
    18. Oktober 2019 at 18:50

    Jawohl Petra!!
    @BzK, dann parken die eben im EKZ, kontrolliert doch eh keiner…

  11. Petra
    Petra
    18. Oktober 2019 at 16:09

    Mir ist es Schnuppe, wer ein Vorschlag zur Verbesserung unser Situation unterbreitet. Den Vorschlag der AfD kann man nur unterstützen.

  12. Butzeputze
    18. Oktober 2019 at 14:36

    Wenn dafür ein Parkplatz auf Kosten aller Nicht-Anwohner gebaut wird, den nur Gäste der Anwohner nutzen dürfen, wäre ich dafür. Klar sein sollte nur: wer aus Egoismus und Bequemlichkeit die Wohnsituation der Anwohner verschlechtern will, der sollte dafür zahlen !

  13. Bürger zweiter Klasse
    18. Oktober 2019 at 13:17

    Klasse.Handwerker oder Familienbesucher kommen dann per Taxi oder was? Sowas lassen sich nur diejenigen einfallen,die dort nicht wohnen

  14. Martina Müller-Schmölzer
    18. Oktober 2019 at 13:17

    Ich bin absolut für den AfD- Antrag! Das macht Sinn und ist ein guter Antrag. Ich hoffe, dass die anderen Parteien auf der Komunalebene vernünftig dem zustimmen und nicht so töricht wie auf Bundesebene handeln. Das Ergebnis ist klar: bei der nächsten Wahl würde die AfD wieder Stimmen dazu gewinnen, während die Altparteien massiv abgestraft werden

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