Markus Mücke – Mittendrin im politischen Abstieg! – ein Kommentar.

4. September 2014
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Michael WolffAndreas Körner hat es geschickt formuliert. Die beschnittenen Bürgermeisterbefugnisse sind kein Ausdruck von Misstrauen zum Bürgermeister, sondern vielmehr ein Zeichen der Stärkung von Abgeordnetenrechten. Ein gelungener Drahtseilakt?

Wer in den letzten Monaten und Wochen die Art der Kommunikation zwischen Bürgermeister Mücke und Abgeordneten aufmerksam verfolgt hat, für den dürfte spätestens seit gestern Abend feststehen: Markus Mücke genießt nicht mehr das Vertrauen der Mehrheit der Gemeindevertreter, dass sie ihm am Anfang seiner Amtszeit entgegen brachten.

Dass es soweit kam, ist das Ergebnis Mückes jahrelanger herzloser und technokratischer Politik. Wer Gemeindevertreter lehrmeistert und ihnen respektlos begegnet, für den Paragraphen  über Inhalte stehen, wer vom so gläsernen Rathaus spricht und oft das Gegenteil praktiziert, wer zulässt, dass Amtsleiter respektlose Bemerkung in Sitzungen loslassen dürfen, der darf sich nicht wundern, dass ihn das Leben einholt.

Markus Mücke hat bis zum Ende seiner Amtszeit nicht mehr viel Zeit, um vielleicht doch noch ein Bürgermeister mit Herz und politischem Verstand zu werden. Den Freizeitpolitikern und den Schulzendorfern wäre es jedenfalls zu wünschen. Doch derzeit stehen die Signale eher in Richtung Abstieg!

One Response to Markus Mücke – Mittendrin im politischen Abstieg! – ein Kommentar.

  1. Mach ne Mücke
    4. September 2014 at 21:31

    Ego Mücke kann aber nicht anders. Sein belehrendes Wesen – andere nennen es Dummquatschen- fällt in einer Gruppe von Arbeitsvermittlern nicht auf. Bei Menschen die aber Leistung erwarten und noch auf dem Dorf wohnen, sind teilweise pragmatische Lösungen gefragt – da kann man nicht auf Ausbildungsbetriebe verweisen- oder wie Mücke, aber die Arbeit der Verwaltung vertrauen- wie Mücke.

    Das Vortanzen und Blenden klappt einfach nicht, und wer etwas anderes in Schulzendorf von Mücke sieht – der will nichts anderes sehen.

    Mücke wird bei der nächsten BM- Wahl wieder seine Chance haben, wenn nicht ein Kandidat mit Sachthemen aufwartet + den Schulzendorfern die Augen öffnet !

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