Zeuthen. Seit vielen Jahren wird heiß über einen neuen EDEKA-Markt in Miersdorf gestritten. Bei einer entscheidenden Abstimmung sprach sich letzten Dienstag eine klare Mehrheit im Gemeinderat gegen eine Bürgerbefragung und für den Bebauungsplan “Dorfstraße 8-11” aus.
Doch das gefiel dem aus Groß Köris stammenden Dahmeland NABU-Chef Matthias Rackwitz wohl überhaupt nicht. Anstatt die demokratisch zustande gekommene Entscheidung zu respektieren, ließ Rackwitz seiner Wut auf einer Internetplattform der Miersdorfer Bürgerinitiative freien Lauf.
Er würde sich an einem Boykott beteiligen, „…aber mit Gesicht vor Bogisch, bis der Hubschrauberunterstützung aus Minden anfordert und Pilot Martens sein Populistengesicht zeigen möchte.“, ließ er verlauten.
Zeuthens Bürgermeister hat seit Amtsantritt stets Transparenz großgeschrieben. Nicht alle Bürgermeister der Region können das von sich behaupten. Selbst die Offenlegung seines E-Mail-Verkehrs in der Angelegenheit kann als Beweis seiner Offenheit angeführt werden. Expertisen zu allen relevanten Themen, wie Umwelt, Lärm, Verkehr usw. lagen vor. Stets betonte er, dass Kritiker des Vorhabens und ihre Argumente ihre Berechtigung haben. Seine Stärke: Dialogbereitschaft, Diskussionen auf Augenhöhe, Sachbezogenheit!
Es ist nicht zu tolerieren, dass sich Matthias Rackwitz, als führender Vertreter einer nichtstaatlichen Organisation, wie ein Halbstarker in der Öffentlichkeit aufführt. Er muss sich eine Frage gefallen lassen: Wo bleibt sein respektvoller Umgang?

Keine Ahnung, wo das Problem sein soll? Man ist in diesem Thema fachlich nicht drin, aber es hört sich an, als wolle der Hr. Rackwitz der anderen Seite den Spiegel vorhalten? Manne wieder mit dem grünen Himmel glaube nicht das der Hr. Schulze mit seinem spazieren gehen, Corona vertreiben wollte. Es ging, um die Tyrannei, aber das ist für grünen Himmelgläubige nicht zu verstehen.
@D.Fiedler: Nicht wer am lautesten schreit hat recht, das sollte sich Herr Rackwitz hinter seine Ohren schreiben. Sein Ausfall gegen Herrn Martens ist nicht zu akzeptieren. Das hat nichts mit demokratischen Vorgehensweise zu tun. Zum Thema Bürgerwillen. Seit 2023 hatte die Miersdorfer BI die Möglichkeit gehabt eine Bürgerbefragung durchzuführen. Nichts hat sie getan. Der Hinweis, dass angeblich 1000 Zeuthener gegen den Standort sind, ist für mich zweifelhaft. Denn Mehrfachabstimmungen sind möglich. Ich selbst habe 3 mal abgestimmt. Was die BI verbreitet hat, dass eine Mehrheit der Rentner gegen den neuen Markt ist, dem hat die Vorsitzende des Seniorenrates in der GVT widersprochen. Die BI muss sollte sich überlegen, ob sie weiter mit Leuten von Nabu, wie Herrn Rackwitz, der nur auf Krawall aus ist zusammenarbeitet. Er ist kein Zeuthener, spielt sich aber als Oberlehrer und Besserwisser im Ort auf. Ob seine Position, sich einem Boykott anzuschließen (mit Hinweis auf die Versenkung einer Bohrinsel ) den Vereinszielen des NABU entspricht, werde ich mal beim Nabu Brandenburg erfragen.
Es entsteht der Eindruck, dass Matthias Rackwitz die demokratischste Vorgehensweise befürwortet, während die Gemeindevertreter aus schwer nachvollziehbaren Gründen davor zurückschrecken, die Bürgerinnen und Bürger einzubeziehen. Dabei wäre genau dies der transparenteste und demokratisch legitimierteste Weg. Bürgerbefragungen gelten als besonders demokratisch, weil sie den Menschen ermöglichen, sich unmittelbar an politischen Entscheidungsprozessen zu beteiligen. Sie erhöhen die Transparenz, stärken die Legitimation politischer Beschlüsse und fördern das Vertrauen in kommunale Gremien. Zudem bringen sie unterschiedliche Perspektiven und lokale Erfahrungen ein, was zu sachlich fundierteren und breiter akzeptierten Entscheidungen führt.
Umso bemerkenswerter ist es, dass einige Gemeindevertreter dieses urdemokratische Instrument ausdrücklich ablehnen. Das wirft berechtigte Zweifel daran auf, wie offen und wenig bevormundend ihre Haltung gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern tatsächlich ist. Eine solche Haltung darf und muss kritisiert werden, zumal wir in einem Land leben, in dem das Äußern von Kritik ein grundlegendes demokratisches Recht ist. Der sicherste und zugleich legitimste Weg wäre daher eine Bürgerbefragung gewesen. Sie hätte eindeutig gezeigt, was die Mitglieder und Bewohner dieser Gemeinde wirklich wollen, also jene Menschen, die politisch vertreten werden sollen und müssen. Denn Aufgabe der Gemeindevertretung ist es, die Interessen der Bürgerinnen und Bürger zu vertreten, nicht primär die von einzelnen Investoren oder Arbeitgebern.
Somit dürfte sich die Entrüstung der Bürgerinnen und Bürger eher gegen die Gemeindevertretung richten als gegen Matthias Rackwitz, der sich konsequent für ihre Beteiligung und ihre demokratischen Rechte einsetzt.
Wie so oft werden Nebelkerzen geworfen: Es geht doch aber darum, die Bürger mit einer Befragung in die Entscheidung mit einzubeziehen! Warum auch nicht? Warum man das aber nicht will, sollte fundiert erklärt werden, was aber nicht geschieht. Stattdessen sei die Kritik von Herrn Rackwitz „unangemessen“….
…und die Verantwortlichen stehlen sich so aus der Verantwortung. Das ist kritikwürdiger!
Authentische Demokratie ist, wenn es unbequem wird und grad nicht passt und nicht, wenn dem Bürger wie bei der Sitzung am vergangenen Dienstag (16.12.2025) von mehreren Gemeindevertretern sinngemäß entgegnet wird:
“Aber beim nächsten Mal dürft ihr wieder – versprochen!”
Wobei die Gemeindevertreter samt BM auch auf explizite Nachfrage keine Verhinderungsgründe für eine optional doch durchgeführte Bürgerbefragung nennen konnten. Man will es nicht, hat bestimmt Panik vor dem Ergebnis und damit Basta!
Das ist keine (Basis)Demokratie – Das ist “UnsereDemokratie” von oben!
My suggestion: Immediately freeze all state funding to the club. File criminal charges against and prosecute the troublemakers.Ban of the association.
Es ist eine Frechheit, wie Herr Rackwitz mit unserem Bürgermeister und EDEKA umgeht. Ich missbillige das. Sachlicher Streit ja, aber kein Krawall. Herr Rackwitz sollte sich öffentlich entschuldigen. Wir brauchen in Zeuthen keine Krawallbrüder vom NABU aus Groß Köris, denen es nur um Zwietracht u. Unruhe stiften geht
“oder gegen Pandemien tanzen” – das stimmt, allerdings gibt es heute noch Menschen die meinen, dass Klangschalen gegen Corona oder andere Infektionskrankheiten helfen.
Ich finde gut was Herr Rackwitz treibt. Reibung erzeugt eben Hitze. Und ich kann so ziemlich jeder APO mehr Gefallen abgewinnen, als den Couch Cowboys, die blind gegen rechts demonstrieren oder gegen Pandemien tanzen. Am Ende zersetzt nicht Reibung Demokratie, sondern Zersetzung.