Waldsiedlung/Ortszentrum – Inverstoren im Anmarsch!

17. Februar 2026
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Schulzendorf. Wie Der Schulzendorfer aus Rathauskreisen erfuhr, soll sich für die Bebauung der Waldsiedlung ein neuer Investor interessieren.

1996 beschloss der Gemeinderat den B-Plan „Waldsiedlung“, ein rund 100.000 Quadratmeter großes Areal zwischen der Freiligrathstraße und der Albrecht – Dürer – Straße. Ab 2012 bemühte sich ein Hildesheimer Investor um die Anpassung des B-Plans, scheiterte jedoch.

Das Gelände der Waldsiedlung.

Eine Mehrheit im Gemeinderat, darunter der heutige Bürgermeister Markus Witteck (CDU), stimmte im Februar 2022 für ein förmliches B-Plan Aufhebungsverfahren. Um das zu sichern, wurde eine Veränderungssperre beschlossen. Somit waren jegliche Baubemühungen gestoppt. Da die Veränderungssperre aber nur allerhöchsten vier Jahre gilt, muss der Gemeinderat demnächst neuen Entscheidungen fällen.

Auch das mit Asbest verseuchte Areal hinter dem Ortszentrum, das sich im Besitz der öffentlich umstrittenen Erbengemeinschaft Israel befindet und laut Flächennutzungsplan (FNP) zufolge an ein geschütztes Biotop gemäß dem Brandenburgischen Naturschutzgesetz grenzt, steht im Focus von Geldgebern. Parkplätze für Fluggäster des Airports BER sollen im Zentrum der Gemeinde entstehen. Bereits 2019 scheiterten Pläne am Widerstand der Gemeindevertreter, auf dem Asbest-Gelände mitten im Zentrum des Ortes Lagerhallen zu errichten.

6 Responses to Waldsiedlung/Ortszentrum – Inverstoren im Anmarsch!

  1. Grisu
    Grisu
    19. Februar 2026 at 09:42

    Es kann doch niemals im Interesse der Bürger sein, dass mitten im Ortszentrum ein BER Parkplatz entsteht? Wer in der Verwaltung rollt dort wem den roten Teppich aus?

  2. Elke
    18. Februar 2026 at 17:58

    @Insider, also wenn HR. Sonntag mit seinem Ingenieur Verständnis damals gehandelt hätte, wäre der Dachschaden gar nicht so gravierend geworden. Warum können die Anlieger ihre Winterdienstplich nicht nachkommen????? Oder Grünpflegearbeiten machen????? Das ist doch alles ein Witz!!!!

  3. Insider
    18. Februar 2026 at 10:23

    @ Tiefbau: Eine sehr berechtigte Frage, sich selbst entwickeln! Man muss sich nicht einem Investor an den Hals werfen.
    BER Parkplätze im Ortszentrum, ein Datencenter im Ortszentrum, geht’s noch? Ein Teil der GV sollte sich mal zu grundsätzlichen Dingen der Bauleitplanung des Ortes von einem externen Fachmann !!! beraten lassen. Leider gibt es im Bauamt so einen Menschen nicht.
    Warum gründet man keine gemeindeeigene Gmbh, dass das Gelände am alten Gemeindeamt entwickelt. Oder das Winterdienst und Grünpflegearbeiten übernimmt? Die Anliegerstraßen können nicht von den Bürgern beräumt werden. Auf diese Weise können Gelder generiert werden und nicht dadurch, dass man sich dem Willen gieriger Investoren vor die Füße wirft. Das müsste doch im Interesse der CDU sein. Wo bleiben die Entwicklungsvorschläge für den Ort von der AfD? Nur mit Symbolik (Flaggen vor dem Rathaus) ist es nicht getan. Was ist mit dem BB und den Kameraden von Herrn Schulze? Wie ich hörte soll sich Schulzendorf mit einer Million am Bau der Schulcontainer von Schönefeld beteiligen. Ich kann nur hoffen, dass das Sondervermögen durch Schulzendorf weder für das Stopfen von Löchern oder bereits begonnene Projekte genutzt wird. Laut Gesetz sind diese Mittel zusätzlich !!! zu laufenden Projekten einzusetzen.
    Dreh- und Angelpunkt ist meiner Meinung nach die Führung im Bauamt. Man kann ja Jörg Sonntag eine Menge vorwerfen. Aber er war ein Bauingenieur mit jahrzehntelanger Erfahrung. Ein Mensch mit diesen fachlichen Qualitäten muss das Bauamt führen. Und nicht durch jemand, der die ernste Lage am Schuldach verkannt hat. Wenn das nicht gelingt, geht die Mückerei weiter.

  4. Tiefbau
    18. Februar 2026 at 09:07

    Hat die Gemeinde immer noch nicht begriffen, sich selbst zu entwickeln ? Sind die Verantwortlichen ferngesteuert und treiben nur jede Sau durch den Ort, wenn es für andere was zu verkaufen gibt ?

    Mir ahnt schreckliches – ist der neue Kolberg jetzt Thieke / Witteck ?

  5. 18. Februar 2026 at 08:31

    Ich fänd Parkplätze ja super. Allerdings da, wo das Foto gemacht wurde. Und dann frei zugänglich und kostenlos für Schukzendorfer, zumindest in der Bring und Hol-Zeit der Schulkinder. Wir sollten das Land kaufen und damit selbst die Kasse klingeln lassen. So wird ein Schuh draus.

  6. Kommentar
    17. Februar 2026 at 20:09

    Investoren sind keine “Geldgeber”, sondern Leute, die mit ihren Aktionen Geld verdienen wollen. Und ein schöner großer Parkplatz für den BER hat dem Ortszentrum Schulzendorf wirklich noch gefehlt! Sehr gut!

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Aktueller UFP-Wert

+++ Ultrafeinstaub Konzentration am BER, Maximaler Einstundenmittelwert am 05.04. 38.744 Partikel/cm³ (Quelle: LUIS Brandenburg). Die WHO betrachtet einen Messwert von 10.000 Partikel/cm³ als „erhöhte Konzentration“. +++

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