Schlosskonzerte Königs Wusterhausen läuten den Klassik – Sommer ein

20. April 2016
Von

Aller guten Dinge sind drei, sagt der Volksmund. Für das seit zwei Jahren überaus erfolgreiche feine Klassikfestival in Königs Wusterhausen sollte dieses Sprichwort ein gutes Omen sein. Zumal Gerlint Böttcher, künstlerische Leiterin der Reihe, für diese Saison wieder ein spannendes Programm zusammengestellt hat.

Bereits das Eröffnungskonzert in der für ihre gute Akustik berühmten Kreuzkirche verspricht ein Paukenschlag zu werden. Am 2.7. spielen hier die vielfach preisdekorierten Pianisten Gerlint Böttcher und Sorin Creciun auf gleich zwei Flügeln. Zusammen mit dem weltweit gefragten Percussion – Duo „DoubleBeats“ werden in dieser außergewöhnlichen Kombination spektakuläre Klänge die Kirche erfüllen. Auch darf man gespannt sein, wie Chopin-Etüden, die im Original für Klavier geschrieben sind, auf zwei Marimben klingen.

Das zweite Konzert ist als ein Höhepunkt in die 25 – Jahrfeier der Technischen Hochschule Wildau eingebunden.

Am 9.7. betritt im architektonisch aufwändig gestalteten Saal der Bibliothek der TH das Trio Enescu die Bühne. Das noch junge, aber bereits sehr ausdrucksstarke aus Violine, Cello und Klavier bestehende Ensemble traf mit seinem Stil auf Anhieb den Nerv des Publikums. Mehrere Preise und beste Kritiken sind Zeugnisse ihres Erfolges.

Gerlint Böttcher, Sorin Creciun und DoubleBeats eröffnen das Festival. (Foto: Schlosskonzerte Königs Wusterhausen)

Gerlint Böttcher, Sorin Creciun und DoubleBeats eröffnen das Festival. (Foto: Schlosskonzerte Königs Wusterhausen)

Dieses Sonderkonzert wird vom BER und e.dis unterstützt und ermöglicht mit Kulturpatenschaften Schülern der Region den Besuch hochwertiger Klassikevents.

Nicolai und Wassily Gerassimez, zwei Brüder, deren Funken sprühende Spielfreude das Publikum unmittelbar mitreißt, geben sich am 16.7. im Kavalierhaus an Cello und Klavier die Ehre. Als Inhaber vieler Preise konzertieren und begeistern sie mit ihrem elektrisierenden Temperament in ganz Europa. An diesem Abend kommen auch drei von Wassily Gerassimez komponierte Werke zu Gehör.

Wiederum im Kavalierhaus wird am 10.9. eine fast versunkene Kunstgattung zum Leben erweckt: das Melodram. Komponisten wie Liszt, Schumann und Schubert schrieben Musik zu Dichtungen ihrer Zeit. Diese reizvolle Mischung aus gesprochenem Schauspiel und untermalender Musik erfreute sich in der Romantik größter Beliebtheit.

Der Berliner Schauspieler Hans-Jürgen Schatz, dem TV- Publikum u.a. aus „Salto postale“ bekannt, Echo-Klassik – Preisträger und exzellenter Rezitator und der einfühlsam begleitende Pianist Holger Groschopp haben sich mit Hingabe des Melodrams angenommen.

Das Abschlußkonzert am 17.9. in der Kreuzkirche gibt das Trio Lézard. Daß die Musiker seit über zwanzig Jahren in unveränderter Besetzung auf vielen sehr selten zu hörenden und zu sehenden Rohrblattinstrumenten spielen, ist einzigartig. Spannend wird sein, wie ausgewählte Werke auf historischen Instrumenten, wie z.B. dem Englischhorn, dem Kontrafagott oder der Bassklarinette klingen können. Der „Echo – Klassik“ 2015  bestätigt ihren Erfolg eindrucksvoll.

Alle Konzerte, die von Gerlint Böttcher und Dr. Cord Schwartau initiiert wurden, beginnen um 19 Uhr.

Veranstalter ist der Freundeskreis Schlösser und Gärten der Mark in der Deutschen Gesellschaft e.V. Konzertkarten zu Preisen von 10-42 Euro (Kinder 5 Euro) gibt es bei Hauke Ticket im  A10 Center, im Musikladen Brusgatis, über reservix, an allen bekannten Vorverkaufsstellen und unter www.schlosskonzerte-koenigswusterhausen.de

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Anzeige

Anzeige

Werbung