Freitagsdialog zum Thema Gesamtschule

15. November 2022
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Zeuthen. Am Freitag, 18.11.2022, findet ab 19 Uhr ein Dialog zu einer neuen Gesamtschule in der Mehrzweckhalle Zeuthen, Schulstraße 6, statt. Vize-Landrätin Susanne Rieckhof, Bürgermeister der Region, Lokalpolitiker, Eltern und Schüler wollen über Lösungen für das Schulprojekt debattieren. Schon lange wird in politischen Gremien darüber beratschlagt.

Doch Grundsatzfragen sind bislang verwaschen und offen. Der Schulzendorfer nennt sie: Besteht überhaupt ein Bedarf? Wer soll Träger der Schule sein? Wer soll die Gesamtschule bauen? Wer finanziert einen zweistelligen Millionenbetrag?

Auch wenn keine Ergebnisse vom Freitagsdialog zu erwarten sind, Diskurs ist immer sinnvoll!

Symbolbild

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5 Responses to Freitagsdialog zum Thema Gesamtschule

  1. Petra Prochaska
    19. November 2022 at 11:44

    Kennt einer das Ergebnis dieser Veranstaltung ?

  2. B.Hartenstein
    17. November 2022 at 18:03

    Es gab an gleicher Stelle bereits eine Gesamtschule. Vielleicht sollte man vor all den Diskussionen die wahren Gründe für die Schließung offenbaren. So könnten eventuell gemachte Fehler vermieden werden.

  3. Zeuthener
    17. November 2022 at 13:52

    Lieber Herr Puhle, das stimmt nicht, der Bedarf geht ab 2026 laut dem Landkreis zurück. Dieses Projekt ist nicht vor 2030 zu realisieren. Und wie sieht dann der Bedarf aus? Das größte Problem sind die Baukosten. Mit Hofanlage, Sporthalle werden die Kosten bei 15 bis 20 Millionen liegen.

    Ich verstehe nicht, was so ein “Dialog” soll. Welche Ergebnisse soll er bringen? Und da stimme ich Schulzendrorfer nicht zu, dass Diskurs immer sinnvoll ist. Reden ums Reden willen, Freitag Abend 19 Uhr, besser gehts nicht. Wenn ein Konzept steht, was Experten erarbeiten müssen, dann kann man mit Bürgern in einen Dialog treten. Alles andere ist Philosophieren um nichts.

  4. BewohneR
    17. November 2022 at 10:21

    Als wenn durch diese Debatten Lösungen produziert werden würden…

    Die Bürger/innen werden klar machen, dass ein Bedarf besteht. Man muss sich ja nur mal anschauen, wie voll die Grundschulen sind.

    Aber die Bürgermeister/innen werden die Schuld auf den Landkreis und das fehlende Geld schieben. Der Landkreis wird es auch auf das fehlende Geld schieben und die Schuld bei den Gemeinden suchen, die soviel Zuzug ermöglicht haben.
    Alle werden auf die Landes- und Bundespolitik schimpfen, die weder für ausreichend Geld im Bildungsbereich noch für ausreichend Personal gesorgt haben.

    Und die Organisatoren der Debatte (Frau Stölzel – Die Gründen ; Frau Mollenschott – Die Linke) werden erzählen, was sie alles getan haben und tun werden.

    Sie werden aber verschweigen, dass ihre Parteien dafür (mit)verantwortlich sind.
    Schließlich kam der brandenburgische Finanzminister 10 Jahre lang (2009 bis 2019) von den Linken und die Linke hat die Bildungspolitik in Brandenburg 10 Jahre lang so laufen lassen.
    Und die Grünen sind seit 2019 in der Regierungsverantwortung. Leider zeigt sich auch auf Landesebene, dass der Partei die nötige Qualität in der Breite fehlt, um Probleme zu lösen.

  5. Bernd Puhle
    16. November 2022 at 18:44

    An einer Gesamtschule besteht immer Bedarf, beispielsweise in Schulzendorf, der einzigen amtsfreien Gemeinde in Brandenburg ohne weiterführender Schule.

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