Meinung: DAS haben unsere Ehrenamtler nicht verdient

9. Dezember 2016
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Ob die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr, Gemeindevertreter, die hunderten Freiwilligen in Vereinen, in Bürgerinitiativen, bei Festen und Veranstaltungen, die Engagierten beim Thema Flüchtlinge und Senioren, Menschen, die sich um kranke Nachbarn kümmern:

Was sie alle in den zurückliegenden Jahren für die Gemeinde geleistet haben, verdient größten Respekt. Ohne ihren Einsatz wäre Schulzendorf nicht das, was es ist.

Anlass für Bürgermeister Mücke, vergangenen Montag in einer Feststunde den Tag des Ehrenamtes zu würdigen. Im Rathaus waren (nur) zwei hervorragende Frauen anwesend, die geehrt wurden. Die Zeremonie war allerdings alles andere als hervorragend und professionell: Gemessen am Verdienst der Gewürdigten – mickrige Blumensträuße, dünne „Wundertüten“, wenig Gäste, armseliges Kulturprogramm, Notstandsbuffet.

Wie, wenn nicht auch mit hoher Anerkennung und einer würdigen Atmosphäre der Ehrerbietung, sollen junge Menschen motiviert werden, sich im Ort ehrenamtlich einzubringen? Allein die Sonntagsreden des Bürgermeisters zum Thema Ehrenamt werden es nicht tun.

Es ist höchste Zeit, dass sich der Gemeinderat die Würdigung der Ehrenämtler wieder auf seinen Tisch zieht, so wie es bereits vor Jahren einmal war. Das Rathaus kann Ehrung offenbar nicht.

Diejenigen, die Schulzendorf tragen, leisten Besonderes. SIE VERDIENEN MEHR, als solch einen „Montags – Festakt“!

Und so wird in anderen Kommunen der Tag des Ehrenamtes gewürdigt:

One Response to Meinung: DAS haben unsere Ehrenamtler nicht verdient

  1. IRRO
    10. Dezember 2016 at 18:16

    Es gibt den Spruch “dabei sein ist Alles” Bei diesem “Festakt” dabei sein ist nur peinlich. Man hat den Eindruck, dass die Ehrenamtler in einem kleinen Trauzimmer versteckt werden müßten und die Gäste ebenfalls “handverlesen”. Man konnte sie fast an einer Hand abzählen. Die Worte weder herzlich noch wirklich der tatsächlich geleisteten Arbeit würdig. Im Ort würde ohne die Vereine und ehrenamtlichen Hände kein kulturelles oder sportliches Leben stattfinden. -Nicht einmal die Wahlen zum Bürgermeister-. Sollte er sich samt Gemeindevertretung merken einmal merken.

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