Kita – Not: Rathaus setzt auf Container

27. Juli 2020
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In Schulzendorf herrscht Kita Chaos! Etwa 104 Plätze fehlen im kommenden Jahr. „Aufgrund des weiteren Zuzugs nach Schulzendorf ist von einer Verschärfung der Situation und demzufolge von einem noch wachsenden Bedarf an Betreuungsplätzen auszugehen.“, erklärt Bürgermeister Mücke.

Die aktuelle Situation war vorhersehbar, meint Der Schulzendorfer (Foto: mwBild)

Die aktuelle Situation war vorhersehbar, meint Der Schulzendorfer (Foto: mwBild)

Zwar sind zwei Kitas im Ritterschlag und der Herweghstraße in Planung, ihre Realisierung wird noch dauern. Bis sie fertiggestellt sind, will Mücke auf dem früheren Gelände des Gemeindeamtes in der Otto – Krien – Straße für die nächsten vier Jahre Container aufstellen und dort die Knirpse der betreuen.

150.000 Euro müssen investiert werden, um die Voraussetzungen für die Container – Burg zu schaffen. 200.000 Euro fallen ab 2021 jährlich für Betriebskosten an, allein 70.000 Euro für die Container  Miete.

Bleibt eine Frage: Wie konnte dieses Chaos entstehen? Schließlich sind die Entwicklung des Wohngebietes Ritterschlag/Ritterfleck und der Zuzug in den Speckgürtel nicht über Nacht und rein zufällig über das Amt und den Gemeinderat hereingebrochen.

5 Responses to Kita – Not: Rathaus setzt auf Container

  1. Laermgegner
    28. Juli 2020 at 09:16

    @ Petra – In 95 Tagen ist alles anders, da wird alles mit einem Lärmteppig zugedeckt – dann will keiner mehr in den Ritterschlag und die Politiker hört man dann eh nicht mehr.

  2. LaLeLu
    28. Juli 2020 at 09:10

    Das Gebäude des Alten Rathauses steht leer.
    Dank der überbordenden Bürokratie kann man es wohl nicht als KiTa nutzen. Hoch lebe Deutschland.

  3. Petra
    Petra
    28. Juli 2020 at 08:13

    Da haben sich der Verwalter und die Gemeindevertretung ein richtiges Armutszeugnis ausgestellt. Einfach nur peinlich. Was haben die selbsternannten Beschützer der Kinderrechte gemacht, SPD und Linke? Und die CDU, die immer große Töne spuckt und den Ort zubetonieren will ohne an die Infrastruktur zu denken. Erst dieses stockhäßliche Wohngebiet Ritterschlag und jetzt das. Aber sich ordentlich Diäten verpassen und im Rathaus zig Millionen für Personal ausgeben. Und was kommt raus? Container, na toll. Und alles war nicht vorhersehbar??? Wer das glaubt, glaubt auch, dass ein Zitronenfalter Zitronen faltet. Ist das in anderen Gemeinden auch so, dass die Entwicklung verpennt wird?

  4. Ulf
    Ulf
    27. Juli 2020 at 22:32

    Das sagt wieder mal alles über die Qualität unserer Entscheider aus.

  5. rappe
    27. Juli 2020 at 16:09

    Im Rathaus sind doch zu viel Plätze unbesetzt, da läßt sich doch für die Jugend bestimmt noch etwas machen.

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