Wildau hat Glück,

22. Juni 2022
Von

Dr. Uwe Malich

dass ein Mann wie Prof. Dr. László Ungvari bereit ist, für das unlängst frei gewordene Bürgermeisteramt der Stadt Wildau zu kandidieren. Die Lage ist kompliziert, in Deutschland insgesamt und auch in Wildau speziell. Da ist es gut, dass sich ein so kompetenter Kandidat für das Wildauer Spitzenamt bewirbt.

 Ich sehe aus meiner langjährigen persönlichen Zusammenarbeit mit dem ehemaligen TH-Präsidenten mindestens fünf Gründe, die für ihn sprechen.

Erstens ist da seine ausgesprochen starke Marketing-Orientierung, die in den vergangenen drei Jahren in Wildau fehlte. Prof. Ungvari wird bestrebt sein, den traditionsreichen Wirtschaft- und Wissenschaftsstandort Wildau deutschlandweit und auch international weiter bekannt zu machen.

Zweiten hat er auch ein sehr großes Netzwerk an Kontakten, in die Breite, mit „normalen“ Bürgern, mit Unternehmern, mit Wissenschaftlern, aber auch mit vielen „hochgestellten“ Persönlichkeiten im In- und Ausland, was u.a. seine Marketing-Ambitionen unbedingt begünstigen dürfte.

Drittens ist Prof. Ungvari trotz seiner bedeutenden wissenschaftspolitischen Erfolge (als TH-Präsident) sehr „bodenständig“ geblieben. (Wenn er auch manchmal eine dicke Zigarre genießt.) Er ist ansprechbar für jeden, darunter für Wildauer und nachbarliche Unternehmer.

Viertens ist er ein offener, sachlicher und konstruktiver Gesprächspartner für seine künftigen Mitarbeiter, wenn er gewählt wird. Dies vorausgesetzt! Die Verwaltungsmitarbeiter können sich – nach meinen Erfahrungen – auf seinen möglichen neuen Führungsstil freuen.

Fünftens ist besonders wichtig für Wildau, dass er ein wahrer „Brückenbauer“ ist. Er kann durch seine Beharrlichkeit, durch seine Sachlichkeit und seine Geduld die widerstreitenden politischen Kräfte in der Gemeindevertretung (Stadtverordnetenversammlung) wieder zusammenführen, versöhnen, auf das gemeinsame große Ziel, den Ort Wildau voran zu bringen, orientieren. Er kann das objektiv schwierige und subjektiv nicht einfache Verhältnis von Vertretung (Stadtverordnetenversammlung) und Verwaltung ausgleichen und konstruktiv gestalten.

Aber zunächst ist der Souverän, die Wildauer Wählerinnen und Wähler, entscheidend. Ende August 2022. Werden sie ihre Chance ergreifen? Schauen wir mal!

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