Klima-Chaoten legten Autobahn zum BER lahm

18. November 2022
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Schönefeld. Zwischen der Anschlussstelle Schönefeld Süd und der Zufahrt zum Flughafen BER haben sich am Vormittag acht Klima-Chaoten der Widerstandsgruppe „Aufstand der letzten Generation“ im Alter von 20 bis 70 Jahren aus dem gesamten Bundesgebiet auf der Autobahn A 113 festgeklebt und die Zufahrt zusätzlich mit Personenkraftwagen zugestellt. Die Folge: Ein riesen Rückstau. Ab der Anschlussstelle Berlin Adlershof wurde der Verkehr umgeleitet.

Foto: twitter, Letzte Generation

Foto: twitter, Letzte Generation

Um eine Person von der Straße zu entfernen, musste die Straßendecke aufgeschnitten und Asphalt aus der Fahrbahn herausgestemmt werden. Die dadurch entstandene Gefahrenquelle für den Verkehr wurde durch die Autobahnmeisterei baulich beseitig. Gegen 14.30 Uhr konnte die Autobahn wieder freigegeben werden.

Die Personen wurden zur Feststellung ihrer Identität sowie zur erkennungsdienstlichen Behandlung in Gewahrsam genommen. Nun müssen sie sich wegen des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr sowie Nötigung verantworten.

31 Responses to Klima-Chaoten legten Autobahn zum BER lahm

  1. BewohneR
    30. November 2022 at 08:06

    “Frage nicht, was dein Land für dich tun kann – frage, was du für dein Land tun kannst.” (John F. Kennedy)

    Oder für dieses Thema angepasst …

    “Frage nicht, was die Regierung gegen den Klimawandel tut, sondern frage, was Du selbst gegen den Klimawandel tust.”

    Tun wir alle wirklich genug gegen den Klimawandel oder bremst uns der “menschliche Egoismus” (Zitat Oliver)?

    Ich finde, alle die auf die Regierung und die anderen Staaten schimpfen, sollte sich mal ehrlich diese Frage stellen:

    – Verzichte ich bei jeder Gelegenheit auf das Auto und fahre lieber Fahrrad oder Bus (aber nur wenn der Weg so weit ist)
    – Reduziere ich meinen eigenen Energieverbrauch und verzichte auf TV-Unterhaltung, Computer/Handyspiele und lese stattdessen ein Buch oder spiele Brettspiele?
    – Setze ich auch bei Kleidung und anderen Gütern auf Nachhaltigkeit?
    – Kaufe ich keine Aufbackbrötchen, Discounterbackwaren oder sonstige Lebensmittel (z. B. TK-Krabben), weil zwar die Herstellung / Aufbereitung in Afrika oder Asien günstiger ist, aber der Transport riesige Mengen an CO2 verursacht?
    – Gestalte ich meinen Garten umweltgerecht und verzichte auf zuviel Beton und Steine sowie nicht optimale Pflanzen (z. B. Kirschlorbeer)?
    – Spare ich Wasser und lasse den Rasen im Sommer auch mal braun werden?
    – Verzichte ich auf einen privaten Pool und gehe stattdessen lieber in einem See baden? Zu essen gibt es dort natürlich nur selbst mitgebrachtes?

    Wenn ich diese Frage für mich beantworte, stelle ich fest, dass bei mir viel Nachholbedarf besteht.

    Wie sieht es wohl bei Euch oder den Klimaaktivisten aus?

  2. Andreas
    29. November 2022 at 14:56

    @Oliver:

    Sie schätzen die Lage grundsätzlich genauso ein, wie die Klimaaktivisten. Ich tue das auch.

    Die Aktionen der Klimaaktivisten lehne ich zwar ab, kann deren Zorn aber andererseits gut verstehen. Unser Planet wird ausgebeutet ohne Ende, die notwendigen Veränderungen, Modernisierungen und Einschränkungen wollen aber viel zu wenige auf sich nehmen. Auf saubere und auf mittlere sowie vor allem lange Sicht extrem günstige erneuerbare Energie zu setzen, haben wir verschlafen.

    Ja, unter diesem, unserem Egoismus werden viele von uns und vor allem die allerjüngsten noch enorm leiden. Ein Leben, wie es heute 40-, 50-, 60- oder 70-jährige bislang geführt haben, wird jungen Menschen künftig nicht mehr möglich sein.

    Bei diesem Ausblick wirken die Aktionen der Klimaaktivisten lächerlich milde.

  3. Oliver
    29. November 2022 at 12:44

    Zu Anfang etwas Satire:
    Liebe Klimaaktivisten, als ihr den Van Gogh besudelt habt war ich ernsthaft sauer! Ich habe mir 5 Liter Altöl besorgt und diese direkt in die Spree gekippt! Die Tankstelle hat noch mehr Altöl und liebe Klimaaktivisten ich bin auch Fan der Impressionisten, ich mag auch Rubens und Dürer damit ihr gleich wisst was Eure nächsten Aktionen auslösen werden….
    Aber nun wieder Ernst. Ich glaube leider, die Menschen werden es bis zum “Point of no return” voranbringen. Es ist das gleiche Symptom, warum der Kommunismus nicht funktioniert, es gibt immer Egoisten die sich bereichern wollen auf Kosten der anderen. Der menschliche Egoismus ist leider eine sichere Bank…
    Sanktionen hin oder her wie sinnvoll ist es Gas tiefgekühlt über die Meere zu fahren, anstatt es aus vorhandenen Leitungen zu nehmen. Hier sind Politik und Profitinteressen ganz klar gegen die Menschen.
    Aber selbst, wenn wir es noch dieses Jahr schaffen alle Klimasünden, die unnötig sind abzustellen wird es nicht funktionieren…
    China fördert gerade verstärkt Braunkohle, um billig zu heißen und hat dabei kein schlechtes Gewissen, getreu dem Motto was ihr die letzten 50 Jahre getan habt, das wollen wir die nächsten 50 Jahre auch dürfen.
    Jeder kann hier einen kleinen Beitrag leisten, damit dieser “Point of no return” später erreicht wird, leider ist meine Einschätzung, daß das große Aufräumen die Natur übernehmen wird und die wird es gründlich tun !
    Interessant finde ich, daß auch die Jugend zum Thema Klimaaktivisten keine gute Meinung hat… Eine 15-jährige hat es gut zusammengefasst” “Wenn sich welche auf die Straße kleben und mein Bus stundenlang im Stau steht, ist für die Umwelt nichts getan, aber ich komme zu spät!”

  4. B.Hartenstein
    27. November 2022 at 20:51

    Sehr geehrter Herr Füting, eigentlich ist heute Abend nicht die Zeit der Diskussion, aber Fußball ist nicht mein Ding.
    Egal was man zu dieser Thematik noch erfinden will, der Straftatsbestand bleibt eindeutig bestehen. Das er nicht geahndet wird, ist der ideologischen Befindlichkeit der “Führungselite” zu zurechnen.
    Es ist zwar weit her geholt. Doch,wenn ein Stasi-Mensch einen Autounfall baute,war sicher der Baum schuld und nicht der Suff des ersteren.
    Vielleicht sollten sich alle die, die sich als Klimaexperten aufspielen wollen, erstmal informieren, was es für andere klimatische Veränderungen gibt.
    Ich glaube ernsthaft, dass es für uns als Gesellschaft langsam 5 vor 12 ist und dass diese dumme Geschwätz aufhören sollte. Die Natur braucht nicht uns, sie regeneriert sich selbst. Aber wir brauchen die Natur.
    ,um zu überleben. Wir müssen auf die Zeichen der Natur achten, nicht auf die Zeichen von Parteien.

    .

  5. Dr. Dieter Füting
    27. November 2022 at 11:01

    Aus Prophylaxe das eigene Denken verbieten?

    Angesichts der Weltnachrichten wäre wohl jetzt der richtige Zeitpunkt, ein Apfelbäumchen zu pflanzen. Man weiß aber nicht, ob das noch Zweck hat, meint die Schriftstellerin Elke Schmitter in ihrer Kolumne: Am meisten lernen wir beim Abschiednehmen.

    Einen deutschen Politiker ficht dieser Pessimismus jedoch nicht an. Er hat ja noch das Futur II. Damit kann er jeden gedachten Quark immerhin in tröstliche Gedanken fassen. Beispielsweise den diskreten Charme des Fortschrittsgedankens einer sozial verfassten Marktwirtschaft der Ampelkoalition für das 1,5 – Grad – Ziel.

    Jeder weiß, dieses Ziel und der Streit darüber ist genauso unsinnig wie die Schuldenbremse im Grundgesetz. Das erbitterte Einsetzen für das Einhalten der 1,5 – Erwärmung ist nur für die Galerie. Das Ziel ist nicht erreichbar. Es ist schon gar nicht erreichbar, wenn der globale Süden zu Wohlstand und Frieden begleitet werden soll.

    Politik hat etwas Gespenstisches. Politiker spinnen unaufhörlich Bedeutungsfäden und geben vor, für uns Bürger auf der Suche nach Sinnhaftigkeit zu sein. Zur Zeit ist die Fortschrittsampel auf der Suche nach Sinn und Fortschritt. Soweit die Fassade. Dahinter lauern Intrigen, Versagensängste und gescheiterte Wünsche. Alles altbekannt. So abgedroschen wie ein schlecht gelebtes Leben.

    Aktuell greift die Politik das schlecht gelebte Leben in der Gruppe der Letzten Generation massiv an. Ankleben auf der
    Straße oder auf dem Rollfeld geht gar nicht. Strafverschärfung und Vorbeugehaft für diese kriminellen Straftäter rufen die Politiker. Die Aktivisten stören das Denken der Politiker und die Ruhe der Bürger.
    Die Frage heißt aber doch: Wer zerstört hier was?
    Die Normalität, wie sie ist, führt doch zur finalen Zerstörung von Tier und Mensch auf dem ganzen Erdball.
    Die eigentliche Eskalation liegt doch in der “Normalität” der politischen Verhältnisse. Kein tiefgreifender Fortschritt, nirgends. Nur Spiegelfechterei.
    Und die Eskalation wird weitergehen müssen. Aus diesem Grund. Die jungen Menschen besonders haben keine Wahl. Sie sehen für sich keine Zukunft. Unverhältnismäßig heißt ihre richtige Beschreibung der Wirklichkeit.
    Das Selbstbild von der sozial verfassten Markwirtschaft ist gescheitert. Die Eskalationslogik ist eben ein dialektischer Prozess. Der Staat macht zu wenig. Die jungen Menschen der letzten Generation, die den Mut aufbringen, sich für das Grundgesetz einzusetzen, wird dagegen der gnadenlose Kampf angesagt.
    Vorbeugehaft und Gefängnis lautet der vergiftende Ruf aus der Politik. Doch eine Politik, die nicht funktioniert, hat kein Recht, moralisierend über junge Menschen zu sprechen. Hier gibt es keine zwei Meinungen mehr.

  6. Peter Schulze
    23. November 2022 at 14:58

    Einwohner, siE sind ein richtiger spaßvogeL. Ich freue mich siE heute Abend mit entsprechenden Transparenten dort zu begrüßen. Das wird groß!

  7. BewohneR
    22. November 2022 at 15:16

    @Peter Schulze:

    Das finde ich toll. Ich freue mich schon auf die Schilder und Sprechchöre, die ein stärkeres Engagement des Staates und der Polizei zur Durchsetzung des geltenden Rechts fordern.

    Oder wäre dies mit dem Motto Ihres Spaziergangs nicht vereinbar?

  8. Peter Schulze
    22. November 2022 at 07:29

    DafüR gehen schon jeden Mittwoch seit 9 Monaten gut 30 Leute spazieren. Aber danke für die tolle Idee.

  9. BewohneR
    21. November 2022 at 17:20

    @Peter Schulze:

    Gegendemo?

    Wir können ja alle mal spazieren gehen und dafür plädieren, dass der Rechtsstaat das Recht endlich mal wieder durchsetzt.

    Gibt es Ihren Spaziergang eigentlich noch? Dann könnte man sich doch dort anschließen, oder?

  10. Peter Schulze
    21. November 2022 at 15:01

    Natürlich soll dieser eine verquere Aktivist jetzt Platzhalter sein, für alle, die friedlich und legitim den Protest als außerparlamentarische Opposition gestalten. Populistischer geht es nicht oder?
    Ich schlage dringend eine Gegendemo vor. Es haben hier alle ganz tolle Ansichten und Ratschläge die sie anscheinend unbedingt mal unters Volk bringen müssen.

  11. B. Hartenstein
    21. November 2022 at 14:28

    Werter Peter Schulze, ich wittere nicht nur den Feind, ich sehe ihn mit großen Schritten auf uns alle zurasen – mal bildlich gesprochen.
    Um es Ihnen zu erklären, der Feind, wenn Sie es denn so nennen wollen, trägt keinen bestimmten Namen, auch keinen anonymen hier und er sitzt auch nicht als Einzelperson auf der Straße. Der Feind ist die gesellschaftliche Situation im Ganzen, die Widersprüche zwischen Wunschdenken und Realität, zwischen persönlicher und gesellschaftlicher Freiheit, zwischen Solidarität und Egoismus. Vielleicht haben Sie auch einmal in der Schule gelernt, dass sich die Geschichte spiral-förmig fortbewegt und sich in Phasen wiederholen kann.
    Da Sie den Zusammenhang der Daten nicht sehen, ergänze ich.
    Die Jahre vor 1933, vor und nach 1945, vor 1989 sind geprägt durch massive instabile gesellschaftliche Verhältnisse und führten in der Folge zu gravierenden politischen Veränderungen. Die Wirren der Weimarer Republik
    führten in die Diktatur der Nazis und folgend in einen schrecklichen Vernichtungskrieg. 1945 und 1989 haben Sie vielleicht erlebt und können selbst interpretieren. Was mir Angst macht oder wie Sie es sehen feind-suchend, ist das unkontrollierte Desaster in allen Bereichen der Gesellschaft, eine schwache Position aller sogenannter Volksparteien. Keine Partei erreicht mehr die Bürger mit ihren Aussagen und Taten. Und nun hat sich schon wieder eine Partei neu-gegründet von unzufriedenen Mitgliedern aus vorhandenen Volksparteien.
    Lieber Peter Schulze, wenn ich hier Verschwörungstheorien herbei reden würde, würde ich behaupten, dass u.a. diese Klimachaoten von einem ganz bestimmten Interessenklientel gekaufte Akteure sind, denen es weder grundlegend um die Idee geht, sondern nur um die Bezahlung. Ihre Aufgabe ist es, Unruhe zu stiften, vielleicht auch Angst, zerstören und drohen. Auf jeden Fall ein vernünftiges gesellschaftliches Miteinander verhindern.
    Nein, ich weiß nix genaues und ja, es sind bloß Gedanken von mir.
    Resultierend aus dem Vergleich von heute mit der Weimarer Republik.
    Und nein, es ist keine Hetze, wenn ich Straftäter öffentlich mit Worten anklage. Ziviler Ungehorsam ist eine nette Umschreibung von einer Tat, die eigentlich rechtlich verboten ist. OK, dann übe ich eben diese zivilen Ungehorsam auch gegenüber diesen quasi Demonstranten oder Aktivisten derart aus, sie als auf strengste zu bestrafende Straftäter bezeichne.

  12. Oliver
    21. November 2022 at 12:48

    Ich fahre wenig mit dem Auto und bin so von diesen Aktionen an sich auch nicht betroffen… Es könnte mir egal sein…
    Protest für Umweltschutz finde ich aber gut und richtig, war selbst auf Demos wo es gegen TTIP, TISA, CETA ging oder für Insektenschutz.
    Wenn jetzt aber jemand denkt, ich würde Kartoffelbrei gegen alte Meister oder UHU gegen Verkehr gut heißen, Nein so ist es nicht!

    Über die Strassenblockade reden jetzt zwar viele Leute.
    Aber es ist danach wie davor, nur daß die Straßenschäden repariert werden müssen, daß vielen Menschen wertvolle Zeit gestohlen wurde und sicher der Umwelt Schaden durch viele Kilometer Umfahrungen zugemutet wird.
    Hier auch von mir die Forderung die für den Blödsinn entstandene Kosten sind von den Verursachern zu bezahlen und damit es einen Lerneffekt gibt den Rahmen für Bußgelder ruhig ausschöpfen.
    Solche Aktionen helfen der Umwelt nicht, sie sorgen nur für einen Imgaschaden für die echten Naturschützer, die dann mitgehasst werden und nicht mehr ernst genommen werden.

  13. BewohneR
    21. November 2022 at 10:42

    Auf den Klimawandel und seine Folgen aufmerksam machen, ist gut und richtig.

    Nur leider erreichen die Klimakleber – wie man ja an den Kommentaren hier gut nachvollziehen kann – genau das Gegenteil. Die Menschen, die dank einer solchen Aktion im Stau stehen, zu spät zur Arbeit oder zum Flug kommen, werden jetzt nicht anfangen, sich mit Umweltschutz zu beschäftigen. Vielmehr sind sie einfach sauer und tun – im Zweifel – genau das Gegenteil.

    Und ich bezweifle, dass es den Aktivisten tatsächlich um die Sache geht. Ich denke, es geht ihnen vielmehr darum zu protestieren (egal für was) und zu provozieren. Erst ging es darum Essen zu retten. Da das aber keinen so wirklich interessiert hat, widmen sie sich nun dem Klima. Was kommt danach?

    Und um die Umwelt nicht noch mehr zu schädigen, sollten man die Zeit, die sie angeklebt auf der Straße sitzen, so kurz wie möglich halten. Das heißt einfach die Polizei löst sie mit einfacher körperlicher Gewalt von der Straße. Das spart Speiseöl und Kraftstoff (der Fahrzeuge im Stau) und erhöht die Sicherheit, weil die Polizei sich dann wieder um andere Dinge kümmern kann.

    Und für diejenigen (Aktivisten oder Fans), für die das zu brutal ist. Ich zitiere mal einen dieser Aktivisten:
    “Shit happens. Es ist Klimakampf” (so jedenfalls sein Kommentar zum Tod der Radfahrerin)

  14. Peter Schulze
    20. November 2022 at 23:20

    @Bürger: Ich empfehle Ihnen die “Dialektik der Aufklärung”.

  15. Bürger
    20. November 2022 at 21:05

    Das Scheitern unserer Zivilisation bei der Sicherung ihres Fortbestandes in jetziger Fülle und Form offenbart sich jedoch bereits darin, daß sich, bisher zumindest, niemand die eigentlich naheliegendste aller Frage auch nur zu denken, geschweige denn zu stellen traut: Was können wir tun, um möglichst viele Menschen zu retten, wenn sich unser Planet um mehr als 1,5 Grad erhitzt? Wir sollten doch endlich darüber nachzudenken beginnen, ob es zum Beispiel Sinn macht, künftige Städte unterirdisch zu errichten für die Überlebenden.
    Der Planet wird weder zehn noch acht Milliarden Menschen vertragen mit individuellen Freiheitsrechten nicht nur in modischer Kleidung, sondern auch mit den aller Welt doch offensichtlich geradezu symbolhaft widernatürlichen Veranstaltungen wie derzeit in Katar.
    Und das Häuflein der Wenigen, das eben das begriffen hat, nennt sich in seinem Entsetzen verzweifelt „Letzte Generation“…
    .
    .
    „Denn er [der Mensch] mißbraucht gewiß seine Freiheit in Ansehung anderer Seinesgleichen; und ob er gleich als vernünftiges Geschöpf ein Gesetz wünscht, welches der Freiheit Aller Schranken setze: so verleitet ihn doch seine selbstsüchtige thierische Neigung, wo er darf, sich selbst auszunehmen.“
    Immanuel Kant (1724 – 1804): Ideen zu einer allgemeinen Geschichte in weltbürgerlicher Absicht

  16. Elke
    20. November 2022 at 18:25

    Ich hoffe das es balt richtig eskaliert, die Preise für euer Ami- Fastfood und auch das normale essen richtig in die Höhe schießt und ihr endlich mal seht wie beschissen es in anderen Ländern der Welt ist ,wo die armen Menschen jeden Tag ums Überleben kämpfen!!!!Diese so gerechte überhebliche Gesellschaft endlich zu Grunde geht!!!!! Wenn der letzte Baum gefällt und der letzte Fisch gefangen ist, sprechen wir uns mit den Aktivisten wieder!!!!

  17. Peter Schulze
    20. November 2022 at 15:13

    Ach Frau Hartenstein,
    Sie wittern auch hinter jeder Ecke den Feind.
    Ich glaube gar nicht, dass wir inhaltlich so sehr verschiedener Meinung sind. Natürlich muss sich jeder in bestimmten Rahmenbedingungen bewegen. Aber das ist keine Einbahnstraße für Leute deren Meinung uns nicht passt. Und hier in den Kommantaren werden Mitmenschen als vom Staat bezahlte Terroristen und Chaoten bezeichnet, die möglichst unter Verletzungen von der Straße gezerrt werden oder erfrieren sollen. Mit welchem Recht? Wollen hier Menschen zu Selbstjustiz aufrufen? Ihrer Argumentation folgend, können Sie ja einen anderen Weg zur Arbeit wählen. Und Sie ausgerechnet haben dann den Nerv jemanden der demonstriert zu diffamieren, indem sie ihn in eine Reihe stellen mit ’33 und ’89? Merken Sie eigentlich nicht, dass genau Sie und alle die hier krähen, diese Strukturen bedienen und nicht diejenigen die Formen des zivilen Ungehorsams ausgestalten? Feige ist es, nur hier im Internet zu hetzen und ansonsten durch Inaktivität zu glänzen. Damit meine ich jedoch nicht explizit Sie logischerweise, sondern andere hier. Schlimme Mitmenschen. Ich weiß eben gar nicht was ich schlimmer finde. Diese Klimaspinner oder diejenigen, die hier Hetze betreiben.

  18. B. Hartenstein
    20. November 2022 at 13:02

    Peter Schulze , ich bitte um Erklärung ?
    Wer verhetzt hier wen ?
    Und welcher Mensch wird hier verachtet ?

    Es geht einfach um die Anwendung von rechtsstaatlichen Gesetzen, erlassen und beschlossen in einer funktional tätigen Demokratie .
    Wem diese Gesetze zu schwer zu verstehen sind, sollte gehen.
    Wir sind ein freies Land. Wer sich hier unwohl, unverstanden oder missachtet fühlt, kann doch gehen, wohin er will und wo seinen Ansprüchen Genüge getan wird.
    Wer aber stattdessen andere bedroht, erpresst oder nötigt, ist einfach nur zu feige für die eigene Konsequenz und zu feige für die Akzeptanz von Konsequenzen aus demokratischen Regeln.

  19. Erdbewohner
    20. November 2022 at 12:16

    Nachtrag: wenn dann hier Art. 5GG statt Paragraph 130 StGB…

  20. Erdbewohner
    20. November 2022 at 12:09

    Ja Peter, hab doch hier irgendwo noch ein Taschentuch für dich…..

  21. Peter Schulze
    20. November 2022 at 10:16

    Die Kommentare hier erinnern mich sehr an die Coronazeit. Aber klar, warum sollen Volksverhetzung und Menschenverachtung auch einfach von allein verschwunden sein. Mein Fehler…

  22. Karo
    20. November 2022 at 08:51

    hoffentlich müssen die chaoten für den gesamten schaden (aufwand), auch den der geschädigten bürger aufkommen. das hat nichts mit friedlichem protest zu tun. einfach umleitung einrichten und kleben lassen. noch besser bei straßenschäden 4 wochen im winterdienst arbeiten lassen.

  23. Dongikong
    19. November 2022 at 17:48

    Diese Chaoten gehen einen richtig auf die Nerven.
    Die sollen Arbeiten gehen. Das faule Pack.

  24. Bürger zweiter Klasse
    19. November 2022 at 15:43

    minus 20 Grad, kleben lassen und Umleitung schalten.
    4 Wochen Arrestzelle, falls das nicht wirkt 6 Monate o. Bewährung.
    Geldstafen für Umweltschäden und Nötigung von 1000senden Autofahrern. Ersatzleistung für verpasste Flüge. Mir würde noch soviel mehr einfallen, aber bei den linksinfiltrierten Richtern wird wohl nichts passieren.
    7000€ Lohn/ Monat für jeden Klebefutzi werden aus einem millionenfond und der Regierung bezahlt.
    Konten sperren

  25. Erdbewohner
    19. November 2022 at 14:41

    In D muss es ja immer alles konform sein :(
    In Frankreich wurden se 2x höflich freiwillig aufgefordert sich zu lösen.
    Und wer der Aufforderung dann immer noch nicht nach kam, wurde einfach von der Strasse gezerrt mit angeklebter Hand!! Geil :)

    Staune nur das bisher kein Autofahrer die Nerven verloren hat. Es haben gestern bestimmt einige Leute ihren Flieger wegen diesen Ökos verpasst :(

  26. Gollum
    Gollum
    19. November 2022 at 14:09

    Ganz Ehrlich, Warum wird soetwas vom Staat toleriert, Menschen die pünktlich auf Arbeit sein müssen um ihr Lebensunterhalt zu bestreiten, werden hier massivs bedroht,, ich würde fast sagen, die vom Staat bezahlten Illegalen Klimaterroristen, gehören weggesperrt. Sie gefährden auf den höchsten Maß die Infrastruktur und wenn das nicht in kürzester Zeit passiert, dann kommt es bald zu bösen Ausschreitungen. Leute, Die Zukunft unserer Kinder liegt uns bestimmt am Herzen, aber das was die Idioten da machen, das kann man doch so nicht seinen Kinder bebringen,oder?? Man stelle sich mal vor,,ich sage meinen 5 Jährigen Kind, so schau mal, das ist UHU Kleber, glebt Dich bitte mal vor der Schule fest, damit die doofen Lehrer mit ihren Autos nicht zu Schule kommen, weil das ist ja Unwelltschädlich.

  27. B.Hartenstein
    18. November 2022 at 22:54

    Liebe Elke, ach ich würde freuen, dich an solcher Stelle zu finden. Da ich weiß, wie mit Klebstoffem umzugehen ist freu dich …

  28. Erdbewohner
    18. November 2022 at 20:47

    Sorry Elke, du bist nicht ganz knusper :(

    Dit krasse ist ja, haben sich bei Sixt Autos gemietet um dann gegen Autos zu blockieren. Wie bescheuert ist das denn? :( :(

  29. Zweifler
    18. November 2022 at 18:19

    Wann legt man diesen Ökoterroristen endlich das Handwerk. Es gibt keine Klimakatastrophe. Es sind nur willfähige Idioten des Großkapital und der sogenannten Eliten, denen man jahrelang mit Blödsinn das Gehirn gewaschen hat. Der Klimaschwindel ist die größte Gelddruckmaschine aller Zeiten.
    Wieder muß der einfache Bürger für nichts leiden.

  30. Elke
    18. November 2022 at 18:10

    Die sind voll gut!!!!! Es merkt ja sonst niemand etwas!!!!! Es muss was passieren!!!! Ich unterstütze die letzte Generation!!!!!

  31. B. Hartenstein
    18. November 2022 at 16:16

    Ich habe das Theater heute früh erlebt, als ich nach Berlin gefahren bin.
    Zum Glück nur auf der Gegenseite. Der Stau ging noch über Adlershof hinaus.
    Und wiederum zum Glück kenne ich viele Schleichwege und konnte so auf der Rückfahrt in Kreuzberg vorab von der Autobahn runter und mich über Nebenstraßen durchschlagen. Doch auch auf den Nebenstraßen merkte man die angespannte Situation. Dass keine Unfälle passiert sind, bei diesem Chaos und der Witterung halte ich der Besonnenheit der Autofahrer zu gute.
    Wann werden diese Chaoten endlich genau wie normale Autofahrer bestraft, wenn die Tat als einen gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr eingestuft wird ?
    Ich denke, wir sind soooo ein Rechtsstaat. War wohl nix, was ?

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