Ist das der Anfang vom Ende? – ein Kommentar.

24. Juli 2016
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Michael WolffEs ist nicht der erste Fehler, den Bürgermeister Mücke gemacht hat. Es ist der verhängnisvollste in seiner gesamten Amtszeit. Er schadet damit den Bürgern der Gemeinde und sich selbst.

Die finanzielle Situation der Gemeinde ist angespannt. Umfangreiche und kostenintensive Infrastrukturprojekte stehen an, Finanzierungen müssen klar gemacht und die Liquidität der Gemeinde  gesichert werden. Das alles verlangt eine tadellos funktionierende Finanzverwaltung.

Es ist eigentlich auch egal, warum es Markus Mücke getan hat. Fakt ist: Es ist ein katastrophaler Fehler in dieser Situation eine über Jahre gut eingearbeitete Kennerin der Gemeindefinanzen in den Sozialbereich zu versetzen und an ihre Stelle Alexander Reech zu plazieren. Ob beide ihre Fähigkeiten auf den neuen Posten entfalten können, dahinter stehen große Fragezeichen.

Mückes Entscheidung ist jedenfalls gefährlich für die Stabilität der Gemeinde.

Das Gemeindeoberhaupt zeigt Schwäche, vor allem menschliche. Er stand sich selbst im Weg, denn sein Ego hat es ihm verboten, einen Schritt auf Larysa Meskat zuzugehen, ihr die Hand zu reichen, sich mit ihr zu versöhnen.

Für Markus Mücke wird es selbst auch gefährlich. Im kommenden Jahr stehen Bürgermeisterwahlen an. Es braut sich was zusammen. Im Gemeinderat, bei den Bürgern und selbst Angestellte im Rathaus haben sich von ihm distanziert. Der Rückhalt für ihn erodiert immer mehr. Und auch seine politische Gefolgschaft merkt, dass er deutlich Schwäche zeigt.

Irren ist menschlich – In der Politik jedoch ein teurer Spaß!

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