Corona macht kreativ!

24. Mai 2020
Von

Kinder haben Steine mit Klasse Botschaften bunt bemalt und sie am Straßenrand in der Weimarer und Karl – Marx – Straße, an der Brücke über den Flutgraben, platziert. Eine lange „Schulzendorfer Corona Hoffnungs – Schlange“, wie es auf einem Zettel geschrieben steht, hat sich in beiden Straßen bereits gebildet.

Die Steine leuchten in grellen Farben und senden diese Botschaften: Bleibt gesund, Liebe und lebe dein Leben, Gesundheit, Hoffnung sind einige. Regenbogen, Marienkäfer, Monster, Herzen, Phantasiebilder finden sich auf den Steinen.

Ein Hinweisschild, „Bitte liegen lassen“, ist angeschlagen und auf einem Stein heißt es: „Pack deine bemalten Steine gern dazu“.

Mal sehen wie lang beide Schlangen werden.

Steine

Steine 1

Steine 2

Steine 3

Steine 4

Steine 5

17 Responses to Corona macht kreativ!

  1. Jörg
    28. Mai 2020 at 21:53

    @ Dr. Füting , Sie haben uns in Ihrer aktiven Zeit mit Ihrem verein nicht geholfen und Ihre Worte zur Stille klingen im BER- Schulzendorf – wie Hohn !

  2. Dr.Dieter Füting
    28. Mai 2020 at 13:20

    Danke, lieber Jörg,

    ich bin durch Sie etwas klüger geworden. Die Atlas – Initiative kannte ich nicht. Ich habe weder mit dieser Initiative noch mit anderen Initiativen zu tun und werde in meinem Leben mit keiner Initiative mehr wirklich zu tun haben ( wollen ). Ich bin nur ein interessierter Mensch, der zu den Fragen der Zeit ab und zu noch etwas zu piepsen hat. Ich habe auch nicht mehr vor, irgend jemandem von irgend etwas zu überzeugen. Sollen sie doch einfach machen. Das was ich wirklich suche – und jetzt offenbare ich mich Ihnen – ist die Stille. Die Stille ist mein Sehnsuchtsort. Ich mache darüber sogar Gedichte. Zumindest nenne ich sie so:

    Stille ist mein Sehnsuchtsort

    Du bist weiter gegangen.
    Ohne ein Wort.
    Ohne ein einziges Wort.

    Wie lange warst du hier,
    eine Stunde, ein Tag
    oder doch noch länger?

    Ich habe es vergessen.
    Jetzt aber ist Stille,
    im Haus und im Garten Stille.

    Stille ist wie der Ruf der Amsel,
    wie das Summen der Hummel.
    Stille ist ein Sehnsuchtsort.

    Stille ist das Rauschen der Blätter,
    der Wellenschlag des Wassers
    und der Schrei der Möven.

    Ich weiß es jetzt.
    Nur in der Stille muss ich suchen,
    nur hier finde ich dich.

    Du bist weitergegangen.
    Ohne Worte.
    Ich komme dir hinterher.

    Lieber Herr Jörg, danke für die Anregung, aber lassen wir es dabei.

  3. Jörg
    28. Mai 2020 at 10:27

    Dr. Füting, Rechtsanwalt a.D. – was ist für Sie so spannend, die Schulzendorfer von Ihren Thesen begeistern zu wollen. Wollen Sie hier Licht spenden, für eine verfehlte Infrastur ? Vertreten sie die Atlas Initiative ? Menschen stehen erst auf, wenn sie in Not sind und Hunger haben. Kunstrasen ist SD kein Thema und die Freien Wähler auch nicht mehr.

  4. Dr.Dieter Füting
    26. Mai 2020 at 23:32

    Man wird schon seine Gründe haben, wenn man gern aus dem Dunklen schießt. Vielleicht sind es nur alte oder sehr alte Gewohnheiten. Aber für ein Grund ist es ein Grund.
    Ich habe nicht vor, Spielregeln anzuprangern. Und ich habe genauso wenig vor, mit Macki Messer über meine wissenschaftliche Reputation zu debattieren. Die ist seit Jahrzehnten unbestritten und noch länger nachgewiesen.
    Karl Kraus ist an dieser Stelle zu zitieren: Es ist sinnlos in einen Krater zu spucken.

  5. Luzie
    26. Mai 2020 at 19:32

    Warum und wer hat wieder den Schlangenkopf im Schwarzen Weg geklaut. Es ist nicht zu fassen, dass einige wieder nur alles kaputtmachen können.

  6. Annie
    26. Mai 2020 at 17:30

    Vielleicht wurde das eigentliche Thema “Corona macht kreativ” um bunte Textbau”steine” erweitert (s. Diskussion LDS/Dr. Füting)
    Aber Spass beiseite, Dieter Füting, bei meiner Liebe zur Literatur und ebenso der Beschäftigung mit wissenschaftlichen Texten, ist es für mich teilweise mühsam, Ihren Gedanken zu folgen, wobei ich allerdings inhaltlich oft Ihre Meinung teile. Man wünscht sich, dass Sie mit ihren Ausführungen auf den Punkt kommen – haben Sie nicht selbst in vorangegangenen Statements anderen vorgeworfen, sich nicht ausreichend konkret zu äussern? Der hier in diesem Chat gezeigte Umgang Ihrerseits mit Kritik wird ausserdem dadurch unprofessionell, weil Sie das Recht auf Anonymität und damit die Spielregeln anprangern. Aussagen und Meinungen werden ja nicht uninteressanter oder wertloser, wenn man den Verfasser nicht kennt.

  7. LDS
    26. Mai 2020 at 11:24

    Sehr geehrter Herr “Dr”. Füting, ich glaube nicht, dass Ihre zur Schau gestellte Arroganz eine Diskussion erlaubt. Und falls jemand “Ihre” Gedanken hören wollte, empfehle ich die Originale zu lesen, wzB. die von Vilem Flusser…

  8. Dr.Dieter Füting
    26. Mai 2020 at 08:48

    Lieber anonymer Unbekannter!
    Ach, das ist schön, dass Sie sich für meine Dissertation interessieren.
    Gerne diskutiere ich darüber, wie auch zu anderen Themen, zum Beispiel das Denken in und nach Corona – Zeiten, mit Ihnen jederzeit, auch an Quellen orientiert.
    Meine Email – Adresse haben Sie ja. Sie selbst schießen leider nur aus dem Dunklen.
    Sie sollten allerdings einige Vorkenntnisse haben zum Thema des heuristischen Denkens, denn es ist ein mehrstufiger technischer, patentrechtlicher, patentinformationeller und methodischer Erkenntnis – und Entscheidungsprozess. Es sind immer reich durchwebte Beziehungen, um die es geht. Und es geht immer um Ursachen – und Begründungszusammenhänge. Das ist das Besondere und das besonders Schwierige. Und das ist gut so.

  9. LDS
    25. Mai 2020 at 21:18

    Bitte weiter machen Kinder! Es ist toll!

  10. LDS
    25. Mai 2020 at 21:17

    Sehr geehrter Herr “Dr” Füting, ich hoffe, dass Ihre Doktorarbeit eine mögliche Plagiatsprüfung übersteht. Der hier als Ihr Gedankengut verkaufte Text tut es leider nicht. Ganze Absätze zu stehlen ist mehr als nur peinlich!
    “Der Schulzendorfer” sollte Ihre Veröffentlichungen prüfen, bevor er sich der Urheberrechtsverletzung schuldig macht.

  11. Dr.Dieter Füting
    25. Mai 2020 at 13:28

    Mit Corona die Welt neu verstehen.

    Was da auch vor unseren Augen im Gang ist, dieses Verschieben der Dinge zum Horizont des Interesses hin und dieses Haften des Interesses an Informationen, ist beispiellos für uns.
    Wir müssen, wollen wir uns in der Coronawelt orientieren, trotz aller Beispiellosigkeit nach einem Verständnis suchen.
    Wie sonst sollen wir denn versuchen, uns vorzustellen, wie wir in einer derart undinglichen Umwelt zu leben haben?
    Unser existenzielles Interesse wird sich von Dingen zu den Informationen verschieben müssen. Denn wir sind immer weniger daran interessiert, Dinge zu besitzen, und immer mehr daran, Informationen zu verbrauchen.
    Die Dinge beginnen in den Hintergrund unseres Interessenfeldes zu rücken.
    Sie werden wertlos werden, und alle Werte werden sich in die Informationen verschieben.
    Corona bewirkt die Umwertung aller Werte.
    Das ist die Definition der neuen Zeit, der Zeit nach Corona.

  12. Luzie
    25. Mai 2020 at 11:21

    Wir freuen uns immer auf die bunte Schlange, da die Ideen sehr schön sind. Aber mit den Kopf schütteln kann man auch, ein Gänsekopf oder der Zerstörungswille von Schlauen ist mehr als verwunderlich. Auch schade, dass einige Steine nicht die richtige haltbare Farbe erhalten haben.
    Aber Zusammenfassung : Eine schöne Idee die auch im Naturschutzgebiet erfreut !

  13. Micha
    24. Mai 2020 at 23:36

    Schön zu sehen.

  14. Bine
    Bine
    24. Mai 2020 at 14:56

    Super Sache der Kinder.

  15. Erdbewohner
    24. Mai 2020 at 12:18

    Aber nicht doch; die bewegen ihre Hintern nicht heraus!! :)

    Tolle Idee von den Kindern!!

  16. Petra
    Petra
    24. Mai 2020 at 12:03

    @Bürger zweiter Klasse: Genau dasselbe habe ich auch gedacht. Der Verwalter und die Fachleute vom Bauamt verteilen Strafmandate,so wie sie es in der Zetkin Straße gemacht haben, weil Gras am Bordstein gewachsen ist. Krümelkackerei!

  17. Bürger zweiter Klasse
    24. Mai 2020 at 10:07

    …und dann kommt das Ordnungsamt…

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