CDU – Appell: Bürger und Rathausmitarbeiter sollen Bäume pflanzen

28. Juli 2020
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Schulzendorfs CDU und FDP inszenieren sich derzeit als Ökoparteien. Weg von Wirtschaft und Finanzen, hin zum Umweltschutz.

Vor der Sommerpause brachte die CDU/FDP – Fraktion einen Antrag ein, gemeindeeigene Gebäude auf ihre Eignung zur Errichtung von Photovoltaikanlagen hin zu prüfen. Der Vorstoß lehnte sich an einen von den Grünen in Zeuthen eingebrachten Antrag an.

Bäume pflanzen ist keinesfalls ein Kinderspiel. Unter Anleitung des Landschaftsarchitekten Prof. Jonas Reif wurden ab 2019 über 100 Bäume gepflanzt, die der Wissenschaftler aus eigener Tasche finanziert hatte. (Foto: mwBild)

Bäume pflanzen ist keinesfalls ein Kinderspiel. Unter Anleitung des Landschaftsarchitekten Prof. Jonas Reif wurden ab 2019 über 100 Bäume in Zeuthen gepflanzt, deren Anschaffung der Politiker von Bündnis 90/Die Grünen aus eigener Tasche finanziert hatte. (Foto: mwBild)

Nun gibt es eine neue Offensive von CDU und FDP im Kampf um Klimaziele und Verbesserung der CO2 – Bilanz.  Das Rathaus soll Flächen ermitteln, auf den Baumpflanzungen vorgenommen werden können. Die Aufforstung soll „möglichst“ durch Rathausangestellte und Mitarbeiter des Bauhofes realisiert werden. Angesichts eines massiven Investitionsstaus, der chronischen Überbelastung und andauernden Personalknappheit im Rathaus, ein lebensnaher Plan?

Schließlich soll Bürgern die „Gelegenheit gegeben werden, durch aktive Mitarbeit bei den Arbeiten den eigenen Wohnort mitzugestalten.“ Ob das umsonst oder gegen eine Vergütung erfolgen soll, lässt der Antrag offen. Eine grobe Kostenschätzung des Projekts hat die CDU/FDP – Fraktion nicht vorgelegt. (von Sabrina Rühle)

10 Responses to CDU – Appell: Bürger und Rathausmitarbeiter sollen Bäume pflanzen

  1. Oliver
    3. August 2020 at 11:34

    Es geht immer nur um Profit ! … und Geld hebelt Recht und Gesetz aus!
    Demnächst wird das größte Krebsgeschwür im Land Brandenburg seinen Betrieb aufnehmen, illegal selbstverständlich.
    Es gibt keine Umweltverträglichkeitsprüfung, es wird gegen die ICAO verstoßen und es wird aufgrund von Ausreden auch illegalen Nachtflug geben, weil Geld und Profit geht vor Volksbegehren !
    Schön wenn wir Bäume pflanzen, helfen wird es leider nicht !
    Mein Vorschlag wäre ja den Flugghafen dahin zu verlegen wo es keine Natur mehr gibt, in die ehemaligen Braukohletagebaue.
    Ein Förderprogramm von 40 Milliarden ist schon aufgelegt…
    Aber wie es immer so ist Steuergelder müssen für die wirklich wichtigen (für die Lobby profitablen) Dinge verwendet werden.
    Der Schulzendorfer Umweltschutz wird da mit Sicherheit leer ausgehen !

  2. Jörg
    2. August 2020 at 11:30

    @ schulzen-DORF-liebe Immer noch nicht begriffen, dass die Zersiedlung von Schulzendorf das ln die Länge ziehen der Platte ist. Es geht um Maximierung der Rendite von Grundstücken, wo Straßenbreiten zu Lasten von zwingend notwendigen Sozialraum zur Höhle geschickt wird. Umweltschutz ist was für Reiche, hier will jeder seiner Lärm vom BER kompakt haben- da hilft nur Beton und keine Holzhalme . Ihre Träume können Sie im Garten von Herrn Platzeck träumen, der sein geliebtes Babelsberg verlassen hat und jetzt in MVP lebt.

  3. schulzen-DORF-liebe
    2. August 2020 at 09:46

    …nicht immer auf alle anderen zeigen- wirklich grüne Grundstücke werden rar! Aber Vorsicht beim zählen- da fährt man langsam und stört die „ Raser“ in den 30er Zonen!

    Wenn die Bewohner ihr schulzendorf lieben würden, würden sie in ihre Gärten etwas pflanzen.
    Von Beton, Thuja-Hecke und Rasen wird kein Schall gedämmt,die Luft nicht besser, kein Insekt satt und kein Vogel kann leben!

    Warum man aus der Stadt auf‘s Land zieht und dann alles „grüne“ platt macht erschließt sich mir nicht!

    Würde jeder für sein Grundstück Verantwortung für Natur übernehmen, hätten wir automatisch wieder mehr Lärmschutz, mehr Insekten und bessere Luft ….. kann man aber nicht fegen!

  4. Jörg
    29. Juli 2020 at 15:41

    Die Gemeinde sollte ein Grundstück zur Verfügung stellen, wo man Ersatzpfanzungen oder Pflanzen zu besonderen Anlässen – Z. B. 90 Geburtstag vom Bürgermeister – durchführen kann.

  5. B. Hartenstein
    29. Juli 2020 at 13:52

    Ich habe auf meinem Grundstück 7 Laubbäume gepflanzt und pflege sie auch.
    Damit, denke ich, habe ich einen ausreichenden Beitrag zum Klimaschutz geleistet.
    Was machen denn eigentlich unsere G-Vertreter so auf diesem Gebiet als Vorbildwirkung ?

  6. rappe
    29. Juli 2020 at 08:40

    https://www.bbbtv.de/wie-man-fluglaerm-maximiert-i-punkt-23-07-2020/
    28. Juli 2020

    Die Rathausmitarbeiter können es nicht, sie haben nicht die entsprechenden Schutzausrüstungen.- siehe Link oben – Niemand berichtet über Schulzendorf , MB hat noch eine Lobby.
    Es ist unerträglich, welche Nebenkriegsschauplätze von den Genossen beackert werden, diese von den Bürgern auch noch Achtung erwarten und für die Probleme der Bürger nur ein müdes Lächeln übrig haben.

  7. Nachlese
    29. Juli 2020 at 07:03

    @Eichberger – Jetzt wieder ohne Bild ? Sicher – BACD , der Flughafen mit seinen tollen Ausgleichsfonds ( gut es gibt noch andere ) soll das Allheimittel sein . Durch Feinstaub und diesen undefierten Abgasen gehen nicht nur Bäume kaputt !

    Erst wenn die letzte Ulme vor der Haustür gestorben ist, werdet ihr sehen, dass man von der Geschätz – Politik nichts hat.

  8. Eichberger
    28. Juli 2020 at 21:58

    Der Bauhof schafft nicht mal seine Tagesaufgaben und soll dann noch Bäume pflanzen. Was soll der denn noch alles tun? Klüger wäre bei der BACD nachzufragen. Da ist genügend Geld im Topf, mit dem man eine Fachfirma bezahlen könnte.

  9. Nachlese
    28. Juli 2020 at 19:06

    @Insider Ihre Auffassung teile ich, was die politische Seite angeht. Ansonsten kann man diesn Qutasch von Klimaaktivisten nicht mehr hören.

    In 95 Tagen ist nach Willen der Poitik in Schulzendorf alles anders und die Feinstaubbelastung schafft ganz andere Probleme, als ein paar Bäume.

  10. Insider
    28. Juli 2020 at 16:07

    Niemand in Schulzendorf wird etwas dagegen haben, wenn Bäume gepflanzt werden sollen. Die Aktion der CDU ist in meinen Augen blanker Aktionismus.

    Wer gibt die Gewährleistung für das Anwachsen der Bäume ab? Die Sekretärin von Herrn Mücke oder Anwohner, die als Dankeschön für die Unterstützung eine Bratwurst bekommen haben?
    Wer übernimmt die Bewässerung der angepflanzten Bäume? Auch die Sekretärin von Herrn Mücke und Bürger? Und was ist wenn sie dann trotzdem eingehen. Werden Sekretärin und Bürger auf Schadensersatz verklagt?

    Ein Tipp an die Klimaaktivisten :-) :-) :-) der CDU: Baumanpflanzungen sollten ausschließlich durch Garten- und Landschaftsbetriebe erfolgen, die über ausreichend Erfahrungen verfügen, in der Gewährleistung für ihre Arbeit stehen und ein Jahr die Anwachspflege übernehmen.

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