
Mediziner sind sich sicher: Eine hohe Belastung durch UFP kann zu schweren Atemwegserkrankungen führen (Symbolbild)
Schönefeld/Schulzendorf. Während die Welt über saubere Luft und Kindergesundheit spricht, schweigt Schönefelds Bürgermeister Christian Hentschel. Und das in einer Gesundheitskrise vor der eigenen Haustür! Dokumente der wissenschaftlichen Dienste des Deutschen Bundestages, renommierte Institute und Top-Mediziner warnen schon lange vor den ultrafeinen Partikeln (UFP) in unserer Luft. Diese winzigen Schadstoffe greifen die Atemwege an, gefährden Kinder und Erwachsene gleichermaßen.
Doch was passiert direkt vor der Haustür? Nur wenige hundert Meter von der geplanten interkommunalen Grundschule an der Miersdorfer Straße und der Container-Schule in Waltersdorf entfernt, pulsiert eine regelrechte Giftwolke. Die UFP-Messstation an der BER-Start- und Landebahn meldete 2025 den rekordverdächtigen Einstundenmittelwert von 174.147 Partikeln pro Kubikzentimeter Luft! Am vergangenen Freitag waren es 73.136 Partikel/cm³. Das Siebenfache der von der WHO ausgegebenen Orientierung einer erhöhten Konzentration von 10.000 Partikeln/cm³!
Kinder, die dort zur Schule gehen sollen, atmen täglich diese gefährliche Luft ein.
Und Bürgermeister Hentschel? Schweigt eisern auf eine Anfrage, wie er angesichts der Fakten beide Projekte rechtfertigt. Keine Stellungnahme, kein Lösungsansatz, kein Schutz für unsere Kleinsten. Das ist nicht nur ignorant, das ist ein fatales Versagen eines gewählten Vertreters!
Kein Demokrat darf bei so einer Gesundheitsgefahr schweigen. Eltern und Kinder in Schönefeld und Schulzendorf verdienen Antworten. Und zwar jetzt!
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