Internet der Zukunft: Bald auch in Zeuthen und Schulzendorf

24. Juli 2020
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Glasfaser überträgt Daten mit Lichtgeschwindigkeit. Ein Signal rast über Glasfaser pro Sekunde fast fünfmal um die Erde. Millionen Menschen können besser surfen, streamen, telefonieren und digital unterwegs sein.

Das schwedische Unternehmen open infra GmbH will in absehbarer Zeit  in Zeuthen und Schulzendorf in diese Technologie investieren. In Eichwalde hat die Firma den Ausbau bereits begonnen.

Daten mit Gigabit-Geschwindigkeit können bald in jedem Haushalt möglich sein.

Daten mit Gigabit-Geschwindigkeit können bald in jedem Haushalt möglich sein.

Die Schweden heben sich gegenüber anderen hervor: Denn sie legen das Glasfaserkabel bis ins Haus.

Andere Anbieter, wie beispielsweise DNS:NET nutzen auch Kabel-Glasfaserleitungen, allerdings erfolgte bislanf die Datenübertragung auf den letzten Metern bis ins Haus über Kupferkabel. Massive Geschwindigkeitsverluste sind die Folge, Nutzer klagen darüber.

In Zeuthen und Schulzendorf sind derzeit Mitarbeiter von open infra unterwegs. Sie wollen Bewohner vom zukunftssicheren Zugang zum Internet überzeugen. Denn nur wenn eine bestimmte Anzahl von Abnehmern vorhanden ist, kann der Glasfaserausbau realisiert werden.

Das Interesse ist groß, erklärte Meti Siktas, Experte für Telekommunikation im Unternehmen, gegenüber dem Schulzendorfer. So haben allein in Zeuthen 47 Prozent der Bewohner von rund 800 Wohnobjekten eine Anmeldung bei open infra abgegeben. Läuft alles nach Plan sollen Ende 2020/Anfang 2021 die Glasfaseranschlüsse gelegt sein.

Die Kosten der Installation sind erschwinglich. Der einmalige Glasfaser Anschluss bis ins Haus beträgt 178,80 Euro. Jeder Nutzer kann dann selbst entscheiden, welchen Internetanbieter er wählt. Open infra bietet eine 250 Mbit/s –Leitung im Up – und Download für 29,80 Euro pro Monat an.

16 Responses to Internet der Zukunft: Bald auch in Zeuthen und Schulzendorf

  1. MyPi
    19. Januar 2021 at 11:21

    Der Spaziergang zu Weihnachten war sehr informativ. An der Stadtgrenze Zeuthen/Schulzendorf ragen bunte Kabel aus der Erde. Weiter durch Zeuthen spaziert: Kabelenden an den Grundstücksgrenzen zu interessentierten Glasfaserfans!! Es kommt dichter! Leider (nur für mich) werden erstmal alle Nebenstraßen in Zeuthen netzartig verkabelt. Hoffentlich geht es bei mir bald los. DNS buddelt nicht, denn die haben es ja mutmaßlich schon drin im Kasten …

  2. Erdbewohner
    25. November 2020 at 15:11

    @LaLeLu: genau, wird verrechnet wenn man nen Vertrag mit denen macht :)
    Wenn man später sich dafür entscheidet, zahlt man die Buddelei selbst!!

    Also Preis/Leistung stimmen bei denen; eine 1Gb Leitung für €40 sind top!!! DnsNet kann einpacken; sowas arragantes/überhebliches…..

  3. LaLeLu
    25. November 2020 at 01:00

    ich habe von DNS 100 MBit Down- und 40 MBIt Upstream und das funktioniert sehr gut.
    Aber 250 MBit für 40 Prozent weniger monatliche Kosten sind für mich ein überzeugendes Argument für open infra.
    Die 180 EURO Anschlusskosten werden mit den 180 EURO Gebühren der ersten 6 Monate bezahlt. Der Wechsel rechnet sich also schon ab dem ersten Monat.

  4. MyPi
    24. November 2020 at 11:27

    @besorgte Vater
    Toll, das jemand 250MBit/s in Schulzendorf von DNS.Net bekommt. Meine Dialoge mit dem Online-Chat und den DNS.Net-Mitarbeitern endeten immer gleich! ” Wenn Sie bei uns den Auftrag erteilen, messen wir durch und dann …” Nee, alle Messungen ergeben nur 16MBit/s, auch wenn der Kasten 50m weiter was von Glasfaser erzählt! Laut Bundesnetzagentur und dem Netzplan sind all die Kästen noch nichtmal mit dem Glasfasernetz nach Berlin verbunden. Ich könnte also mit “rasender Geschwindigkeit” mit dem Nachbarn kommunizieren dank “Super-Vectoring” (kann technisch jeder Provider, aber nur DNS.Net im Dorf??), aber vom Kasten weg schleicht die Post?

  5. Kalle Licht
    18. November 2020 at 18:04

    Zunkunft ? In vielen Straßen in Schulzendorf gibt es seit 23 Jahren keine Straßenlaternen mehr. Was ist bitte Zukunft ? Alle zu Hause bleiben und alles übers Internet tun ?

  6. besorgte Vater
    18. November 2020 at 15:08

    @Mypi: Also bei mir kommen die 250 MBit seit ner ganzen Weile verlässlich an… Vielleicht haben sie deshalb die Aufkleber gewechselt, da 100mbit nicht mehr die Grenze darstellt.

  7. MyPi
    18. November 2020 at 11:20

    Die freundlichen OI-Mitarbeiter haben meinen Auftrag zu 1GB/s Glasfaser angenommen. Nun hoffe ich, das genug Anwohner der Straße auch Glasfaser möchten, damit der Ausbau ins Haus auch beginnt. DNS.Net hat nur einen neuen Aufkleber auf die grauen Kästen geklebt. Aus VDSL100 wurde Glasfaser-drin! Wann haben die denn das verlegen lassen? Warum bestätigt die Bundesnetzagentur nur 16MBit/s, DNS.net spricht von Supervektoring (bis 250MBit/s) kann das aber nicht beweisbar anbieten?
    Ich warte lieber auf den Ausbau von OI!

  8. 22. September 2020 at 18:15

    Wir haben die Mitarbeiter der Open Infra bei uns als Gäste als Dauermieter. Alle sehr sympathisch und offen.

    Wir sind auch auf schnelles Internet für unsere Handwerker angewiesen.

  9. Steffen Martin
    15. August 2020 at 17:30

    Die Apotheker von DNS:NET haben mit der Zeuthener Dorfverwaltung anno tobak einen Deal gemacht und gedacht, dass sie ihre lumpiges Fibre to the Curb dem Dorfbewohner als Glasfaser verkaufen können.
    Jetzt ziehen sie eine an den Haaren herbeigezogene Geschichte aus dem Hut um alle zu verunsichern.

    Dann schaue man sich deren asymmetrischen Mist an und unterzeichne die Vorantrage bei open Infra, denn da gibt es so keine Bestechung will, endlich richtiges Internet.

  10. Marlies Löblich
    7. August 2020 at 12:26

    Interessanter Bericht. ich habe auch so ein schreiben von DNSnet. nun bin ich total verwirrt. wer möchte was und wer ist der betreiber, der anbieter, seriös oder nicht. Diese verwirrung ist warscheinlich gewollt. oder? mfg

  11. J.G.
    26. Juli 2020 at 16:24

    Das Schreiben von DNSNET an “alle Bewohner des Hauses Dresdener Str.” zeigt,dass man erst durch den Mitbewerber openinfra wach geworden ist. Seit Jahren wird mit dem Glasfaserkabel bis zum Verteiler geworben – hoher Preis – nur geringe Verbesserung der Übertragungsrate. Hinzu kommt, dass openinfra ein offenes Netz anbietet, d.h. neben der deutlich besseren Leistung zu günstigeren Konditionen ist man nicht an einen Netzanbieter gebunden.
    Fazit: wer schnelles Internet benötigt, sollte bei openinfra einsteigen!

  12. 26. Juli 2020 at 11:46

    Ja, der Anschluss ist synchron und OpenInfra bietet die gleiche Upload- wie Downloadgeschwindigkeit. Daher keine Drosselung beim Upload. Es ist eine aktive Glasfaser (das beste, eine Faser direkt zum Verteiler), da ich beruflich schnelles Internet brauche habe ich mir für 39 Euro gleich 1Gbit up und down gekönnt. Die Faser kann aber mehr und bis zu 10Gbit sollten möglich sein, falls es mal jemand braucht :).

    Von DNS:Net bin ich enttäuscht und finde das Verhalten albern und unseriös. Bei mir im haben sie es nach mehreren Anfragen in 10 Jahren nicht hinbekommen und nun wo jemand kommt uns es richtig macht, wachen sie auf und machen Theater.

    Ich habe schon unterzeichnet und freue mich auf den neuen OpenInfra Anschluss. So ein Kupferfusch kommt mir nicht mehr ins Haus ;).

    Schönen Sonntag

  13. Redaktion
    25. Juli 2020 at 06:13

    Wer im Besitz dieses Schreibens von DNS: NET ist, den bitten wir, es uns unter info@schulzendorfer.de zuzusenden. DANKE!

  14. Petra
    Petra
    24. Juli 2020 at 22:07

    In der Helgolandstraße war gestern auch ein Mitarbeiter unterwegs. Der hatte Firmenkleidung von open infra an und hat sich nicht als Mitarbeiter von DNS vorgestellt. Das sich DNS NET mit seinen hohen Kosten vor der Konkurenz fürchtet, ist angesichts der Tatsachen verständlich. Da wird der Konkurent dann auch mal schlecht gemacht. Das ist wie in der Politik, für die SED Bonzen waren die Mitglieder des Neuen Forums auch alle Staatsfeinde und Herr Ennulat ist auch ein AfD Mann sagen SPD und ihre Blockflöten.

  15. Matze
    24. Juli 2020 at 17:24

    Lt Dns ist das wohl ein Schwindel und Mitarbeiter von OI sollen sich als Dns Mitarbeiter ausgeben….

    Und wenn es klappt, dann eine 1GB Leitung lieber S’dorfer 😉

  16. Andreas Haselow
    24. Juli 2020 at 14:25

    Sind es wirklich symmetrische 250 Mbit/s, also im Uplink 250 Mbit/s und im Downlink ebenso 250 Mbit/s?

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