Suche nach Lösungen aus der Krise in Königs Wusterhausen

9. August 2020
Von

Die Krise in Königs Wusterhausen hält uns einen Spiegel vor Augen, nicht nur in der Stadt, sondern im ganzen Landkreis.

Wenn wir wollen, können wir erkennen, wer wir eigentlich sind, wie wir denken und fühlen. Tatsache ist, dass überall eine Atmosphäre des gegenseitigen Misstrauens herrscht, auch unter den verschiedenen Bündnispartner jeder Sparte.

Dr. Dieter FütingTiefer liegende Strukturen der Machtausübung werden genauso sichtbar, wie moralische Missstände in demokratisch gewählten Parteien und in der Stadtgesellschaft selbst.

Die Parteien und die gesellschaftlich – politischen Kräfte, wie repräsentativ und wirkungsvoll sie auch sein mögen, meinen, dass sie sich im Wettbewerb mit ihren Gedanken, Absichten und Zielen durchsetzen müssen.

Sie lassen andere Meinungen nur zum Schein gelten, sie bekämpfen kritische Meinungen mit allen Tricks des Tarnen und Täuschens. Durch Ausgrenzen oder Totschweigen sowie eines unsäglichen Profilierungsdranges scheinen sie vor allem auf ökonomische Vorteile zu schielen.

Das alles schafft eine unlösbare, eine schädliche und zersetzende Atmosphäre, die jeden ergriffen zu haben scheint. Und jeder hat daran seinen Anteil.

Nichts, was in KW und im Landkreis passiert, kann so zu einem rechtlichen und moralischen Ergebnis führen, dass alle akzeptieren können. Alles wird hinterfragt, alles wird stets aufs Neue bekämpft, jeder wartet auf Fehler des Anderen oder provoziert sie. Das Parteienbild ist desaströs, ist zutiefst abstoßend und schafft ein miserables Menschenbild als Folge.

Das ist die Lage. Alle beklagen sie, aber niemand will sie ändern. Nur darüber reden wollen sie.

Was sollen wir bloß tun? Wie können wir persönlich dazu beitragen, uns als moralische Gemeinschaft zu verbessern? Darauf wird es ankommen!

Wir müssen gemeinsam den Neuanfang wollen. Und darüber müssen wir uns verständigen. Sofort! Doch zuerst muss der Suspendierungsbeschluss weg. Sofort!

Es könnte ein Gremium, zunächst unter Ausschließung aller Streitparteien, sofort eine sachliche Debatte vorbereiten und unter Einbeziehung aller in Gang setzen. So könnte es laufen. Aber jeder andere Vorschlag ist erwünscht. Bedingung: Es muss sofort passieren.

Wenn das klappt, könnte Königs Wusterhausen zum positiven Beispiel werden, könnten wir alle zum positiven Beispiel werden. Wenn nicht, kommen dunkle Zeiten.

13 Responses to Suche nach Lösungen aus der Krise in Königs Wusterhausen

  1. Hans Reibel
    14. August 2020 at 13:59

    Da ich auf der KW – Facebook Seite sofort gesperrt wurde, wie hier mitgeteilt, erfreut es mich, eine offene demokratische Seite in KW – Nähe gefunden zu haben.
    Zum MAZ Artikel vom 14.08.2020 und den Kommentaren in der genannten Facebookseite ist nur eines zu bemerken; zur Zeit absolutes Kommentarmäßiges Stillverhalten der SPD und Kommunisten Einheitsfront, sprich Linke,da sie scheinbar schon ahnen,vermutlich schon wissen, Schröter in Anwaltskanzlei, sie SVV verliert.Der MAZ Artikel hat mit Absicht vergessen, dass Frau Lazarus mit den Stimmen der AFD gewählt wurde. Sie Überlebt Ennulat nicht.Der BM kommt und wird dann aufräumen im Sinne der Demokratie. Ein pupernitärer Herr Schröter wird nicht mehr lächend in Erscheinung treten. Ein Bauunternehmer in Niederlehme, hört man aus Baukreisen, hat das Seniorenprojekt abgehakt, da er vermutlich von der Bauherrin, bei Zustimmung, Aufträge bekommen hätte. Die Baubranche weiß mehr darüber. Er ist ja diesbzgl. sehr ruhig in der Facebookseite von diesem Bauunternehmer..
    Letzendlich wird auch Herr Loge, ehemaliger Stasi – IM, Herrn Ennulat Recht geben müssen. Loge ist ja demnächst altersmäßig weg.
    Frau Lazarus wird demnächst aus privaten Gründen ihren Job aufgeben.
    Die CDU ist auch in den Bundeswehr zur Zeit im Rückzug.

  2. Jörg
    14. August 2020 at 06:56

    @LaLeLu
    “Das ist Fleißarbeit. Frau Merkel muss das auch tun, nur da geht es mit Geschenken aus der Staatskasse einfacher” . Hier haben wir ja das Problem in D, wo es keine Demokratie und Achtung der Politik gegen andersdenkende und dem Bürger gibt. Auch als Basta – Politik bekannt.Nun gut, auch eine Einkaufspoltik als Guter Westen- dela Begrüßungsgeld 1989, klappt ja auch.

    Merkel, Woidke usw. werben nicht, ihnen ist die Basis Segal. Dafür gibt es diese Parteisoldaten, die sich für keine Drecksarbeit zu schade sind, um bei den Obrigen ein Bienchen zu bekommen. Gehirn wird da einfach abgeschafft, die Partei hat immer Recht egal, ob in China oder bei uns. Wie geht man mit den Menschen denn in Brandenburg um : Straßenbaubeiträge, Altanschließer, Flughafenbetroffene ..der Ruf nach China wird ja immer laut, wenn bei uns was nicht klappt, u.a. bei Bauprojekten wegen Einhaltung von Gestzen – die bei uns ja auch immer menschenfeinlich angepaßt werden .. ? Und neuerdings auch vom Bundesverfassungsericht bestätigt werden ( Staatshaftung Altanschließer – wer mich wieder nicht verstehen will )

    Aber es gibt ja noch die Gehorsamen, da wird eher ein Streit mit dem Nachbarn ausgetragen, als die Ursache des Problems anzugehen.

    Nein, die Situation in Königs Wusterhausen ist mit diesen Menschen nicht losbar. Politik hat für mich nur in Blossin fundktioniert ! Warum ? Im Gemeinderat saßen bis 2003 nur Leute der Freiwilligen Feuerwehr, da wurde alles besprochen – gemacht oder sein gelassen und ein Bier getrunken. Königs Wusterhausen , Schulzendorf usw. ist wie der Bundestag – da ist Enulatt nur eine kleine Randnote.

    Lösung : Nicht in Sicht mit diesen Kräften. Rücktritt aller politischen Kräfte – Übernahme der Überwachung der Verwaltung durch den Gewerbeverein

  3. LaLeLu
    13. August 2020 at 21:59

    Lieber herr Füting,
    Danke für die netten Worte.
    Damit hatte ich nicht gerechnet.
    Eine einseitige Berichterstattung ob nun aus der einen oder aus der anderen Richtung finde ich nicht gut. Jedes Ding hat zwei Seiten.
    Was Sie vorschlagen wäre eine Art Mediation. In Mediationen hört man sich zuerst gegenseitig zu. Das sollte auf jeden Fall klappen. Bei erwachsenen Menschen erwarte ich, das das geht. Jedoch werden in der Folge Vereinbarungen getroffen, an die sich alle Seiten halten sollen. Wenn dann eine Seite sich nicht dran hält, weil sie meint, nur sie wäre im Recht, dann ist die darauffolgende Zerrüttung deutlich größer als vorher und die ganze Energie, die in die Mediation gesteckt wurde, verschwendet.
    Ob es in der SVV eine Einheitsfront gibt, ist für mich fraglich. Jede*r gewählte Vertreter*in hat einen eigenen Kopf und eigenen Beweggründe für ihr/sein Handeln. Wenn der BM etwas erreichen will, muss er mindestens die Hälfte der SVV von seinen Ansichten überzeugen. Das ist Fleißarbeit. Frau Merkel muss das auch tun, nur da geht es mit Geschenken aus der Staatskasse einfacher. “Ich gebe Dir eine Autobahnabfahrt und erhalte dafür eine Steuersenkung für das Hotel des Kumpels meines Lobbyisten.”
    Voila, der Steuerzahler zahlt beides. Und es gibt sogar noch eine uneigennützige Parteispende von dem Lobbyisten. Prima.
    Schade, dass der Etat von KW nicht so groß ist, dass jede*r ein Stück vom Kuchen abbbekommt. Dann würde Niederlehme eine schicke Marina bekommen und Zeesen einen Sportplatz mit Blattgoldbelag. Und alle wären glücklich.

  4. Hans Reibel
    13. August 2020 at 15:09

    13. August 1961, die Einheitsfront der SVV kommt
    dem nahe. Keine Öffentlichkeit für BM Ennulat.

  5. Dr. Dieter Füting
    13. August 2020 at 10:30

    Ein sehr zutreffendes und sehr sympathisches Statement LaLeLu. Danke dafür. Ich denke schon, dass unser Herz auf gemeinsamer Frequenz schlägt. Und das freut mich. Bitte weiter kritisch schreiben, auch gegen mich.

  6. LaLeLu
    12. August 2020 at 17:37

    Vor Bekanntgabe. Aber dass so geurteilt wird, war mir klar, denn es klagte ein unechter „Altanschliesser“, der erst nach 1990 angeschlossen und zur Kasse gebeten wurde.
    Bei echten Altanschliessern, die vor der Wiedervereinigung schon angeschlossen waren, wird 100%ig anders geurteilt, da der Einigungsvertrag gilt, der für die unechten Altanschliesser nicht gilt.
    Ich bin selbst echter Altanschliesser und finde das ganze doof.
    Entweder es zahlen alle einen Anschlussbeitrag und danach dieselben Gebühren oder es zahlt keiner und dafür alle höhere Verbrauchsgebühren.
    So ist alles Murks. Die Gemeinden, die mit risikolos Steuergeldern geklagt haben, erhalten die Gebühren zurück und die, die ein eigenes finanzielles Risiko scheuen, sind Nese. Ungerecht. Die Landespolitiker sollten sich schämen. Da ändert auch die Abschaffung der Straßenbaubeiträge als Wahlgeschenk nichts mehr dran. Die auch für die Schulzendorfer zu spät kam. Ob ich je einen echten Wechsel erleben werde, glaube ich kaum noch. Egal ob SPD, Linke oder CDU. Gefühlt interessieren sie sich nur im Wahlkampf für die Bürger.
    Die FDP als Partei der Reichen, Rechtsanwälte und Ärzte betriebt auch nur eine Klientelpolitik. Da ich weder reich noch Anwalt oder Arzt bin, weiß ich, dass die mich nicht vertreten. Siehe Ermäßigung der Hotelsteuer. Nein Danke

  7. Jörg
    12. August 2020 at 10:34

    @ LaLeLu Haben Sie Ihren Beitrag vor odet nach Ihrer Kenntnis zur Bekanntgabe des Urteils des Bundesverfassungsgerichtetes zum Thema Altanschließer geschrieben ?

  8. Dr. Dieter Füting
    12. August 2020 at 08:07

    Aber nein, liebe(r) LaLeLu,
    ich bitte Sie, ich streite nicht über den Sinn des Glaubens und auch nicht über den Sinn von Moral.
    Entweder habe ich einen Glauben, oder ich habe ihn nicht. Entweder habe ich moderne moralische Grundsätze, oder ich habe sie nicht.
    Nur, wir sollten anerkennen, dass es ausschließlich um den moralischen Fortschritt gehen muss, nicht um den zerstörerischen Streit eines letztendlich sinnleeren Wort- und Zeichenspiels.
    Der Mehrheit der SVV fehlt nach meiner Ansicht die Motivationskraft ihrer moralischen Auffassungen gegen den Bürgermeister Ennullat. Diese aber mit rechtlichen Mitteln durchzusetzen ist keine Frage der Anständigkeit, Notwendigkeit und der Klugheit, weil es kein logisch – positiver Handeln hervorbringt und damit eine Moral bewirkt, die ausschließlich zwischen Zustimmen und Ablehnen zu unterscheiden vermag.
    Das Vorgehen der Mehrheit der SVV gegen Herrn Ennullat ist kein Erfolgsmodell der Politik, kann kein Erfolgsmodell werden.
    Genau das Gegenteil ist es.
    Denn es zerstört das Vertrauen in politische Mandate, führt zu endlosem Streit und spaltet die Gemeinschaft.
    Davon werden wir uns hier lange nicht erholen können.
    Die Mehrheit der SVV in KW versteht nichts von ihrer Aufgabe, von ihrer Verantwortung gegenüber den Menschen in der Stadt.
    Sie haben es vermasselt.
    Vielleicht aus ihrer Sicht gut gemeint, aber aus meiner Sicht schlecht gemacht.

  9. LaLeLu
    11. August 2020 at 21:29

    Lieber Herr Füting,
    ich denke mit der Moral ist es wie mit dem Glauben. Sich darüber zu streiten ist schwierig bis unmöglich.
    Ich finde zum Beispiel unmoralisch, wenn Jemand immer darauf besteht, Recht zu haben und dafür auf Kosten anderer viele Gerichtsverfahren betreibt.
    Ein Bürgermeister als oberster Verwaltungsmitarbeiter dient den Stadtverordneten und nicht umgekehrt. Wenn er das nicht tut, hat er meiner Meinung nach nicht begriffen, in welcher Rolle er sich befindet. Ein Bürgermneister muss nicht jedermanns Liebling sein, aber er muss wissen, wo er für seine Ziele kämpfen kann und wo er die Interessen der SVV vertreten muss, auch wenn diese ihm vollständig gegen den Strich gehen und er große Bauchschmerzen dabei hat. Wer das nicht kann, sollte sich meiner Meinung nach, nicht um eine Bürgermeisterstelle bewerben.
    Wenn Sie Herrn Enullat als den mündigen Bürger sehen, dem der Mund verboten werden soll, muss ich schmunzeln. In Deutschland gibt es die Meinungsfreiheit, von der jedermann Gebrauch machen kann. Freie Meinungsäußerung und Nichtausführung der SVV-Beschlüsse sind aber zwei unterschiedliche Dinge, die nicht in einen Topf geworfen werden dürfen. Ich kann als BM sagen: “Mir stinkt der Beschluss der SVV.” Aber als BM muss ich ihn ausführen, nachdem der Remontrationsweg nach Kommunalverfassung ausgeschöpft ist. Ob ich will oder nicht. Das hat nichts mit “Mund verboten” zu tun, denn ich kann weiterhin sagen,dass der Beschluss doof ist, so lange ich will. Irgendwann will oder kann es meiner Erfahrung nach, aber keiner mehr hören.

  10. Dr. Dieter Füting
    10. August 2020 at 18:00

    LaLELu, Wir haben in KW nach meiner Auffassung kein Glaubensproblem, sondern ein Kulturproblem.
    Der Kern des Kulturproblems sind die moralischen Tatsachen, die von der Mehrheit der SVV behauptet werden und denen widersprochen wird. Ich meine zurecht, weil es kein Regelsystem gibt, dass alle moralischen Probleme endgültig abhandelt. “Daraus, dass wir uns in moralischen Fragen täuschen können, folgt nicht, dass es kein moralischen Fortschritt gibt.” ( Markus Gabriel, Moralischer Fortschritt in dunklen Zeiten ). Doch der moralische Fortschritt in KW kommt nicht durch die SVV, er kommt durch die mündigen Bürger, denen der Mund verboten werden soll.

  11. LaLeLu
    10. August 2020 at 10:02

    In KW gibt es zwei Seiten.
    Nach den Worten von Herrn Füting ist immer die SVV böse und voller Seilschaften.
    Dass die Seite des Rathauses sich nicht richtig verhalten könnte, wird gern ausgeblendet.
    Und das obwohl oder gerade weil die Kommunalaufsicht und das Verwaltungsgericht der SVV Recht gab.
    Natürlich sitzen dort nur Seilschaften und Kumpel der SVV und der SPD..
    Ich kann und will das nicht glauben. Die Mehrheit der Einwohner von KW scheinbar auch nicht.
    Das hat Jörg in seinem letzten Absatz wohl erkannt.

  12. Dr. Dieter Füting
    9. August 2020 at 15:18

    Ja, es stimmt, lieber Jörg,
    sie bauen gegen jede Vernunft und gegen die Interessen der hier lebenden Menschen einen Großflughafen, der unsere Gesundheit auf ewig ruiniert;
    Ja, es stimmt,
    sie reden von Demokratie und beschädigen sie;
    Ja, es stimmt,
    sie lassen sich wählen und sind doch moralisch nicht geeignet;
    Ja, es stimmt;
    diese Abgeordneten sind nicht unabhängig, sie sind in praxi zuerst ihren Parteiinteressen verpflichtet.
    Ja, es stimmt Jörg, Sie haben Recht, aber wir können bei aller Ignoranz, die sie uns gegenüber zelebrieren, nicht aufgeben wollen. Wir haben die besseren moralischen Argumente und wir sind die Mehrheit. Und noch dürfen wir reden, noch!

  13. Jörg
    9. August 2020 at 08:56

    Nein Dr. Füting, es wird ein Theaterspiel vorgelebt, wo eine Kaste behauptet, die bessere zu sein. Dabei sind sie nach den geblendeten Wahlen, wo die Partei der Nichtwähler jetzt immer die größten Erfolge haben, eine Minderheit, die immer hinauskehrt, etwas besseres zu sein. Und sie schwätzen von Demokratie,und haben immer noch nicht verstanden, dass damit Bürgerinteressen und nicht Parteieninteressen gemeint sind.

    Wie kann es sein, dass eine derartige Minderheit es toll findet, dass ein Flughafen gegen alle möglichen Gesetzte in ein Wohngebiet gebaut wird und Menschen ihre Existenz und ihr Leben verlieren. Die Stadtverordnen haben es fertig bekommen, nicht in die Schutzgemeindschaft einzutreten- Zitat “Scherz” – Das ist ja nur ein Klageverein. Haben diese sogenannten Volksvertreter immer noch nicht begriffen, dass ihre Worthülsen Geschwätz von gestern sind und sie Interessenvertreter aller Bürger sind ? Beim BER haben nur Gerichte sich mal beim Schallschutz für Bürger entschieden, es ist kein Politiker bekannt, der sich für die Bürger eingesetzt hat – keiner !.

    Lösen tun diese Vertreter nichts, weil sie nicht mal den Sinn dafür haben, die Bürger für ihre Vorstellungen zu begeisern – nein , sie sitzen da auf ihren Stühlen und wollen Entscheidungen treffen, wo Ortsteile gegeneinnander nur ausgespielt werden und natürlich um Kaiers Bart gestritten wird. Dabei sind sie nur Sinnbild für die Ausführung der Macht von Oben nach unten und für ihre Kaste. Sie schwätzen nur, wo man Fördermittel verballern kann. Und über pflichtaufgaben – dafür haben wir Ämter und Verwaltungen meine W/M/ D.

    Für mich ist es ein politischen Unding, dass ein Bürgermeister nicht in den Kreistag gewählt werden kann, aber ein Landtagsabgeordneter – selbst Bundestagsabgeordneter in der Stadtverwaltung oder in der Gemeindevertretung.

    In Burg hat ein Kahnmann es gut auf den Punkt gebracht- Eine Mücke kann alle Witterungen überstehen, sobald sie etwas ( Ober ) wasser hat, schwärmt sie aus um die Bürger auszusaugen umd ihre Brut damit zu versorgen.

    Ergo : KW hat die Vertreter und den BM bekommen, die es verdient hat. Die Mehrheit ist es egal, was in KW passiert, solange die Wohnung trocken ist und Aldi und co was zuM Essen hergeben. Über die Situation aufregen in KW tun sich nur eine Minderheit – die, die was zu sagen haben wollen, aber nicht dürfen.

    Gesetztlich ist auch alles geregelt: Abwahlen sind nur vom Wahlvolk möglich, zurücktreten wird geschlossen niemand Und so wird die nächste Wahl wieder kommen und jeder auch so gut gemeinte Vorschlag wird beim Abfallzweckverband landen.

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