Ein vergiftetes Angebot

18. Januar 2021
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Die SVV – Mehrheit unterbreitet uns ein unmoralisches, ein vergiftetes Angebot. Vielen von uns fällt es nach wie vor schwer zu erfassen, was eigentlich in unserer Stadt und im Landkreis geschieht und was es bedeutet.

Unser Bild von Politik verändert sich überall im Land. Verändert sich durch jeden Versuch der Parteien, das Leben mit seinen Problemen ideologisch zu interpretieren. Zwangsläufig wird die Sprache feindselig, ausschließend und abstoßend.

Swen Ennullat

Bürgermeister Swen Ennullat wird bei der Demonstration am 7. September von Bürgern mit Beifall empfangen. (Foto: mwBild)

Noch ahnen wir mehr als wir es wissen können, welche Kräfte in Stadt und Land sich hinter den Vorzeigefiguren des SVV – Lagers verbergen.

Es gibt für sie nicht nur die Spalte „Ennullat“ in ihrer politischen To – do – Auftragsliste. Nein, es ist mehr. Es ist ein Programm mit der Überschrift: Ennullat sofort und unverzüglich absetzen! Das Rathaus muss zurück erobert werden! Es ist das einzige Programm, das sie haben.

Es wird getragen von dem Prinzip der einheitlichen und gegenseitigen Unterstützung der handelnden Parteien SPD, CDU, Linke, Grüne, Wir für KW in unserer Stadt. Diese Lagerbildung, die Politik verfremden soll, wirkt verstörend. Sie widerspricht dem Prinzip des Ausgleichs und dem solidarischen Anspruch einer würdevollen Gemeinschaft.

Entscheidungen des Bürgermeisters Swen Ennullat werden wie nachgewiesene politische Grausamkeiten dargestellt. Wie gut es dem Lager bei und mit diesen Übertreibungen geht, ist spürbar in ihrer Sprache und nachweisbar in ihren Texten.

Demonstration Königs Wusterhausen

Ihr Kampfruf: Ennullat muss weg! – ist keine Falscheinschätzung, keine Übertreibung. Bestenfalls ist es eine selbsttherapeutische Aussage, denn sie sehen schon sehr genau das Risiko ihres Sturmlaufes. Doch sie sind Getriebene, sie können nichts dagegen tun. Sie können auch nicht zugeben, nichts tun zu können.

Sie wollen auf Teufel – komm – raus ihr „Wahlversprechen“ durch „Leistung“ beweisen, sich legitimieren.

SPD, Linke, CDU, Grüne und diejenigen, die sich in ihrer Sonne tummeln dürfen, sind für die Stadt- und Landkreispolitik vorgesehen. Sie haben es umzusetzen. Und sie werden es umsetzen, weil sie sonst das letzte Gramm Vertrauen verlieren. Auch bei ihrem Klientel.

Sie sind in einem permanenten Bewährungszwang, weil sie sonst nichts vorzuweisen haben.

Die Absetzung des parteilosen Bürgermeisters ist Auftrag und ihre letzte Chance zugleich. Die Situation scheint reif zu sein. Sie machen uns ein vergiftetes Angebot.

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