3.360 offene Buchungen – Reechs Finanzwirtschaft macht Angst!

6. Februar 2026
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Schulzendorf. Der Jahresabschluss einer Gemeinde ist von allergrößter Bedeutung. Er liefert nicht nur ein Bild über die Finanz- und Ertragslage, er dient auch als Entscheidung für künftige Investitionen. Zudem ist er auch für etwaige finanzielle Unterstützung von der Landesregierung von Bedeutung, schließlich muss eine Kommune ihre finanzielle Bedürftigkeit nachweisen. Und das geht nur mit aktuellen Jahresabschlüssen.

Finanzwirtschaft: So geht es nicht weiter!

Finanzwirtschaft: So geht es nicht weiter! Bildmontage: mwBild

Ein Blick in die Vorzeige Kommune Zeuthen: Dort wurde der Jahresabschluss 2022 im April 2024 (!) vom Gemeinderat beschlossen.

Schulzendorf hinkt mit ihm auch Anfang 2026 immer noch hinterher, wie jetzt im Finanzausschuss ans Tageslicht kam. Und das mit riesen Defiziten.

Veraltetes Finanzprogramm, über 3.000 ungeklärte Buchungen, eine Doppelerfassung von rund 160.000 Euro und Mitarbeiter der Finanzverwaltung, die „Zahlenarbeit“ mit dem Argument verweigern, sie müsse von einem „Controller“ erledigt werden. So berichten es Sitzungsteilnehmer. Kein gutes Zeugnis für den Finanzverantwortlichen der Gemeinde, Alexander Reech. Ein Fiasko ohne Ende?

Gemeinderatschef Thieke (CDU) stellt Gretchenfrage

Die Gretchenfrage stellte Gemeinderatschef Thieke (CDU) in der Sitzung klar: Kann man Ex-Bürgermeister Mücke (SPD-nominiert) für den Jahresabschluss 2022 überhaupt entlasten?

Offenbar scheint die Antwort klar zu sein, denn die jährlichen Berichte der Rechnungsprüfer zur Kassenlage, blieben über Jahre hinweg alarmierend ähnlich. Im Rathaus wurde offensichtlich vergessen, was die Finanzhüter den Verantwortlichen ans Herz legten.

Die Situation ist ernst! Schulzendorf droht eine Erschütterung des Vertrauens der Bürger. Wer für die finanzielle Gesundheit der Gemeinde verantwortlich ist, muss jetzt handeln!

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Aktueller UFP-Wert

+++ Ultrafeinstaub Konzentration am BER, Maximaler Einstundenmittelwert am 28.01., 14.115 Partikel/cm³ (Quelle: LUIS Brandenburg). Die WHO betrachtet einen Messwert von 10.000 Partikel/cm³ als „erhöhte Konzentration“. +++

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