Wir Bürger klagen an!

28. Juni 2020
Von

Wir klagen die Vierergruppe Lazarus, Scheetz, Wippold und Dorst an, eine Politik des Ignorierens und des Spaltens in unserer Stadt zu betreiben.

Wir klagen diese Vierergruppe an, ein demokratisches Miteinander durch Klientelpolitik und Hinterzimmer Absprachen ( Katharina Ennullat ) auf das Gröbste zu hintertreiben.

Ignoranz ist eine gefährliche destruktive politische Waffe, wenn sie bewusst angewendet wird.

Sie führt zu Einseitigkeit, Ab- und Ausgrenzung, irgendwann zu Hass und damit zu Problemen.

Zuerst werden abweichende Sichtweisen und Menschen aus unserem Verständnis, dann aus unserer Gesellschaft ausgeschlossen. Wir müssen diese Entwicklung stoppen!

Das Stadtoberhaupt von Königs Wusterhausen erfuhr von seinem Zwangsurlaub via Facebook. (Foto: mwBild)

Das Stadtoberhaupt von Königs Wusterhausen erfuhr von seinem Zwangsurlaub via Facebook. (Foto: mwBild)

Das Fundament unserer Stadtgemeinschaft ist nicht die Ignoranz! Ignorieren und spalten ist keine moderne Botschaft, ist kein Zukunftsprojekt! Die Vorgänge der letzten Jahre im Landkreis und in der Stadt haben uns die Augen wieder geöffnet: Denn wir hatten aufgehört lästig zu werden und zu hinterfragen; wir haben uns zurückgelehnt und gedacht, dass wir doch eh nichts ändern können.

Und das in einer Demokratie!

Entsprechend leicht hatte es die Vierergruppe Lazarus, Scheetz, Wippold und Dorst und ihre Zuträger.

Aber jetzt sind die großen menschlichen und politischen Defizite deutlich geworden! Jetzt sind wir aufgerüttelt! Jetzt sehen wir die Wirklichkeit, mit der wir in absehbarer Zeit zurechtkommen müssen!

Aber grundlegende Veränderungen, drastische Wendungen, kommen manchmal sehr schnell in einer Demokratie. Dann verschwindet der Postfaktizismus und dann verschwinden Vierergruppen dieser Art ebenfalls sehr schnell. Und dann endlich beginnt die Wahrheitssuche.

Doch wir werden feststellen müssen, dass es keine Wahrheit in der Politik gibt, es gibt nur Empfindungen und Erfahrungen, die den Raum schaffen für Gerechtigkeit und Fairnees.

Das Vierergruppen – Lied ( keine Ähnlichkeit mit Tucholsky )

Und sie tragen ihre Gesinnung wie eine Trommel,

radibumm, radibomm, radirommel,

wie ein Leibregiment, wie ein Leibregiment,

das sich nach Landrat Loge nennt.

.

Und sie lachen über uns und denken,

lasst die doch nach Herzenslust quatschen,

lasst die sich doch auf Facebook zerfetzen,

Petitionen schreiben und gegen uns ätzen.

.

Denn wir tragen unsere Gesinnung wie eine Trommel,

radibum, radibomm, radirommel.

Wir sind das Leibregiment, wir sind das Leibregiment,

das sich nach Landrat Loge nennt.

10 Responses to Wir Bürger klagen an!

  1. Dr. Dieter Füting
    29. Juni 2020 at 17:46

    Lieber Anonym,
    warum so böse? Es geht doch gar nicht um FWKW. Ich jedenfalls gehöre dem FWKW nicht an. Es geht doch nicht darum, ob eine Partei besser oder schlechter ist als die andere. Es geht doch um die Arroganz in der Politik, die Arroganz der Macht, der Ungerechtigkeit und der Unfairness. Nur darum ging es doch immer schon. Das ist doch kein neues Thema.
    Damit ein Anfang sei, wurde nicht die Politik geschaffen. Ich zitiere Augustinus: Damit ein Anfang sei, wurde der Mensch geschaffen. Es geht um die Souveränität des Menschen, die vor der Politik geschützt werden muss.

  2. Anonym
    29. Juni 2020 at 13:45

    Bin ich froh, dass man auch Journalisten anklagen kann. Das hier ist auch Parteienorientiert. Der Schulzendorfer ist nicht neutral, sondern mit in der Machenschaft der FWKW. Sprüche 10, 18: “Wer Hass verdeckt, hat Lügen auf den Lippen, und wer Verleumdung ausstreut, der ist ein Narr.” Passt perfekt zu diesem Medium hier.

  3. Dr. Dieter Füting
    29. Juni 2020 at 12:16

    Lieber Herr Jörg,
    worum es mir geht, scheint doch nun klar geworden zu sein. Ich bin wie Sie gegen eine “Parteiendiktatur”. Ich bin wie Sie für Ehrlichkeit, Gerechtigkeit und für Fairnees in der Politik.
    Nur zum Verständnis:
    Der Verband der Eigenheim- und Grundstücksbesitzer Land Brandenburg hatte eine Satzung, die ich als GF durchzusetzen und darauf zu achten hatte, dass sie eingehalten wird. Wenn ein Eigenheimer beispielsweise ein rechtliches Problem beispielsweise in Schulzendorf hatte und einen Spezialisten des Verbandes sprechen wollte, dann musste zwangsläufig geklärt werden, ob er oder sie Mitglied des Verbandes sind oder nicht. Und gerade die sehr starke Schulzendorfer Ortsgruppe mit ihren ausgesprochenen Persönlichkeiten hatte darauf sehr genau geachtet.
    Die Brandenburger Politik hat uns nicht nur einmal dabei im Stich gelassen. Ich denke nur an die Kostenlawine und an die Flughafenproblematik. Meine persönlichen Erfahrungen mit den Bürgermeistern von KW Ludwig und Franzke sind desaströs. Sie haben uns nie geholfen und immer nur Parteiinteressen bedient. So ist es auch noch heute. Daher auch meine Kritik an die Vierergruppe, die dem alten Zopf anhängt.
    Weil ich also im Auftrag der Verbandsmitglieder diese Regeln eingehalten habe, habe ich doch nicht, wie Sie schreiben, “mitgemacht”. Und mich haben immer nur die Probleme interessiert, was denn sonst? Ambitionen für irgend etwas anderes hatte ich nicht. Mein Herz gehört keinem Politiker. Ich sehe sie nach meinen Erfahrungen überwiegend kritisch. Das ist alles. Bitte verstehen Sie das.

  4. Jörg
    29. Juni 2020 at 08:23

    @ Dr. Dieter Füting Was wollen Sie eigentlich ? Die Menschen wachrüttelen ? Diese Politikerposse, wo die Allgemeinheit nicht mehr durchblicken kann, was sitimmt und was nicht, ist doch nur aus dem Theaterstück der Parteiendiktatur, bei dem Enullat auch nicht mit Ehrlichkeit glänzt. Auch Sie, Herr Dr. Füting haben mitgespielt, denn Ihre erste Frage war immer : “Sind sie Mitglied ” , anstatt sich für das Problem zu interessieren. Und wenn man nicht zu entsprechenden Kaste gehört, hat man eben Pech gehabt.

    Wir Bürger haben ganz andere Sorgen und diese sind wie immer ungehört.

  5. Dr. Dieter Füting
    28. Juni 2020 at 16:11

    Ich bin kein Akteur auf Facebook, doch ich hörte den lauten Aufschrei der getroffenen Unterstützer der Vierergruppe, die sich dort tummeln, bis nach Niederlehme.
    Es spricht aber nicht unbedingt für diese Unterstützer, wenn sie aus einem Kritiker an der Politik der Vierergruppe zu gern einen Dreckhaufen machen wollen.
    Doch es genügt ein einfacher Vierzeiler, lerne ich, um eine todgeweihte politische Aktion als eine politische Unkultur zu demaskieren. Ach, wenn sie doch ein bisschen Denken könnten, dann würden sie sofort schamrot anlaufen, genauso wie ihre Parteifarbe.

  6. Jörg
    28. Juni 2020 at 15:41

    Gemeindevertreter sind auch direkt gewählt, dass wird hier immer vergessen. Und die GV haben mal auf sich aufmerksam gemacht, dass sie – wie vom Schlzendorfer.de betitelt – als Handvoll Macht haben.

    Was Herr Peschel über den Vorschlag von Herrn Rieger berichtet, ist vernünftigt und der einzige Weg. Nach meinen Quellen hat sich Ennulat jeder Aussprache verweigert.

    Außerdem würde mich mal interessieren, was in Schulzendorf passiert. Die möchtegern Städter interessiert sich für Schulzendorf eh nicht, was sie mit dem Beschluß Schutzgemeinschaft eindrucksvoll bewiesen haben.

  7. Ulrich Häusler
    28. Juni 2020 at 15:16

    Dass ein Offizier der Bundeswehr und Mitglied der CDU einen Angriff gegen einen vom Volk gewählten Bürgermeister fährt, ist für mich nicht normal.

  8. Steffen Peschel (Zeuthen)
    28. Juni 2020 at 14:02

    Dahme-Spreewalds (ehemaliger) Grünen-Chef

    Andreas Rieger:

    „Die derzeitige Situation in Königs Wusterhausen schadet der Demokratie
    und den Akteuren gleichermaßen.

    Rieger schlägt vor, dass dem Gremium paritätisch Führungskräfte des Rathauses sowie Vertreter aller SVV-Fraktionen angehören.

    Außerdem sollten in gleicher Anzahl Vertreter der „aktiven Zivilgesellschaft“ mit am Tisch sitzen,
    zum Beispiel aus Vereinen, Bürgerinitiativen und Kirchen.

    Es sollen keine aktuellen SVV-Themen behandelt werden.
    Ein Mediator soll die Sitzungen leiten,
    die finanziellen Mittel dafür müsste der Stadtrat zuvor jedoch beschließen.

    Rieger hatte den Runden Tisch …
    zur Bürgermeisterwahl in Königs Wusterhausen schon einmal vorgeschlagen.
    Das wurde aber nicht aufgegriffen.”

    [Von Frank Pawlowski –
    https://www.maz-online.de/Lokales/Dahme-Spreewald/Koenigs-Wusterhausen/Koenigs-Wusterhausen-Gruenen-Chef-Andreas-Rieger-schlaegt-Runden-Tisch-zur-Stadtpolitik-in-Koenigs-Wusterhausen-vor

  9. hansi
    28. Juni 2020 at 14:01

    Lieber User Hansi, Ihren Kommentar haben wir nicht veröffentlicht. Schmähkritik wird auf dieser Seite nicht geduldet. Wir hoffen auf Ihr Verständnis.
    Sabrina Rühle
    Der Schulzendorfer
    Redaktion

  10. Schulz Jens
    28. Juni 2020 at 12:58

    Danke für die Berichterstattung! Wie es schon letztes Jahr mit einzelnen Anträgen der AfD gehandhabt, wurde die Politik der Spaltung mit Diffamierung, Ablehnung, und eigenes einbringen in die SVV bis heute perfekt umgesetzt. Jedoch sollten dabei alle Akteure genannt werden auch außerhalb der Stadtverordnetenversammlung. Dieser Kleinkrieg muss aufhören.
    Ich hoffe das Königs Wusterhausen sich besinnt!
    Auch ein Runder Tisch wo sich alle Mandatsträger einfinden müssen sollte nicht ausgeschlossen werden.
    Die Akzeptanz unseres Bürgermeister wäre der erste Schritt!!
    Sonst besteht keine Hoffnung für die nächsten Jahre dieser Legislaturperiode.

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