Lesermeinung: Jede Menge Beton im „B – Plan ROSENGARTEN“

12. August 2019
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324In Schulzendorf soll auf dem Feld gegenüber dem Wohngebiet Ritterschlag/Ritterfleck die nächste Großbaustelle entstehen. Im jüngsten Ortsentwicklungsausschuss stand der „Bebauungsplan Rosengarten“ zur Debatte. Vorabinformationen zum „Rosengarten“ gab es nicht.

So hatte ich die Vorstellung, oh toll, mal eine klasse Idee, ein gemütliches grünes, stilles Fleckchen, dass zum Verweilen einlädt. Doch „Bebauungsplan“ machte mich schon stutzig.

Legt man nicht einen Rosengarten an oder bepflanzt ihn?

Aber liebe Verwaltung und Gemeindevertreter, lasst mal hören. Und dann kam die böse Überraschung. Kein Grün, keine Rosen – sondern Beton: neues Wohngebiet, Grundstückszufahrten an der Ernst-Thälmann-Str. zwischen Mündungsbereich Albrecht-Dürer-Str. und  dem Forstweg. DIE GRÜNEN befürworten dieses Vorhaben.

Aber wer denkt schlimmer geht´s nicht mehr – irgendwo kommt schon ein Lichtlein her. Der irrt, in Schulzendorf geht es noch schlimmer. Und die Einwohnerinnen und Einwohner werden gar nicht erst gefragt.

19 Responses to Lesermeinung: Jede Menge Beton im „B – Plan ROSENGARTEN“

  1. Keine Ahnung
    5. September 2019 at 20:54

    Der Rosengarten ist als Bauland im FNP der Gemeinde Schulzendorf ausgewiesen. Ob es Bauland ist, kann nur die Gemeinde sagen. Eigentlich muß doch ein Bebauungsplan erstellt werden, um Bauland zu erzeugen. Für den B- Plan sind Vermessungsleitungen üblich und die Abwägung kann dauern- kann, muß aber nicht.

  2. Bürger zweiter Klasse
    5. September 2019 at 19:02

    Im übrigen wurde das Feld heute schon vermessen. Wenns um Kohle geht, werden wir wohl wieder verarscht. Ich denk mal das Ding ist schon geplant. Zumal die Besitzerin ( wohnte in dem alten Haus rechts vom Feld) verstorben ist und die Erben das Feld wohl verkauft haben.
    Vielleicht ist es noch kein Bauland. Dann wars billig. Eine Umwandlung in Bauland sollte bei unserem Bürgermeister kein Problem sein.

  3. Petra Prochaska
    14. August 2019 at 09:00

    Zum Bebauungsplan “Rosengarten” möchte ich mich noch einmal zu Wort melden. Ich war in der Sitzung so sehr erschrocken und masslos enttäuscht, dass gerade die Fraktion DIE GRÜNEN als erste ihre Zustimmung (noch nicht Empfehlung) zu diesem Projekt gaben. Aus diesem Grund habe ich diesen Weg gewählt, mit diesem Thema an die Öffentlichkeit zu gehen. Dies ist mir wohl auch ein bisschen gelungen
    Mir ist daran gelegen, dass zu den nächsten Sitzungen im Rathaus am

    21. August 18.30 Uhr Hauptausschuss
    4. September 18.30 Uhr Gemeindevertretersitzung

    Die “Zuschauer” – Reihen mit Einwohnerinnen und Einwohnern besetzt sind und nicht wieder mit zahlreichen Vertretern von Investoren bzw, Grundstückseigentümern, die jetzt verkaufen wollen.

  4. 13. August 2019 at 17:25

    Sehr geehrte Damen und Herren, liebe/r BingeLaden,

    es ist absolut richtig, dass die direkte Demokratie eine unserer Forderungen ist. Deshalb stehen wir Bürgerbegehren und Bürgerentscheiden bzw. Einwohneranträgen offen gegenüber. In Fall des Rosengartens können wir gerne miteinander ins Gespräch kommen. Wer möchte, kommt am 4. September 2019, 17.00 bis 19.30 Uhr in der Mehrzweckhalle Raum 1 zu unserer Bürgerstunde. Und danach jeden ersten Mittwoch im Monat.

    Die AfD-Fraktion prüft momentan die nötigen nächsten Schritte.

    Ihr Klaus Schmidt

  5. Frieda
    13. August 2019 at 16:19

    Eingeladen, die AfD wird uns alle retten.Machen Sie sich nicht lächerlich.Stehen sie doch endlich auf und Unternehmen selbst etwas gegen die Zubetonierungen.Aber Nein auf Gemeindevertretern rumzuhacken ist so schön einfach.

  6. Marcus D.
    13. August 2019 at 15:38

    Unter Ortsentwicklung stelle ich mir wesentlich mehr, als nur das “Hochziehen” von Wohngebieten vor.
    Dazu gehört auch alles, was zu einer notwendigen Lebensqualität nötig ist und da hängt Schulzendorf einige Jahrzehnte zurück.

    Bevor eine weitere Siedlung geplant wird, MUß die Infrastruktur, ganz besonders die soziale Infrastruktur, auf den notwendigen Stand gebracht werden. Auch das ist Aufgabe der Verwaltung.

  7. Klein
    12. August 2019 at 21:14

    Die Grünen sind doch generell nur kommerziell und verlogenen! Warum sollte das im kleinen anders sein?! ?

  8. Erdbewohner
    12. August 2019 at 17:07

    @B.Hartenstein: vom Verwalter kann man keine vernünftigen Antworten erwarten :(
    Schon traurig, das in B’burg keine ‘Bürgerpolitik’ gemacht wird, sondern nur Egopolitik…. wann rührt sich endlich mal die Afd????

  9. Bine
    Bine
    12. August 2019 at 16:09

    Ich frage mich schon, wie ehrlich die Grünen wirklich sind? Frau Stölzel wohnt in der Fürstenberger Straße und Herr Körner im Mühlenschlag. Das Wohnprojekt Priesterland (nur wenige Meter von den Grundstücken beider entfernt) wurde von den Grünen abgeleht. Richtig, meine ich. Das neue Wohnprojekt Rosengarten (mehrere Kilometer von den Solze und Körner Wohnhäusern entfernt) befürworten sie. Da kommt der Eindruck auf, dass Stölzel und Körner die Gemeindevertretung für ihre privaten Interessen nutzen.

  10. BingeLaden
    BingeLaden
    12. August 2019 at 12:41

    Ich mag mich täuschen, aber ich denke, dass bei diesem Projekt bei CDU und Linke nicht die Bürgerinteressen, sondern Parteiinteressen im Vordergrund stehen. Die Grünen entpuppen sich als Liebhaber von Betonklötzen. Vom Bürgerbündnis hört man außer von Gerüchten, die ihre Vorsitzende in die Welt setzt, nichts.
    Deshalb meine Bitte an die AfD.
    Bringen Sie im Gemeinderat einen Antrag ein, der Bürgermeister Mücke dazu verpflicht, eine Befragung zum Rosengarten bei allen wahlberechtigten Bürgern Schulzendorfs durchzuführen. Das Ergebnis des Volkswillens ist bindend.
    Damit würden Sie ihrem Parteiprogramm folgen, das Volksabstimmungen nach Schweizer Vorbild befürwortet. Tun Sie es bitte im Interesse der Demokratie und der Bürger. Nicht was Herr Mücke, Herr Kolberg oder Frau Tauche in derart bedeutenden Fragen wollen ist entscheidend, sndern was die Mehrheit der Bürger will.

  11. B. Hartenstein
    12. August 2019 at 12:03

    Ebenso erhielt ich eine abschlägige Antwort vom BM, warum die Gemeinde sich nicht durch Vorkaufsrecht Flächen sichert oder kauft für kommunale Zwecke.
    Antwort des BM, eine Gemeinde darf das nicht.
    Komisch, eine Amtsgemeinde Schönefeld darf das jedenfalls……

  12. B. Hartenstein
    12. August 2019 at 11:56

    Ja, so wie @Etti es geschrieben hat, stimmt es in etwa.
    Fakt ist, dass dieses Gebiet im FNP von 2008 als Wohnbebauung enthalten ist.
    Dem haben die damaligen Gemeindevertreter zugestimmt. Voraus ging diesem FNP bereits einer, der Anfang er 90ziger Jahre beschlossen wurde. Dazu gab es auch eine Auslegung für die Bürger, die dazu ihre Meinung schriftlich abgeben konnten.
    Als ich vorab einige Mitglieder fragte, was der “Rosengarten” sei, wusste keiner was Genaueres.
    Vorgestellt wurde das Ganze von Stadtplanern, die bereits mit dem BM darüber anscheinend ausgiebig gesprochen hatten.
    Meine Frage nach der Eigentumsfrage und einem evtl. existierenden Zusammenhang zwischen dieser Planung und der Planung Rosengarten wurde durch den BM lakonisch beantwortet, es gehöre der Kirchengemeinde in 2 Flurstücken. Auf die anderen Teile der Planung ging er nicht ein.
    Das wiederum war für mich völlig unverständlich, denn die Erbengemeinschaft hatte Anfang der 90ziger ihre Vorstellung zu Entwicklung des Geländes vorgestellt. Danach sollte das Schloss ein Hotel werden und der Acker ein Golfplatz. Von einer Kirchengemeinde war damals jedenfalls nicht die Rede.
    Für mich als Alt-Einwohner alles sehr verwunderlich.
    Fakt ist auch, dass die Alleebäume auf dieser Seite der E.-Thälmann-Str. vor einigen Jahren abgeholzt wurden, was angeblich nicht durch die Gemeinde genehmigt war und es dafür auch keine eindeutige Begründung gab…. damals, aber ab ist eben ab……..
    Es macht einen betroffen, was hier so alles in Schulzendorf einfach an den Bürgern vorbei passiert und hinterher bekommt man noch nicht einmal eine vernünftige klare Auskunft dazu…..

  13. Erdbewohner
    12. August 2019 at 11:45

    Danke für die Info Etti :)
    Ja, wir brauchen mehr Bürgerprotest!!

    Wenn die Grünen wirklich für eine Bebauung sein sollten, sind sie der verlogenste Verein überhaupt!! Immer auf Öko und ‘Grüne Lunge’ machen aber in Wahrheit auf Beton gemeißelt :( :(

  14. Etti
    12. August 2019 at 09:58

    Noch eine Bemerkung zum Namen. In den alten Plänen von Schulzendorf soll dieses Gebiet Rosengarten heißen, so die Aussage des Kirchenvertreters.
    Und ich hoffe, es gibt genug Protest gegen diese Bebauung, und nicht nur hier im “Schulzendorfer”. Herr Mücke muss merken, dass Schulzendorf aus Schulzendorfern besteht und die auch eine Meinung haben!

  15. Etti
    12. August 2019 at 09:52

    Also, ich war zu der Sitzung auch anwesend. Hier meine Version: die Bebauung Rosengarten wurde den Gemeindevertretern vorgestellt. Zumindest die neuen Gemeindevertreter wurden hier das erste Mal davon in Kenntnis gesetzt. Besitzer der 5 Flurstücke: 2x Kirche, 3x nicht genannt. Es existiert ein Flächennutzungsplan, der irgendwann aufgestellt wurde, es ist noch kein Bauland. Vorgestellt wurde ein allgemeines Wohngebiet mit 21 Grundstücken und 8 Zufahrten an der Thälmannstraße. Die Idee stammt von der Kirche. Die einzelnen Fraktionen sollen sich erstmal abstimmen und es wurde noch keine Empfehlung abgegeben. Gesprochen wird darüber im nächsten Ausschuss (18.09., soweit ich informiert bin). Den Termin sollten wir uns alle merken und anwesend sein!!

  16. Petra
    Petra
    12. August 2019 at 07:54

    @GVs: Das ist doch nicht Euer Ernst? Allein der Name Rosengarten ist eine “Verarschung” der Öffentlichkeit. Und Kolbergs CDU rennt vorne weg und Körner macht auch mit. Aber in der Fürstenberger Straße hat er die Bebauung ablehnt. Weil die gleich in der Nähe seines Hauses liegt? Schöne Grüße aus der Helgolandritze :-) :-)

  17. Lärmgegner
    12. August 2019 at 07:44

    Die Expantition von Schulzendorf – scheint unausweichlich zu sein. Qualität gab es noch nic, der Anwohner in Schulzendorf ist auch nichts wert, nur ein Neubürger. In der Einflugschneise Häuser bauen, mit einem Baukostenzuschuss vom Flughafen für Schallschutz. Und dann noch die Umverlegung der 600 Trinkwasserleitung verlangen + Höhenangleichung- damit man auf die Straße kommt. Auf Kosten der Allgemeinheit – aus dem Ritterschlag und co hat die Gemeinde ja nichts gelehrt.
    Die neuen Mehrheiten – in der GV scheinen ja auch der Brüller zu sein, für ein besseres Schulzendorf ohne die alten Schulzendorfer, die für die Alt – und Neulasten immer zur Kasse gebeten werden.

  18. Sven Keul
    12. August 2019 at 06:53

    Hallo
    Vielleicht kennt sich ja jemand hier aus,meine Frage wem gehört denn der Acker?Wenn sich rausstellt das der Acker auch den Erben Israels gehört dann würde ich jetzt langsam von Kungelei und Korruption ausgehen
    Mit freundlichen Grüßen Sven

  19. Olli
    12. August 2019 at 06:31

    Ja, gehts noch liebe Gemeindevertreter? Ein Wohngebiet ist noch nicht fertig, die Infrastruktur hängt massiv hinterher, bei Edeka bekommt man am Freitag schwer einen Parkplatz und da wollt ihr die nächste Betonburg aus den Boden stampfen? Ihr beschwört Chaos herauf und vernichtet mit euren Fehlentscheidungen den Siedlungscharakter. Schaut doch mal auf die häßlichen Häuser im Ritterschlag, das ist das Ergebnis unüberlegter Beschlüsse von Gemeindevertretern.

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