Schulzendorf. Mehr als 100 Megawatt, riesige Dimensionen und jede Menge Schweigen. Die Projektidee an der August-Bebel-Straße sorgt erneut für Schlagzeilen. Ende 2025 hatten sich Mitglieder des Ortsentwicklungsausschusses deutlich gegen ein derartiges Vorhaben ausgesprochen. Doch offenbar ist es damit keineswegs erledigt.
Bürgermeister Markus Witteck (CDU) berichtete gestern im Gemeinderat sogar von einem informellen Gespräch über das Projekt mit Brandenburgs Wirtschaftsministerin Martina Klement.
Warum also wird weiter daran gearbeitet, werden personelle Ressourcen investiert, obwohl sich im Gemeinderat und in der Öffentlichkeit bereits Widerstand abzeichnet?
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Wer steckt dahinter?
Wie schon unter Ex-Bürgermeister Mücke und Bauamtschefin Julia Kruse bleiben auch heute zentrale Informationen unter Verschluss. Wer der Investor ist, welche Grundstücke betroffen sind und wie konkret die Planungen bereits sind, dazu schweigt das Rathaus. Informationen soll es erst geben, wenn das Projekt spruchreif werde.
In der Öffentlichkeit wurde die Projektidee mit der Erbengemeinschaft Israel in Verbindung gebracht. Was dran ist, bleibt unklar. Nasch Recherchen unserer Redaktion gibt es längst konkrete Spuren.
Das Projekt wird demnach von der HIGHGATE BERLIN-RE GmbH unter Geschäftsführer Jonathan Heyman entwickelt. Firmensitz: ein eher unscheinbares Mehrfamilienhaus in der Berliner Schlüterstraße.
Und auch bei der Planung ist offenbar bereits ein Spezialist im Spiel: Die Frankfurter NOYA Generalplanung & Projektmanagement GmbH soll dem Rathaus ein sogenanntes „Test-Fit“ mit Visualisierung präsentiert haben, also eine Konzeptstudie für das mögliche Rechenzentrum.
NOYA ist auf Rechenzentren spezialisiert und plant nach eigenen Angaben auch Projekte in der Größenordnung von 100 Megawatt und mehr.
Nur eine Idee?
Offenbar ist das Vorhaben damit weiter gediehen, als es die öffentliche Diskussion vermuten lässt.
Und genau hier liegt der Knackpunkt: Wenn bereits Investoren und spezialisierte Planer an einem Konzept arbeiten, sich Brandenburgs Energieministerin einschaltet, warum erfahren Gemeinderat und Öffentlichkeit so wenig?
Die Datenfabrik mag noch nicht spruchreif sein. Die Fragen dazu sind es längst.

Da kann man sich schön die geplanten Zentren, die Investoren (soweit bekannt), Wasserprobleme, Widerstand, pausiertes Zentrum etc. anschauen. Die Investoren kommen ausschließlich aus GB und den USA.
Hier eine interessante Karte der geplanten Standorte.
https://fragdenstaat.de/aktionen/climate-helpdesk/heisse-luft/
Unfassbar wie hier wieder Fakten geschaffen werden sollen entgegen dem artikulierten Willen der Gemeindevertreter im Ortsentwicklungsauschuss. Die hatten sich (ich meine sogar einstimmig) im vergangenen Jahr dagegen ausgesprochen, im Ortszentrum ein potentiell riesiges Wasser und Strom verschlingendes, die Temperatur erhöhendes, lärmendes (Dieselaggregate und Dauersummen) Angriffsziel zu schaffen. Einige Gemeindevertreter waren grundsätzlich nicht abgeneigt. Offenbar hatten sie sich noch nicht über die Konsequenzen informiert. Allenfalls ein Bereich im geplanten Gewerbegebiet am Ortsrand (gegenüber Sportplatz Miersdorf) wäre gegebenenfalls geeignet (es ist alles Wahnsinn auch dort). Jedoch keinesfalls ein Gebäude 100 m lang und 25 m hoch (so habe ich die Maße in Erinnerung) mitten im Ortszentrum. Unsere Gemeinde ist eine Gartenstadt und möchte dies auch bleiben. Darauf legt die Gemeindevertretung Wert.
Elektrische Leitungen stehen dafür aktuell nicht zur Verfügung und es ist offen, ob diese möglich sind. Beten wir dafür, daß nicht.
Aktuell hat nun der BM die Wirtschaftsministerin von Brandenburg herangeholt (warum das? unter welchem Druck steht er? haben wir schon wieder ein U-Boot an dieser Position?), um das zu klären. Natürlich alles hinter dem Rücken der GV, worüber diese nicht alle amüsiert waren. Geht die Geheimniskrämerei mit Markus Wittek nun wie bei Mücke weiter?
In anderen Gemeinden gibt es bereits Erfahrungen mit solcherlei Investitionen. Nicht nur in der BRD sondern vor allem in den USA. Ergebnis: Strom wegen der Ausbaukosten für die Anwohner erheblich verteuert, Konkurrenz beim Anschluss von Heizungen/Solaranlagen/Maschinen etc., keine Arbeitsplätze, weil keine Menschen da arbeiten bis auf Wachschutz und wenige, Wasser weg (ja es gibt auch geschlossene Kreisläufe), mehr Emissionen (teilweise wird wegen Strommangel bereits mit Gas die benötigte Energie erzeugt), Investoren zahlen jeden Preis für die Grundstücke, Veränderung des Mikroklimas, keine Steuereinnahmen (da Verrechnung im internationalen Massstab), Materialien für den Bau kommen von ausländischen Herstellern, keine Einkommenststeuern, die Kommunen geben Ressorcen her, erhalten dafür aber nichts).
Auf konkrete Nachfragen, wer die Investoren sind und welche Daten da gehostet werden, gibt es trotz mehrmaliger Nachfrage keine Antworten. Zu vermuten ist, daß Angriffspunkte gegen diese unerwünschten Bestrebungen vermieden und geheim gehalten werden sollen, um Fakten zu schaffen. Und das ist dann “leider nicht mehr zu stoppen”. Das ist keine Zusammenarbeit auf Augenhöhe sondern ein weiteres Unterdrücken der Menschen, die diese “Eliten” für Vieh halten. Nein nicht noch einmal wie bei der Schule. Alle sind pleite Land/Bund/Kreis/Gemeinde und alle machen weiter. Was für ein Wahnsinn.
Da habe ich von der drohenden finanziellen Situation der Big 7 noch gar nicht angefangen. In den USA kommt das merkwürdige Geschäft dieser nun immer mehr ans Licht. Bereits im Jahr 2020/21 sprach man davon, daß der steigende Umsatz nur durch Insichgeschäfte mit der Hardware erzeugt wurden. Inzwischen ist die finanzielle Belastung durch Kredite so groß, daß mit wenigen Mrd. Unsatz aus KI viele Mrd. Kredit bedient werden müssen. Ein Geschäft, daß sich nicht trägt, da es nicht gesund wächst. Man darf gespannt sein. Nachdem das Geschäft in den USA nun ausgereizt scheint, versucht man das Spiel in Europa weiter zu treiben. Das gab es doch schon mal mit den Housing-Krediten in den 2000-ern. Als dort keiner mehr kaufen wollte, wurden die notleidenden Kredite als undurchschaubares Paket verpackt und an stupid german money verkauft. Den Rest der Geschichte kennen wir.
Wehrt Euch Leute! Der Flughafen und der zunehmende Verkehr reichen aus und haben unseren Ort nicht lebenswerter gemacht.