3.Liga: Kampf und Leidenschaft wurden nur mit einem Punkt belohnt

13. Oktober 2020
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Die Mannschaft des SVS/Netzhoppers Königs Wusterhausen (SVS) vertritt in der Saison 2020/2021 die Gemeinde Schulzendorf in der dritthöchsten Liga des Deutschen Volleyball Verbandes – Allein dafür verdienen Spieler und Vereinsführung Anerkennung und Respekt.

Zum Saisonauftakt galt es für den SVS am Wochenende eine Herkulesaufgabe zu lösen: Gleich zwei Spiele, am Samstag gegen Preußen Berlin und 22 Stunden (!) später gegen den VCO Berlin 2.

In beiden Duellen zeigte sich der SVS auf Augenhöhe mit seinen sportlichen Rivalen. Bitter: Kampf, Wille und Leidenschaft wurden am Ende nur mit einem Punkt belohnt.

Gegen die Preußen lag der SVS bereits mit 2:0 nach Sätzen vorn, musste dann aber zwei Satzverluste hinnehmen. „In der Crunch-Time ging uns die Puste aus, Annahmen sowie Angriffe waren zu ungenau.“, konstatierte Mittelblocker Philipp Pittke nach dem Spiel. So musste der Tiebreak die Entscheidung bringen und da fehlte den Schulzendorfern das berühmte Quäntchen Glück.

Philipp Pittke: "Wir haben zwei Punkte verschenkt." (Foto: SV Schulzendorf)

Philipp Pittke: “Wir haben zwei Punkte verschenkt.” (Foto: SV Schulzendorf)

Noch mehr Dramatik gab es im Spiel gegen den VCO Berlin 2. Der SVS geht mit 1:0 in Führung, die Berliner punkten dann in zwei Sätzen. Im entscheidenden vierten Satz hat der SVS gleich vier Satzbälle, um den Tiebreak zu erzwingen. Dann geschah das Unfassbare, Philipp Pittke schildert es so: „Wir vergaben alle Satzbälle und verlieren den Satz mit 24:26.“ Das Match war damit Aus und vorbei.

Nicht nur die Nerven versagten, wohl auch die Kräfte. Hier müssen sich die Verantwortlichen des Verbandes fragen lassen, ob es sportlich fair ist, eine Mannschaft innerhalb von 22 Stunden zwei Mal antreten zu lassen.

In der Mannschaft ist die Stimmung trotz des nur einen Punktes bestens. „Ich denke wir müssen uns in der 3. Liga nicht verstecken. Wenn wir unsere Leistungen abrufen und die Eigenfehlerquote niedrig halten, sind wir in der Lage mitzuhalten, auch wenn nach zwei Spielen noch etwas die Aussagekraft fehlt.“

Am kommenden Sonntag geht es zum Mitaufsteiger aus Magdeburg. Der SVS  bietet erneut auf seiner Facebook-Seite einen Livestream an.

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