Gedanken: „ Ändert die Stadt, sie braucht es.“ (Bertolt Brecht)

25. Februar 2020
Von

Gedanken zum zivilgesellschaftlichen Pakt in Königs Wusterhausen. Ein Statement zur Diskursführung.

 Es bestehen große Unterschiede bei den Bürgern im Verständnishorizont über die Entwicklung unserer Stadt.

Dr. Dieter FütingNur durch einen zivilgesellschaftlichen Pakt aller Bürger ist die Stadtgesellschaft in notwendiger Weise und Qualität weiterzuentwickeln. Der Bürgermeister und die Parteien in KW können diese Aufgabe nicht lösen. Sie haben das immer wieder nachgewiesen. Die Akteure denken ausschließlich in festgefügten Schablonen, sind beratungsresistent oder ideologieorientiert.

Die Interessenlage der Akteure in der Stadt schadet der Stadtgesellschaft. Ein aktuelles Beispiel ist der Konflikt zwischen dem Bürgermeister und dem Landrat, der auf die subalterne Ebene Bürgermeister und Stadtverordnetenversammlung heruntergebrochen werden soll.

Worin bestehen die Unterschiede im Verständnishorizont? Jeder Analyse, jeder Untersuchung und jedem Diskurs muss ein Verstehen vorausgehen.

These 1:

Wir sind in unserer Zeit auf der Flucht vor dem Staat. Grenzen aller Art sollen fallen, um die Bewegungsfreiheit im Kommen und Gehen von Personen, Gütern und Gedanken zu erhöhen. Diese Tatsachen beeinflussen unser Denken und Handeln grundsätzlich.

These 2:

Die Bürger sind infolgedessen nicht mehr politisch manipulierbar und sie wenden sich mit ganzer Kraft gegen jeden Versuch der politischen Einflussnahme und Manipulation.

These 3:

Die hilflosen Versuche der Politiker und ihrer Helfershelfer, wie sie sich mehrheitlich vor den Kameras und überall sonst geben und benehmen, haben nur ein Ziel: Das Heft des Handelns zu behalten bzw. zurückzuholen. Und um zu zeigen, dass sie vor allem die Entscheider sind oder sein sollten.

These 4:

Doch es gibt keine Entscheidung im Interesse. Die gibt es nicht mehr. Aber die Politiker auf allen Ebenen sind sich dessen nicht bewusst. Sie sind sich nicht bewusst darüber, dass die Entscheidung in Wirklichkeit nur über sie gefällt wird.

These 5:

Die Bürger kommen somit zwangsläufig zu der Erkenntnis, dass die ausgeübte repräsentative Demokratie eine nicht sehr gute Administrationsform ist. Kritisch sehen sie mehr und mehr die sogenannten freien Wahlen. „ Hinterfragt wird eine Freiheit, die darin bestehen soll, die Verantwortung auf andere abzuschieben. Diese Prozesse sind für den Bürger nicht mehr einsehbar, nicht klar und laufen nach nicht mehr bewussten Kriterien.“ ( Vilem Flusser: Zwiegespräche ) Diese Einschätzung wird als eine Tatsache erlebt und erzeugt Kritik oder Ablehnung.

These 6:

Die Idee der Partei macht dem Bürger Angst. Die Idee der Partei, als das Zentrum der politischen

Entscheidungsfindung, sehen die Bürger seit Jahren mehr und mehr kritisch. Parteien, auch in Königs Wusterhausen, sehen sich offenbar in einem Zustand völliger Entropie, einem quasi bewusstlosen Zustand. Das erklärt ihre Annahme bzw. Prägung von der absoluten Richtigkeit der eigenen Überzeugung. Ein solches Parteidenken macht dem Bürger zunehmend Angst. Diese Angst lässt die Überzeugung reifen, endlich einen Übergang von Kompetenzen zu erreichen.

Die Stadtgesellschaft in Königs Wusterhausen ist zerrissen und ohne Vision.

In der überwiegenden Zahl von Gesprächen, Debatten, Zeitungsartikeln, Analysen und Lösungsvorschlägen kann diesem Sachverhalt nachgespürt werden.

Das ist eine bittere Erfahrung und Erkenntnis. Deshalb ist jeder Versuch eines zivilgesellschaftlichen Paktes in Königs Wusterhausen zu unterstützen. Jeder Versuch des zivilgesellschaftlichen Paktes wird das Spektrum einer gesteuerten Verantwortung und Wahrnehmung von Engagement erweitern.

Parteien sind nicht das Herz unserer Stadt.Wir müssen uns selbst ambitionierte Ziele setzen. Ohne ambitionierte Ziele kommen wir nicht weiter.

These 7:

Der zivilgesellschaftliche Pakt verhindert ein Zusammenfallen von öffentlich und privat. Wenn öffentlich und privat zusammenfallen, kann keine Information mehr entstehen. Dann wäre der Zustand einer Partei erreicht, die immer ein Zustand völliger Entropie ist. Ein zivilgesellschaftlicher Pakt allein ist nur prädestiniert, ein Bewusstsein für die Notwendigkeit von genauen und anerkannten Lösungen grundsätzlich zu erreichen. Es ist wichtig zu wissen, dass diese Beschreibung des zivilgesellschaftlichen Paktes die entscheidende Voraussetzung für das Entstehen von Informationen ist. Im zivilgesellschaftlichen Pakt entstehen vor allem deshalb neue Lösungsideen und Informationen, weil ein Dialog gesucht wird und immer ein Wechselspiel des dialogischen Denkens in unterschiedlichen virtuellen Räumen stattfindet. Entscheidend ist die Relevanz.

These 8:

In den Veranstaltungen der SVV in KW wird vorgemacht, dass die konkurrierenden Gruppen im Kampf um die Meinungshoheit sich gegenseitig vorwerfen ( das muss nicht expressis verbis verstanden sein ), in andere virtuelle Räume, theoretische Räume, zu wechseln und somit für Desorientierung und sinnliche Verwirrung zu sorgen. Das ist auch ein Argument gegen Kritiker dieser beliebten Veranstaltung, die ja sogar aufgezeichnet wird. Dabei ist es so, dass wir ständig in unterschiedlichen virtuellen Räumen sind. Wir sind uns nur dessen nicht bewusst. Die These lautet somit: Es gibt keinen Unterschied (wissenschaftlich ausgedrückt: keinen ontologischen Unterschied) zwischen den virtuellen Räumen. Es bleibt nur das Problem der Orientierung. Dieses Problem haben wir alle in Königs Wusterhausen vor Augen.

These 9:

Die Idee des zivilgesellschaftlichen Paktes wird vermutlich ( hoffentlich nicht ) das folgende Schicksal in Königs Wusterhausen haben:

Die Parteien oder parteiähnliche Gruppen in KW lehnen diese Idee ab. So wie sie jede Idee vermutlich ablehnen werden, in der nicht sie selbst die Deutungshoheit haben und an der Spitze des Gestaltungs- und Entscheidungsprozesses stehen. Die Parteien in KW – so die Vermutung – werden nur Ideen zulassen, die sie für sich vereinnahmen können. Alles andere ist ihnen suspekt. Damit hätten sie aber den letzten Nachweis geführt, dass es ihnen in Wahrheit überhaupt nicht und niemals um eine Diskussion von Fakten geht. Es geht nur – dann so der Nachweis: um politisches und ideologisches

Parteidenken. Um ein Parteidenken, dass im Paradoxen endet, weil es kein logisch – positives Handeln hervorbringt und damit eine Moral bewirkt, die ausschließlich zwischen Zustimmen und Ablehnen zu unterscheiden vermag.” ( Füting: Gedanken über Königs Wusterhausen. Essays zur kommunalen Politik )

These 10:

Die Idee des zivilgesellschaftlichen Paktes ist deshalb unschlagbar. Wenn wir die Idee umsetzen, könnte sie Bürger aktivieren, die sich sonst zurückhalten. Aber die sehr wichtig sind für die Stadtgesellschaft. Und benennen wir dann diejenigen, die nur schweigen, die nur schweigen

können oder schweigen müssen oder die nicht bereit sind, ihren virtuellen Raum zu verlassen, weil sie in ihrer Blase am Ersticken sind.

Schlussbemerkung:

Wenn das Ergebnis dieses Beitrages wäre – wieder keine Reaktion, wieder keine Antwort, wieder kein Bewusstsein für Relevanz – dann bleibt alles, wie es ist: schlecht und unbefriedigend.

Damit ein Anfang sei…. muss die Idee des zivilgesellschaftlichen Paktes leben.

10 Responses to Gedanken: „ Ändert die Stadt, sie braucht es.“ (Bertolt Brecht)

  1. Dr. Dieter Füting
    27. Februar 2020 at 09:42

    Lieber Christian Dorst,

    wenn die Theorie grau ist ( Übrigens: Faust hat das zynisch gemeint. ),
    wenn die Politik von den Ideologen geschändet wurde und jetzt verkrüppelt daher kommt,
    wenn es keine Demokratie gibt, für die es sich lohnt, sich zu engagieren,
    wenn alles Denken nur Wunschdenken ist, dann…meinen Sie, lieber Christian Dorst, meinen Sie lieber Peter Schulze, sollten wir bei Erich Kästner nachschlagen?
    Das reicht mir nicht. Mein Anspruch an mich selbst ist höher.
    Sie haben aber recht damit, dass die Politik viele Gesichter hat. Beispielsweise, Politik als Kult, als Kult von Magie oder als Kult von Religion. Und gerade das macht es leicht für jeden Ideologen, sich der Politik zu bedienen.
    Ich lebe nicht mit der Lebenslüge, dass ich auch nur auf irgend jemandem oder gar noch auf die Politik und die Politiker Einfluss nehmen könnte.
    Sie sollten auch nicht mit der Lüge leben wollen, wenn Sie es geschafft haben, dass ein Fahrradweg etwas verlängert wird irgendwo, dann ein guter Kommunalpolitiker zu sein.
    Das ist alles gut, aber es reicht nicht in einer Zeit, die aus den Fugen ist.
    Ich für mich kann nur versuchen, die Zusammenhänge besser und tiefer zu verstehen, mehr nicht. Und dann meine Gedanken in einen Dialog zu stellen. Und dazu muss ich einen theoretischen Raum aufbauen. Das müssen Sie nicht verstehen, das können Sie ablehnen, darüber können Sie sich auch lustig machen, aber Sie sollten einen anderen Menschen schon ernst nehmen. Verantwortung hat immer eine Adresse.
    Ich danke Ihnen für die Kritik.

  2. Christian Dorst
    26. Februar 2020 at 23:26

    Ach, Herr Füting

    Zum Einen: Grau ist alle Theorie, zum Anderen: Wunschdenken hat uns selten voran gebracht.
    Die Dinge sind nun mal so wie sie sind, es ist m.E. mitnichten ein KW-spezifisches Problem. Egal wo Sie hingehen, die Probleme werden immer (mal mehr, mal weniger ausgeprägt) zu Tage treten. Hier sind es (meinetwegen) die Roten, da sind es die Schwarzen, dort die Grünen, morgen die Blauen, gestern die anderen Roten.
    Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.
    PS: Das Parteiendemokratie vieles ist aber mit Sicherheit keine Demokratie, da bin ich absolut bei Ihnen.

  3. Dr. Dieter Füting
    26. Februar 2020 at 20:46

    Timing, ist mein Rat. Die Zeit wartet auf niemand.

    Ach, ich liebe Horaz:

    Wage es, weise zu sein: beginne!
    Wer die Stunde, richtig zu leben, aufschiebt,
    gleicht dem Bauern, der darauf wartet,
    dass der Fluss austrocknet,
    bevor er ihn überquert. Doch er fliesst weiter
    und wird es ewig tun.

  4. Fräulein Kunigunde
    26. Februar 2020 at 19:24

    achso, sorry, mfg Peter Schulze

  5. Fräulein Kunigunde
    26. Februar 2020 at 19:24

    Ich finde ja theoretische Ansätze immer ganz nett, denn anscheinend hat ja keiner einer Patentrezept im Moment.
    Aber wenn ich ihre Thesen so lese, kommt das ein wenig so rüber, als wenn ein bekannter Maler im Fernsehen ´a little bit of Hegel here and a little bit of Hitler there´, auf die Leinwand spritzt, das Ganze dann mit Platon abbindet und fertig ist die Soße.
    Der Pakt, den sie da beschreiben, den gibt es schon, dafür wurden Kriege geführt. Leider sind wir zurückgefallen in die Unmündigkeit, ihn einzulösen. Und da hilft genau nur Eines: Milliarden in ein Loch kippen, wo sie nie wieder raus kommen, in Bildung. Vorher sehe ich schwarz für die Umsetzung jeder halbwegs guten Idee.

  6. Dr. Dieter Füting
    26. Februar 2020 at 13:00

    Antwort an Peter Siegert
    Verantwortung zeigen, für den Ort, wo wir leben

    Unverständnis und Interessenlosigkeit sind für jeden verantwortlichen Menschen, aber auch für jeden kreativen Menschen eine Zumutung, die er die Stirn zu bieten hat.

    Damit sind wir sofort bei dem wichtigen Begriff der Verantwortung.

    Verantwortung sollten wir insbesondere sehen als eine Verantwortung gegenüber einem anderen. Es ist demnach die Fähigkeit, jemandem zu antworten, einen anderen im Blick zu haben.
    Verantwortung hat immer eine Adresse.
    Ich kann aber auch meine Heimat im Blick haben, meinen Heimatort und deren Wohl und Wehe. Gerade in Zeiten bevorstehender politischer Umbrüche.
    Das erscheint als ein Widerspruch, ist es aber nicht. Denn das heißt nur, ich nehme spezifische Verantwortlichkeiten auf und bin dann berechtigt, andere Verantwortung abzulehnen.

    Die Frage lautet also: Welche Verantwortung für meinen Heimatort nehme ich auf, welche lehne ich ab.

    Wer sich mit diesen Fragen beschäftigt, hat sich, gerade wenn es um ein zukünftiges Bild unseres Heimatortes geht, auch mit den Ansichten von Interessengruppen auseinander zusetzen bzw. sie einzubeziehen.

    Der Begriff vom Bild des Menschen in dieser Zeit großer politischer Umbrüche ist also ein weiterer wichtiger Begriff.

    Grundsätzlich gesagt, sind wir in ein Verständnis dessen hineingeworfen, was es heißt, Bürger unseres Heimatortes zu sein. Es geht selbstverständlich nicht darum, ein neues Bild des Bürgers, ein neues Menschenbild zu konstruieren, sondern zu verstehen, in welches Bild wir als Bürger in dieser Zeit hineingleiten und hineinwachsen werden.

    Das ist ein großes Thema. Das ist aber unser Thema. Es ist eigentlich das Thema des Lebens selbst.

    Mir ist schon klar, dass Menschen, die praktische Fragen sofort und konkret zu lösen haben, der Ansicht sind, dass für solche Überlegungen keine Zeit und kein Raum ist. Das wären Dinge, die an anderen Stellen zu bedenken und zu hinterfragen wären, aber nicht das Portfolio eines Tagesgeschäftes sind.
    Doch gehören sie nicht dennoch in ein Denken in Verantwortung dazu?
    Es ist doch nicht in die Zukunft gedacht, wenn ausschließlich praktisch gedacht wird. In die Zukunft denken kann nur heißen, im theoretischen Raum zu denken. Das ist Verantwortung für den Heimatort, das ist Zukunft denken.
    Die verwendeten Begriffe Verantwortung und Rolle des Menschen im Dialog zur Entwicklung des Heimatortes führt zur Frage der Kompetenz.
    Kompetenz ist mit Wissen verbunden. Wissen im klassischen Sinne ist das Angleichen des Denkens an die Sache. Das Ergebnis ist letztendlich immer wahr oder falsch. Doch so zu denken ist nicht mehr aufrecht zu erhalten.
    Konsequent wäre es zwischen wahrscheinlich und unwahrscheinlich zu unterscheiden. Heute nennt man es: falsch – positiv – denken. Wahr ist danach ein Grenzwert von Wahrscheinlichkeit und falsch ist ein Grenzwert von unwahrscheinlich.
    So zu denken bedeutet auch, Begriffe zu präzisieren, zu ganz anderen Begriffen zu kommen, Sachverhalte neu überdenken zu können.
    In einem Dialog mit verschiedenen Denk – und Sichtweisen entstehen neue Ideen, neue Fragen und neue Informationen.
    Es ist wichtig zu erfassen, dass sie nur dort und nur dann entstehen.

    Dieses Erzeugen neuer Informationen, Ideen und Fragen charakterisiert den Menschen in seiner Würde, macht die Würde eines Menschen aus.

    Es ist enorm wichtig zu betonen, dass es immer um die Persönlichkeit des Bürgers geht, um die Sicherstellung und Entfaltung eines Gefühls seiner Würde. Und das deshalb seine Mitwirkung seine Mitwirkung an der Ortsentwicklung so gebraucht wird.

  7. Peter Siegert
    Peter Siegert
    25. Februar 2020 at 15:23

    Ich musste den Gedanken zweimal lesen um sie zu verstehen. In ihnen steckt viel Wahrheit und trifft auch auf andere Kommunen zu. Danke Dr. Füting.

  8. Dr. Dieter Füting
    25. Februar 2020 at 13:29

    Lieber Jörg, ich misstraue jeder Mehrheitsmeinung, denn ich bin unabhängig und selbstständig denkend. Meine Meinung ist ohne jede Absicht auf einen heimlichen Vorteil aus. Ich suche keine Zustimmung, nicht die Nähe einer Partei und schon gar nicht ein geheucheltes Lob. Ich bin nur dafür, dass die Hinterlistigen hinterlistig, dass die Heuchler verdorben, dass die Lügner lügnerisch und die politischen Verbrecher verbrecherisch genannt werden. So denken Sie doch auch, oder?
    Im übrigen finde ich, dass Sie über Dorfblätter ( ich hoffe, dass nicht “der Schulzendorfer” gemeint ist ), dass Sie über das “Dorfblatt” generell nicht so abfällig reden sollten. Gerade “der Schulzendorfer” ist nach meiner Meinung sehr souverän und geradezu unverzichtbar. Alle mühselig und mit politischer Schuld Beladenen schauen heimlich vor allem in den Schulzendorfer hinein, weil sie befürchten, dass eine aufgedeckte Schweinerei hier stehen könnte. Und das Gute ist: Hier ist sie zu finden. In der MAZ nicht.

  9. Wähler
    25. Februar 2020 at 12:48

    Lieber User Wähler, Schmähkritik dulden wir hier nicht. Daher wurde Ihr Kommentar nicht veröffentlicht. Beachten Sie bitte unsere Nutzungsbedingungen.

    Sabrina Rühle
    Redaktion

  10. Jörg
    25. Februar 2020 at 08:57

    @ Dr. Dieter Fueting Wollen Sie Luther jetzt nacheifern ? Sie hätten bei Dr. Burmeister zur Schule gehen sollen, denn da wäre Ihnen klar, dass keine Veränderung gewünscht ist- weil die Randbedingungen es nicht hergeben. Der Oberbau ist für Veränderungen nicht bereit, der Masse geht es zu gut. Was Sie jetzt machen ist, alleine auf die Straße zu gehen- nur da werden Sie überfahren- nur bei einer Masse gibt es Respekt oder eben Staatsgewalt, der lieben Ordnung lieber. Das wissen Sie und deshalb werden Sie im einem Dorfblatt, vielleicht Verständnis ernten- aber die Beschimpfung ist Ihnen sicher. Wer jetzt sich für die bodenstädnigen Bürger einsetzt, muß ja schon aufpassen, nicht in die rechte Ecke gestellt zu werden.

    Und das Hauptproblem finde ich in Ihrer These auch nicht wieder ! Wie achtet die Stadt das Land, denn das Land ist immer in der Minderheit und hat in dieser komischen Demokratie nie eine Chance.

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