Cottbus/Schulzendorf. Die Staatsanwaltschaft Cottbus hat ein Ermittlungsverfahren gegen den ehemaligen Bürgermeister Markus Mücke wegen des Verdachts der Untreue eröffnet. Ihr liegen offensichtlich konkrete Fakten vor, die eine Straftat als möglich erscheinen lassen. Reine Vermutungen oder vage Hinweise reichen dafür nicht aus.
Da sich das Verfahren gegen eine Amtsperson richtet, kann Mücke Leistungen aus der Rechtsschutzversicherung der Gemeinde Schulzendorf beanspruchen. Die Versicherungsbedingungen des Anbieters schreiben allerdings eindeutig vor, dass die Gemeindevertretung, als Dienstvorgesetzte des Bürgermeisters, ihre Zustimmung für eine Inanspruchnahme geben muss. Gestern stand im Gemeinderat die Abstimmung darüber an.
Ergebnis: Keine Mehrheit für die Kostenübernahme im Mücke Verfahren wegen dem Untreueverdacht.

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