Schulzendorf. Über Energie- und Wirtschaftspolitik sowie die wachsenden Herausforderungen für Städte, Gemeinden und Landkreise soll am 29. September 2026 bei einem Bürgerdialog der Landesgruppe Brandenburg der AfD im Deutschen Bundestag in Schulzendorf diskutiert werden.
Die Veranstaltung findet ab 19 Uhr in der Mehrzweckhalle Schulzendorf statt. Der Einlass beginnt um 18:30 Uhr.
Angekündigt ist ein Gespräch mit den Bundestagsabgeordneten Steffen Kotré, Arne Raue und dem Mitglied des Landtages Brandenburg Benjamin Filter. Im Mittelpunkt sollen nach Angaben der Veranstalter die politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen stehen, mit denen Kommunen derzeit konfrontiert sind.
Dabei geht es unter anderem um die Energiepolitik und deren Auswirkungen auf Bürger und Unternehmen sowie um die wirtschaftliche Entwicklung. Einen weiteren Schwerpunkt bilden die kommunalen Herausforderungen: Die Veranstalter wollen über die finanzielle Situation von Städten, Gemeinden und Landkreisen, den Zustand und Ausbau der Infrastruktur sowie die zunehmenden Aufgaben auf kommunaler Ebene sprechen.
Der Bürgerdialog soll dabei Gelegenheit geben, Fragen aus dem Publikum aufzugreifen und mit den Abgeordneten über die genannten Themen ins Gespräch zu kommen.
Zusatzmuster: Die amerikanische Rolle Damals wie heute spielen die Amerikaner eine Rolle — nur die Form ändert sich.Technologie: Standard Oil lieferte der I.G. Farben Hydrierungsverfahren und Tetraethylblei — die Grundlage des deutschen Flugbenzins. Heute liefern amerikanische Tech-Konzerne Infrastruktur, Software und Cloud-Dienste, ohne die moderne Wirtschaft nicht funktioniert.Firmen vor Ort: General Motors baute über Opel den Opel Blitz für die Wehrmacht, Ford lieferte Truppentransporter — rund siebzig Prozent der deutschen Fahrzeuge kamen aus amerikanischen Tochterfirmen. Heute produzieren amerikanische Konzerne in China, Russland und überall dort, wo es profitabel ist.IBM: Die Lochkartensysteme der Dehomag, Tochter von IBM New York, erfassten die jüdische Bevölkerung in der Volkszählung 1933, organisierten Deportationen und Züge, und in fast jedem Konzentrationslager stand eine eigene Hollerith-Abteilung. Die Maschinen wurden geleast, gewartet und beliefert — aus New York. Heute liefern amerikanische Konzerne die Dateninfrastruktur, mit der Staaten und Firmen Menschen erfassen, bewerten und steuern.Umgehungsrouten: Über Panama-Schiffe ging Treiböl nach Teneriffa, ein Teil davon an Deutschland. Heute fließt russisches Öl über Raffinerien in Indien und der Türkei weiter in die USA — offiziell verboten, faktisch geduldet.Beide Seiten: Vor Pearl Harbor verdienten amerikanische Firmen an Deutschland, danach an den Alliierten. Heute verdienen sie an beiden Seiten des Konflikts — an der Ukraine-Hilfe und an den Umgehungsgeschäften.Das Muster ist immer dasselbe: Technologie, Tochterfirmen, Umgehungsrouten — und immer der Gewinn als Motiv.
„Und das Muster setzt sich fort: Während die Hetze gegen Russland läuft, arbeitet die Regierung an mehr Befugnissen für die Geheimdienste — nicht nur der BND, auch der Verfassungsschutz. Der BND soll künftig nicht mehr nur beobachten, sondern aktiv eingreifen dürfen: Server abschalten, Fabriken sabotieren, im Verteidigungsfall sogar mit kinetischen Mitteln. Der Verfassungsschutz darf heimlich Wohnungen betreten, in Computer und Handys eindringen, Waffen und Sprengstoff unschädlich machen — ohne dass Betroffene je informiert werden. Kritiker, Putin-Freunde, wer auch immer als Feind definiert wird, leben dann gefährlich. Das Gesetz ist noch nicht beschlossen, aber wir sind auf dem Weg. Wer die Russlandhetze mitträgt, liefert die Begründung für genau diese Befugnisse.”Damit ist der Verfassungsschutz drin, die Gefahr für Kritiker explizit, und der Schluss bleibt scharf.
Meint Ihr wirklich das sich diese “alternativen Energien ” ohne Subventionen
durchsetzen würden ? Soweit mir bekannt kriegen die sogar Geld wenn sie überhaupt keine Leistung bringen, wohl bis 20 Jahre garantiert.
Kann ich ja mal meinem Arbeitgeber vorschlagen,
Von den Umweltschäden bei der Errichtung und während des Betriebes und danach reden wir mal lieber nicht
Könnt Euch ja gerne mal hinsetzen und den Flächenbedarf für Batteriespeicher und Windkraft- / Solaranlagen ausrechnen um einen Tag Deutschland nit Strom zu versorgen, könte sein das es ein wenig eng wird hier im Land.
Wurde ja hier alles schon wunderbar beschrieben, muß ich nicht wiederholen.
So langsam gefällt mir der Nick der Euch den Spiegel so unangenehm vor’s Gesicht hält.
Wie heisst es bei Broder so richtig wie treffsicher:
“Wenn ihr euch heute fragt, wie das damals passieren konnte: weil sie damals so waren, wie ihr heute seid.”
Ich würde es so formulieren:
“Wer die Vergangenheit braucht um in der Gegenwart gut zu sein, ist nicht gut, sondern ein Gutmensch.”
@Obelix: Für die Zeit ohne Wind und Sonne könnten Batteriespeicher eine Lösung sein, erste Ansätze dazu gibt es, durch E-Mobilität und die großen Speicher der E-Autos kommen weitere Optionen dazu. Atomkraft jedenfalls kann Sonne und Wind kaum ergänzen, weil man AKWs nicht einfach so hoch- und runterfahren und dadurch nicht auf Dunkelflauten reagieren kann. Noch dazu ist Atomkraft sehr teuer – natürlich sind hier die Gesamtkosten, zu denen übrigens auch die Entlagerung hinzugehört, entscheidend. Atomkraft funktioniert meines Wissens nur mit enormer staatlicher Unterstützung. Und AKWs werden, egal ob groß oder klein, bei den Menschen vor Ort nicht durchsetzbar sein.
Lieber Schulzendorfer,
wie kann es sein, dass dieser Kommentar von Obelix veröffentlicht wird? Er setzt hier die Hakenkreuzfahne, unter der Millionen von Menschen auf grausame Art und Weise verfolgt, getötet und vernichtet wurden und noch so viel mehr Schlimmes passiert ist, mit der Regenbogenfahne, einem Symbol für Toleranz und Menschlichkeit gleich. Das verletzt gleich mehrere Punkte eurer Regel 5 in den Nutzungsbedingungen. Das ist inakzeptabel.
Anmerlung der Redaktion: Auch wenn der Text stark polarisierende, historisch fragwürdige und provokante Vergleiche zieht, erfüllt er keine strafrechtlichen Tatbestände. Er ist durch das Grundrecht auf Meinungsfreiheit (Art. 5 Abs. 1 Grundgesetz) geschützt. Der Text verharmlost nicht die Verbrechen des Holocausts, sondern setzt die Entstehung von Sprache, Symbolen damals und heute in Beziehung. Da kein Aufruf zu Gewalt oder Hass gegen eine geschützte Gruppe vorliegt, bleibt es eine rechtlich zulässige wenn auch scharf kritisierbare Meinungsäußerung.
Das Muster zu einer anderen Zeit zeigt, wo die Reise wohl hingehen könnte. Die Bilder von damals zeigen die Kriegswirtschaft — und wohin die Reise geht, ist nicht von der Hand zu weisen. Man sollte schon die Stiefel putzen.Symbolik: Hakenkreuz damals, Regenbogenflagge heute — ein neues Symbol schleicht sich ein, wird von einer Minderheit getragen, dann überall, und die Bedeutung kippt von wir zu die anderen.Sprache: Heil Hitler und Sieg Heil damals, Gendersternchen und Pronomen heute — eine neue Sprachform wird eingeführt, wird zur Norm, und wer sie nicht benutzt, fällt auf oder wird ausgeschlossen.Straßen: SA und Kommunisten damals, links und rechts heute — polarisierte Gruppen, die sich gegenseitig als Feind definieren.Notstand: Ermächtigungsgesetz und Aufrüstung damals, Klimanotstand und Lenkung der Wirtschaft heute — ein Notstand als Legitimation für Ausnahmezustände.Massenpsychologie: Angst, Zugehörigkeit, Wiederholung — die Werkzeuge sind immer dieselben.Feindbild: Hetze gegen den Bolschewismus damals, Hetze gegen Russland heute — ein Gegner, der als existenzielle Bedrohung dargestellt wird.Zensur: Verbot der gegnerischen Presse damals, heute RT und Sputnik mit entzogenen Sendelizenzen abgeschaltet, und die EU-Sanktionsliste mit neunundfünfzig Personen — darunter der pensionierte Schweizer Offizier Jacques Baud, Nummer siebenundfünfzig, mit eingefrorenen Konten und Einreiseverbot.Resultat: Damals endete das Muster in Krieg.
„Der grüne Himmel wird weiter verteidigt, obwohl die Rechnung längst nicht aufgeht. Manne rechnet mit Gestehungskosten, aber nicht mit dem Preis am Ende. Soso preist Wind und Sonne als krisensicher — und übersieht, dass beides nicht immer da ist. Die Sonne scheint nicht, wenn man sie braucht, und der Wind weht nicht gleich stark: Mal Sturm, mal Flaute, und die Schwankungen müssen das Netz ausgleichen. Dazu kommt, dass ohne Subventionen dieser ganze Ausbau nie entstanden wäre — ein freier Markt hätte das nicht gebaut.Und die Firmennamen, die aufgeführt sind, sprechen für sich: Schaeffler baut Drohnen, Rheinmetall stellt zivile Werke auf Militärproduktion um, Daimler Truck will bis 2028 eine Milliarde Euro Verteidigungsumsatz erreichen, und das Mercedes-Werk in Ludwigsfelde geht an KNDS für rund fünfundzwanzig Milliarden Euro. Das Geld dafür kommt vom Bund — über achthundert Milliarden neue Schulden bis 2030.Dazu das Bilderberg-Treffen im April in Washington: Auf der Teilnehmerliste stehen Daniel Driscoll, US-Heeresminister, Samuel Paparo, Kommandeur des US Indo-Pacific Command, Pål Jonson, schwedischer Verteidigungsminister, Nicolas Roche, französischer Generalsekretär für Verteidigung, und NATO-Generalsekretär Mark Rutte. Auf der Wirtschaftsseite Roland Busch von Siemens, Alex Karp von Palantir, Brian Schimpf von Anduril und Eric Schmidt von Relativity Space. Auf der Agenda standen ausdrücklich „Future of Warfare” und die „transatlantische Rüstungsindustrie”.Das ist kein Zufall, das ist ein Muster. Wer nicht sieht, wo die Reise hingeht, ist nicht neutral — der ist blind. Ich habe das schon vor langer Zeit gesagt: Ihr könnt schon eure Stiefel putzen. Und mit den Stiefeln rückt es jetzt näher.”
Manne und Soso, das kann alles sein und man kann es noch so schön rechnen, aber mit Wind und Sonne allein, kommen wir nun mal nicht hin. Von den Kehrseiten beider Technologien, die eben auch diese haben, ganz abgesehen. In der Mitte liegt wohl auch hier die Wahrheit. Uns versucht man aber mit dem Holzhammer in die Knie zu zwingen, da die Protagonisten anscheinend gekauft sind von ausländischen Kräften die Deutschland gern handlungsunfähig sehen würden. Und das ist kein Geschwurbel, sondern Agenda der beispielsweise USA seit Jahrzehnten. Öffentlich, belegbar, nun in Umsetzung. Aber wir kaufen bei denen Drecksgas, gegen das jeder Grüne noch vor ein paar Jahren auf der Straße war, fressen deren Gen-Food, wogegen einstmal demonstriert wurde, und bauen Waffen für deren Krieg, der uns das Land kostet wird. Kann man ja auch mal in die Energiebilanz der Erneuerbaren einrechnen.
@Obelix: Die bestehenden Reaktoren für eine begrenzte Zeit weiterlaufen zu lassen, wäre auch aus meiner Sicht besser gewesen, als Kohle oder LNG zu nutzen. Allerdings deckten die Reaktoren deutlich weniger als 10 Prozent unseres Strombedarfs ab. Für eine echte Grundlastversorgung ist das zu wenig.
Die von ihnen ins Spiel gebrachten kleinen Reaktoren, die mit Atommüll betrieben werden, gibt es bislang nicht. Diese können somit keine Lösung sein.
Von den Mini-AKWs (sogenannte SMR), die auch häufig ins Spiel gebracht werden, bräuchten wir allein für die Grundlast in Deutschland über 100 Stück. Das ist unrealistisch und sehr teuer.
Obelix schreibt: “Solange hier nur gespotet wird statt gerechnet, bleibt die Diskussion genau da, wo sie ist”
Dann rechne uns das doch mal vor! Nicht immer nur quatschen, auch mal machen. Dass die Union die bestehenden Atomkraftwerke heruntergefahren hat, war ein Fehler, leider ein Fehler, der jetzt nicht mehr rückgängig zu machen ist. Neue Atomkraftwerke zu bauen ist keine Lösung, das dauert unglaublich lange, ist unfassbar teuer und dann kommen ja noch andere Fragen hinzu. Wo wird der Müll entsorgt, wo kommt der Brennstoff her (Russland ist kein verlässlicher Handelspartner). Und eine Einschränkung: die Lösung darf nicht in Technologien liegen, die bisher noch in der Forschung sind! Dann können wir auch auf Fusionsreaktoren und Quantencomputer warten.
Ich verstehe die allgemeine Ablehnung gegen Wind- und Solarenergie nicht. Das ist doch die krisensicherste Form von Energie, die es gibt. Deutscher Strom aus deutscher Sonne und deutschem Wind. Die Sonne scheint, egal wo Krieg ist. Der Wind weht, egal welche Pipeline gesprengt wird, Dazu dezentral, kein Angriffspunkt. Und dann ist das auch noch billig, ich werd irre. Der billigste Strom im deutschen Strommix stammt aus erneuerbaren Energien, wobei Photovoltaik-Freiflächenanlagen mit Stromgestehungskosten von 4,1 bis 5,0 ct/kWh die absolute Spitzenposition einnehmen. Dicht dahinter folgt Windenergie an Land (Onshore) mit Kosten zwischen 4,3 und 9,2 ct/kWh. Beide Technologien produzieren Strom damit weitaus günstiger als alle konventionellen Kraftwerke in Deutschland. Frankreich muss den Atomstrom (aus bestehenden Kraftwerken, keine Neubauten) jedes Jahr mit vielen Milliarden Euro subventionieren, damit sich das überhaupt rechnet, wollt ihr das für Deutschland?
Obelix, die Sache ist halt, dass die Talfahrt schon lange vor Energiewende und Co. absehbar war. Ein Grund wieso ich für meine Person, sehenden Auges, lange Zeit unkritisch blieb ist, weil ich hoffte, dass man mit diesen Konjunkturprogrammen, die der Schafsherde als von Gott dargereichte Erkenntnis in Form von unangreifbaren wissenschaftlichen Instituten (Die Wissenschaft TM), die Wirtschaft umlenkt und wir um nen Krieg herum kommen. Ehrlicherweise dachte ich auch, dass Corona diesem Zweck dient und bin deshalb erst 2022 auf die Straße, im Kampf gegen diesen Faschismus. Wo waren da eigentlich die Antifanten? Aber das ist eine weitere andere Frage und genug nun auch wieder zu meiner Person – Fakt ist, dass es die Spatzen seit 30 Jahren von den Dächern pfeifen, dass es Massenarbeitslosigkeit geben wird. Globalismus halt. Übrigens auch gern verwechselt mit Globalisierung. Wieder so ein Konzept vom ´Messias Wissenschaft´, welches der Hammel gern als Universalerklärung bemüht.
Nun ist Krieg.
Und stell dir vor es ist Krieg und keiner geht hin. Fängt an beim Fließband, endet beim Mündungsfeuer. Und jeder der mitmacht, macht mit. Später wird es wieder heißen, ´aber der Führer hat befohlen´ – Corona war da doch eine super Testschablone. Alles für den Endsieg sag ich nur. Kennen wir eigentlich schon. Klappt aber anscheinend immer wieder.
Hey Jungs – Gern geschehen! Freut mich, dass es Euch gefällt
Bin allerdings nicht dazu da, wiederkehrende Infantilfragen nach Kernkraftwerken in meinem Vorgarten zu beantworten – Kollege Obelix macht das schon sehr authentisch!
Es klingelt grad an der Tür – Prime liefert das erste Modul für den SMR …
Das ist kein Zufall, sondern System. Die deutsche Wirtschaft wird gezielt auf Kriegswirtschaft umgestellt — und das mit Steuergeldern. Die Industrie hat im Zivilmarkt keine Aufträge mehr: Energiewende, hohe Stromkosten und schwache Nachfrage haben den Maschinenbau und die Autoindustrie ausgebremst. Eine Allensbach-Umfrage im Auftrag von FTI-Andersch zeigt: Von 47 befragten Autozulieferern erschließen vier Fünftel neue Geschäftsfelder, jeder vierte setzt dabei auf Verteidigung. Als Hauptgrund nennen sie die strukturelle Krise der Autobranche — fast zwei Drittel treffen die Umstellung auf Elektromobilität, über ein Viertel hat Schwierigkeiten, an Kredite zu kommen.Die Firmenliste ist lang: Schaeffler hat mit dem Münchner Drohnen-Startup Helsing einen Deal zur Serienproduktion von Drohnen geschlossen — Ziel zehn- bis zwanzigtausend Stück pro Jahr, im Krisenfall bis zu hunderttausend. Trumpf nutzt seine Laser-Expertise für Drohnenabwehrsysteme. Heidelberger Druckmaschinen baut mit dem US-israelischen Unternehmen Ondas ein Joint Venture namens Onberg auf, das Drohnenabwehrsysteme und Energieversorgung für die Verteidigung produziert — Ziel rund hundert Millionen Euro Jahresumsatz. Mercedes-Benz will sein Verteidigungsprofil erweitern und kooperiert mit einem Münchner Rüstungs-Startup bei Drohnenabwehr. Daimler Truck hat die eigene Marke „Daimler Truck Defence” gegründet und will bis 2028 eine Milliarde Euro Verteidigungsumsatz erreichen — mit einem Vertrag mit dem litauischen Verteidigungsministerium über rund eine Milliarde Euro für Speziallastwagen und Geländewagen. Das Mercedes-Werk in Ludwigsfelde soll an den Panzerbauer KNDS gehen, der dort rund achtzehnhundert Boxer-Panzer für etwa fünfundzwanzig Milliarden Euro bauen will. Und Rheinmetall wirbt gezielt Fachkräfte aus der kriselnden Autoindustrie ab — von Continental, Bosch und anderen — und hat seine zivilen Werke in Berlin und Neuss auf militärische Produktion umgestellt.Das Geld dafür kommt vom Bund. Merz hat die Schuldenbremse gelockert und zwei Sondervermögen aufgelegt: fünfhundert Milliarden Euro für Infrastruktur und Klimaschutz, dazu praktisch unbegrenzte Kredite für die Bundeswehr oberhalb von einem Prozent des BIP. Bis 2030 plant die Regierung über achthundert Milliarden neue Schulden — allein 2027 über zweihundert. Der Bundesrechnungshof rechnet, dass das bis 2035 zu über einer Billion Euro zusätzlicher Verschuldung führen könnte, falls die Verteidigungsausgaben auf drei Komma fünf Prozent des BIP steigen.Das ist kein Konjunkturprogramm mehr. Das ist ein Umbau der gesamten Industriebasis — von Zivilproduktion auf Rüstung, finanziert mit Schulden, die künftige Generationen tragen.
Manne: Ja, wir hätten die bestehenden Reaktoren nicht abschalten müssen. Dann hätten wir weiter Grundlast gehabt und Zeit gewonnen, um mit günstigem Strom die kleineren, bleigekühlten Anlagen zu bauen – sicherer, ohne Niedrigwasser-Problem, ohne neue Brennstäbe. Der vorhandene Atommüll wäre der Brennstoff dafür, und davon bleibt am Ende viel weniger übrig. Die Atommüllfrage wäre damit erstmal bereinigt, und man hätte Jahrzehnte Zeit, den Rest zu erforschen. CO2-neutral obendrein.
Kommentar: ‚Ein Atomkraftwerk oder am besten noch ein Tagebau sind umweltverträglicher und passen sich besser in die Landschaft als jedes Windrad‘ – das ist kein Argument, das ist ein Spott, der als Argument getarnt ist. Man hat sich den Himmel grün gemalt, und wer ihn blau nennt, bekommt sofort den Tagebau als Gegenbeispiel zurück. Frankreich betreibt rund siebzig Prozent Atomstrom, die EU stuft Atomkraft als nachhaltig ein, und kleine modulare Reaktoren sind weltweit in Bau. Wer das ignoriert und stattdessen nach dem nächsten Totschlagargument greift, verteidigt keine Position – er verteidigt eine Gewohnheit.Solange hier nur gespotet wird statt gerechnet, bleibt die Diskussion genau da, wo sie ist: teuer, dreckig und ohne Grundlast. Und das ist keine Mathematik, das ist Ideologie. Diese Ideologie zerstört die Wirtschaft und den sogenannten Wohlstand – und treibt uns, so wie es momentan aussieht, in die Kriegswirtschaft.“
@Haselow: Sie haben mich überzeugt. Ein Atomkraftwerk oder am besten noch ein Tagebau sind sicherlich umweltverträglicher und passen sich auch besser in die Landschaft ein als jedes Windrad.
@Obelix und Andreas Haselow: Sie möchten also Atomkraftwerke in Brandenburg?
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Sabrina Rühle
Redaktion
Jungs, die Behandlung von AfD-Tourette is’n Kassenleistung
Fragt doch mal nach der End(sieg)lagerung des Sondermülls von morgen oder der Asbestrotorblätter die ihre gesundheitsfördernden Faserpartikel im märkischen Wald weitreichend abreiben – Subventions- oder passender korruptionsunterstützte Laufzeit der Zufallsstromgeneratoren satte 20 Jahre – Wahnsinn – wirklich sooo lange! (keine Frage) – Der Beton auf denen die Windmühlen stehen, versiegelt und zerstört den Boden dafür wesentlich länger und nachhaltiger, als sich das Fritz Todt jemals hätte vorstellen können …
„Ihr macht euch über Atomkraft lustig, wisst aber offenbar nicht, wie der Strommarkt funktioniert. In Deutschland bestimmt der teuerste Anbieter den Preis — und das ist Gas. Deshalb ist Strom hier so teuer. Frankreich zeigt, dass es anders geht: rund siebzig Prozent Atomstrom aus bestehenden Anlagen, Haushaltspreise etwa dreißig Prozent darunter. Kein CO? im Betrieb, echte Grundlast. Und der französische Strom wäre noch billiger, wenn die Reaktoren nicht ständig hoch- und runtergefahren werden müssten, weil Solar und Wind dazwischenkommen.Zum Atommüll: Statt ihn als Totschlagargument zu werfen — wie man das Wort Nazi benutzt, um jede gegnerische Meinung abzuwürgen, ohne sich mit den Fakten auseinanderzusetzen — hätte man in Reaktoren der vierten und fünften Generation investieren können. Bleigekühlte, kleine modulare Anlagen, die genau diesen Müll als Brennstoff nutzen und dabei kaum neuen Abfall erzeugen. Das hätte uns ein riesiges Zeitfenster verschafft, um die restliche Frage zu klären, und gleichzeitig echte Grundlast ohne Gaskraftwerke als teures Backup.Stattdessen haben wir alles abgeschaltet, bauen Gaskraftwerke und zahlen den höchsten Strompreis in Europa. Wer jetzt noch nach mehr erneuerbaren Energien schreit, hat gar nichts verstanden. Das ist das Niveau unserer Vorfahren, die zum Ende des Krieges nach den Wunderwaffen gebrüllt haben, ohne zu denken. Und die EU hat Atomkraft übrigens als nachhaltig eingestuft — im Gegensatz zu denen, die hier nur plappern.”
@Manne: .. und Endlager. Das wäre echt mal interessant.
Eventuell wird ja dort die Frage beantwortet, wo in Brandenburg die AfD Atomkraftwerke errichten möchte.
https://x.com/rebew_lexa/status/2104114157112942915
Das Gas, welches wir trotzdem bezahlen und es auf amerikanischen und Londoner Wunsch nicht abnehmen, kann durch die verbliebene Leitung von einem Tag auf den Anderen wieder fließen. Schauen wir mal, was die Menschen im Winter dazu meinen.