Doch der Zweck heiligt nicht die Mittel

11. Februar 2021
Von

Dr. Dieter FütingDie Verfasser des „Offenen Briefes“ , mit schwersten Anschuldigungen und dem Ziel, Ennullat weg zu putschen, anonym verfasst von Feiglingen und Denunzianten, werden Teil der politischen Verschwörung in Königs Wusterhausen.

Wer einem anderen vorwirft, systematisch Mobbing zu betreiben, die Öffentlichkeit zu belügen, persönliche Vorteile zum Nachteil der Stadt zu erringen, bewegt sich nicht mehr auf der Ebene der Argumente, sondern der moralischen Diffamierung.

Wer sich an die Seite des Anti – Ennullat – Clans bewusst stellt, macht sich mit denen gleich, spricht ihre Sprache und wird Teil der Verschwörung. Eine Verschwörung, wie in Königs Wusterhausen, ist der Versuch, einen Zustand, ein Ereignis oder eine Entwicklung durch zielgerichtetes Wirken zu ändern.

 Verschwörer, wie der Anti – Ennullat – Clan, werden immer abstreiten, eine Verschwörung zu planen. Sie konstruieren unerhörte Fehlentwicklungen, nehmen ein öffentliches Ärgernis zum Anlass oder schaffen eine medienwirksame Situation, um angeblich völlig falsche Fachentscheidungen grundlegend zu ändern und zukünftig auszuschließen.

Ihre initiierte „öffentliche Debatte“ hatte zum Gegenstand, den Bürgermeister als unqualifiziert, als charakterlich suspekt und nicht lernfähig hinzustellen. Es sollte eine schmutzige öffentliche Debatte werden. Sogar eine ideologische Beziehung zu Donald Trump wurde hergestellt.

Gefälschter Anlass der Kampagne war in Königs Wusterhausen ein Kunstrasenplatz. Der sollte Öffentlichkeit schaffen, der sollte die Menschen polarisieren und aktivieren. Alles unter dem Mantel einer demokratischen Aussprache.

Das ging so lange, bis die tatsächlichen Ziele – Ennullat ausschalten, das Rathaus zurückerobern und die alten politischen Machtverhältnisse wieder herstellen usw. – durch ein stümperhaftes Versehen ( Schreiben von SPD – Schröter ) bekannt wurden.

Jetzt war ersichtlich, dass die Zwecke austauschbar sein sollen. Die Mittel sollen je nach Situation zu neuen Zwecken geändert werden. Man entwickelte eine Anleitung zum politischen Betrug. Es war zu keinem Zeitpunkt eine demokratische Aussprache geplant. Von Anfang an waren es geheime und unzulässige Absprachen am Rande oder jenseits der Legalität.

Verschwörer denken nicht demokratisch. Mauscheleien und Kungeleien in Hinterzimmern nennt das Cottbuser Gericht diese Vorgänge.

.

11.

Die Anti – Ennullat – Allianz hat zwei Aufgaben zu erfüllen: Konkursverwaltung der gescheiterten Stadtpolitik von Stefan Ludwig ( Die Linke ) und Dr. Franzke ( SPD ) sowie die Restauration der alten politischen Verhältnisse und Mehrheiten in Königs Wusterhausen..

Zwei Fragen stellen sich: Was heißt verschwörerisches Denken? Wie schaffen sie es, ihre wahren Ziele versteckt zu halten?

Lassen wir zunächst die tiefe Grundwahrheit außer Acht, dass Umsturzaktionen immer Machtfragen sind. Das ist so banal, wie es wahr ist.

Wenn wir verschwörerisches Denken in seinem kriminellen Ansatz und seiner Abscheulichkeit verstehen lernen wollen, müssen wir zuerst einen Abstand zu den uns umgebenden Verhältnissen akzeptieren. Diese Erkenntnis von Hannah Arendt klingt außergewöhnlich paradox.

Doch wir brauchen diese Distanz, und wir müssen sie schaffen wollen. Erst der Abstand schafft die Ruhe, die Möglichkeit und den Willen zur vollständigen Aufklärung. Hannah Arendt sagt, dass wir ein Verhältnis zu uns selbst entwickeln müssen. „Wir haben uns von der Orientierung an der uns umgebenden Gesellschaft ab- und uns zuzuwenden.“

.

201

Keine Erkenntnis über die sozialen Verwüstungen, die ideologisches Denken anrichtet, ist so belegt wie in der Studie „Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft“, von Hannah Arendt.

Soll unser Leben lebenswert sein, dann müssen wir uns von der Tagespolitik und ihren Kammerspielen fernhalten, uns nicht einer vergifteten Politik zuwenden, sondern nur uns selbst. Wir müssen uns selbst erforschen. Erst dadurch entwickeln wir die innere Kraft, einen Kampf auf Biegen und Brechen zu führen.

Für eine Selbsterforschung brauchen wir keine Politiker, keine Politik. Hilfreich für die Auseinandersetzung sind aber Einsichten in die abwegigen politischen Denkungsarten, insbesondere in verschwörerische Denkungsarten. Sie machen uns Zusammenhänge klarer.

Es könnte eingewendet werden: Ist diese Überlegung denn nötig, wenn es doch bloß um ein Abwahlverfahren des Bürgermeisters Ennullat geht?

Ja, lautet die Antwort, denn die Verschwörer streben Grundänderungen in unserer Stadt an. Die betreffen uns alle existenziell. Wir müssen uns die Mühe machen, ihre ideologische und antidemokratische Sprache im Kern zu verstehen. Wir müssen wissen, wie sie denken. Daraus folgt dann zweitens, dass wir auch einen Weg in die Denkstrukturen der Verschwörer entwickeln müssen. Ihre Aktionen, politischen Verlautbarungen, die Begründungen zu einzelnen Schritten, ihre Kampagnen, also ihr Verhalten und Wort und Tat lassen einen tiefen Einblick zu.

Vor allem aber geht es darum, einen Einblick in das politische und taktische Denken der Verschwörer selbst zu erreichen. Was ist gesichert feststellbar?

Das Vorhaben Bürgerentscheid existierte für die Verschwörer – Gruppe zu keinem Zeitpunkt um seiner selbst willen. Das war und das ist die Maxime ihres Denkens und Handelns von Anfang an.

Nicht der Bürgerentscheid als solcher steht im absoluten Mittelpunkt. Sie wollen nicht nur Folterinstrumente vorzeigen, wie die MAZ erklärend schrieb, sie wollen foltern. Ergebnisorientiert foltern.

00a

Sie wissen genau, warum jeder Selbstzweck nichtig sein soll. Wir müssen es erst begreifen lernen. Denn erst die anerkannte und befolgte Nichtigkeit des Selbstzweckes führt dazu, dass jeder auf sich und sonst nichts zurückgeworfen wird. Alles klingt in den Worten so einfach, aber es ist ein sehr hinterlistiges und extrem böses politisches System.

Es sind nur vier Worte, die dieses System kennzeichnen: Jeder Selbstzweck ist nichtig. Das ist des Pudels Kern. Das ist das Denkwerkzeug jedes Verschwörers. Es ist ein gefährliches, abscheuliches und zutiefst antidemokratisches Denkwerkzeug.

Solche Leute denken in geheimen Aktionsschritten, in jederzeit willkürlich gesetzten und veränderbaren Aktionsschritten. Es sollen und dürfen keine politischen Aktionen existieren, die durch Mittel – Zweck – Zusammenhänge gekennzeichnet und damit widerlegbar sind.

Und deshalb ist ihre politische Vorgehensweise in Königs Wusterhausen zwangsläufig:

Jedes Mittel kann nach der Situation in der politischen Auseinandersetzung zum Zweck gewandelt werden oder durch neue, willkürliche Zwecke zerstört werden.

Das ist die Arithmetik einer zerstörerischen Politik. Diese Politik grenzt aus, soll ausgrenzen. Diese Politik verunsichert, soll verunsichern. Diese Politik zerstört, soll zerstören. Hier wird eine harte Grenze gezogen, die keine mildernden Umstände kennt und keine Nachsicht.

.

200

Es wird bei diesem Vorhaben der Anti – Ennullat – Allianz niemals Verständnis für den Widerspruch, für widersprechende Ansichten aufgebracht werden können. Dieses Denken und Handeln ist eine Katastrophe für unsere Stadt. Sie negiert jeden Zusammenhang, der nicht für den Clan zielführend wird.

Sie negiert jeden, der zur Sachlichkeit aufruft. Wir können diese Menschen nur abwählen, denn sie sind grundsätzlich antidemokratisch. Sie sind es, die abgewählt werden müssen. Erst die Einsicht klärt unsere politische Denkungsart, so Karl Jaspers, und erneuert sie dadurch. Das soll unser Maßstab sein.

23 Responses to Doch der Zweck heiligt nicht die Mittel

  1. Jörg
    14. Februar 2021 at 11:55

    @ Dorst Sie kennen scheinbar die Spielregeln nicht. Was ist denn mit Ihrem Ergebnis ? 0,91 % der möglichen Stimmen haben Sie von den KWlern bekommen, oder schöngerechnet mit gültign Stimmen 1,63 % .

    Das ist prakizieren Klassenkampf auch Kosten von uns allen, um Ihre innere Genugtung zu befriedigen. In meinen Augen sind mittlerweile alle Politiker Versager, weil Sie weder eine Kontrolle der Politik durchführen noch an das Wohl der Menschen im Sinn haben. Damit entsteht der unwiederrufliche Eindruck, dass die einzige Bildung die Volksvertreter haben, die Einbildung derer ist, dass Sie denken entscheiden zu können – ob heute die Sonne scheint. Ach, und Bürger sind nur wichtig zur Wahl, sonst sind sie der letzte Dreck.

    Wie heißt es dann : Schön Tag noch

  2. Dr. Dieter Füting
    14. Februar 2021 at 10:35

    Sehr geehrter Herr Franz Neumann,
    oh, ein Smilie und ein Rundumschlag. Das passt.
    Ja, lernen ist schwer. Danke für die Fürsorge und für die Wortsinn – Interpretation. Es ist wirklich nett von Ihnen, dass Sie uns vor weiteren Peinlichkeiten bewahren wollen.
    Zu welcher Meinungsgruppe gehören Sie denn nun, frage ich jetzt einigermaßen verunsichert?
    Zu der Mehrheit, nach MAZ: SVV – Mehrheit? Oder zu uns, deren Ansichten sich zwar manchmal ändern können, aber nicht die Tatsache, dass wir recht haben?
    Bevor Sie antworten, bedenken Sie bitte die Erkenntnis von Heiner Müller: “Natürlich sind 10 Deutsche immer dümmer als 5 Deutsche.”
    Viele Grüße
    Dieter Füting

  3. Christian Dorst
    14. Februar 2021 at 10:34

    Herr Almus hat hinsichtlich der Wahlbeteiligung bei der Stichwahl 2017 Recht.
    Hier ist das Ergebnis zu finden:
    https://wahlen.brandenburg.de/wahlen/de/kommunalwahlen/bm-wahlen/ergebnisse/~s_08102017_12061260

    Im Vergleich zu den vorherigen Stichwahlen in 2009 und 2001 war die Wahlbeteiligung auch außergewöhnlich hoch mit 47,56 %. Für mich war das ein mehr als klares Votum für einen neuen unverbrauchten Kandidaten.

    Das ist nun aber 3 1/2 Jahre her, und wir reden heute darüber ob er diese mit ihm verbundenen Erwartungen erfüllt hat. Allein das sollte Thema sein.

  4. Lärmgegner
    14. Februar 2021 at 10:20

    @Franz Respekt zu Ihrer Einschätzung. Was mich betrifft: Als Betrogener in diesem Bundesland ( Altanschließern, Straßenbau, Betrug mit Schallschutz und Standort usw. – von SPD Genossen wohl noch als Pakt bezeichnet ? ) fragen Sie welche Paranoia in mir schlummert ? In diesem Punkt scheint der Gleichhaitsgrundsatz etwas entwicklungsfähig.

    @ Irmgard S. aus Eichwalde Glüchwunsch Irmgard, S. Solche Leute wie Sie, kann der Staat immer gebrauchen !

  5. Franz
    14. Februar 2021 at 00:08

    @Wolfgang
    Bitte verlinken Sie nur Seiten, die auch existieren (https://www.senzig.de/svv-ennullat/). Ein 404 ist immer etwas peinlich. Den Rest Ihrer Ausführungen kommentiere ich aus Mitleid mit Ihnen in diesem Forum besser nicht. Nur so viel: Zum Thema Wahlboykott/Nichtwähler bedenken Sie bitte, dass jede Stimme, die nicht wählen geht, der falsche Seiten Ihrer Stimme gibt. Wenn Sie schon dagegen sind, dann setzen Sie doch Ihr Kreuz an der richtigen Stellen und stecken Sie Ihre Kopf nicht in den Sand. Solche Eigenschaften wohnen einem Demokraten und Politik Interessierten nicht inne!

    @Dr.Füting

    Überanstrengen Sie ihr Nervenkostüm nicht mit all zu philosophischen Deutungen. Wenn Sie schon zitieren, dann bitte korrekt, sonst könnte man Ihren Ausführungen womöglich noch Glauben schenken. Ich zitiere mich mal selbst: “Aber das ist Geschichte – wir haben Ihn nun jetzt.” bezog sich auf die Tatsache, daß wir derzeit nun diesen Herrn unseren BM nennen. Nicht mehr und nicht weniger. Also versuchen Sie nicht immer alles ultra tiefgreifend deuten und erklären zu wollen. Manchmal sind es einfach nur Fakten, die neutral aufgeschrieben werden. 😉

    VG
    Franz Neumann

  6. Erdbewohner
    13. Februar 2021 at 21:35

    Ey Leute, kriegt euch mal ein. Wir haben andere Probleme, siehe Beitrag ‘Thieke fühlt sich von Mücke verarscht…

  7. Dr. Dieter Füting
    13. Februar 2021 at 20:52

    Liebe Frau Petra, warum sind Sie so unhöflich? Sie kennen mich doch gar nicht, so wie ich Sie nicht kenne. Und in meinem Artikel habe ich Sie mit keinem Wort erwähnt. Es sei denn, Sie fühlen sich direkt angesprochen, weil Sie möglicherweise zu den anonymen Schreibern des Offenen Briefes gehören. Was ich zu Ihrer Ehrenrettung nicht hoffen möchte. Das wäre dann aber ein Grund um nachzufragen, jedoch nicht um Gift und Galle zu spucken. Also, wenn Sie etwas Gehaltvolles zu sagen haben von Mensch zu Mensch: Immer freundlich bleiben!

  8. Wolfgang Almus
    13. Februar 2021 at 18:30

    @Franz
    Sehr geehrter Herr Franz Neumann aus KW, lt. „Rathaus aktuell“ vom 18.10.2017 betrug die Wahlbeteiligung an der Bürgermeister-Stichwahl im Oktober 2017 47,6 %. Die systematische Verbreitung vermeintlich wesentlich niedrigerer Quoten soll lediglich suggerieren, dass Herr Ennullat eben nicht „richtig“ demokratisch gewählt wurde.
    Sie kennen die konspirative Mail des ach so ehrenwerten Stadtverordneten Tobias Schröter (SPD) an die Mitglieder seiner Stadtratsverschwörer-Clique nicht, die Herr Dr. Füting anspricht und sachlich völlig korrekt im Kontext erörtert? Sie ist original zu finden z. B. unter https://www.senzig.de/svv-ennullat/. Ich kann sie Ihnen auch gerne zusenden. Sie beweist ohne jeden Zweifel die seit Jahren laufende Hetzjagd gegen den Bürgermeister Ennullat, durchgeführt vom SVV-Mehrheitsblock in enger Kooperation mit der Kommunalaufsicht. Eben deshalb wollte dieser ehrenwerte Stadtrat Schröter (SPD) auch die Verbreitung seiner konspirativen Mail gerichtlich untersagen lassen (siehe dazu auch https://www.schulzendorfer.de/landgericht-stadtrat-schroeters-maulkorb-antraege-ueberzeugten-nicht/ ). Ihm hielt der Richter entgegen: „Die Menschen wollen wissen, was Politiker kungeln, das gehört zur freien Meinungsbildung und zur Demokratie.“
    Sie schreiben: „Die Verfehlungen des Herrn BM sind nun schon allzu oft nachgewiesen worden.“ Das müssen Sie mir erklären!
    Klar ist: Wer viel „anschiebt“ als BM, macht Fehler, insbesondere wenn er –wie oben ersichtlich- seit Amtsantritt als Objekt einer Hetzjagd durch SPD, CDU, Linke, Grüne und „Wir für SPD“ arbeiten muss.
    Klar ist: Auch ich bin nicht immer mit Allem einverstanden, was der Bürgermeister macht und wie er es macht. Jeder in leitender Position hat eine Vielzahl von Kritikern, der Umgang mit derartiger Kritik ist immanenter Teil einer jeden Leitungsfunktion.
    Aber ebenso klar ist: Ich erkenne in den Handlungen des BM, was er für unsere Stadt und für uns Bürgerinnen und Bürger erreichen will. Er kämpft mit zahlreichen, gravierenden Problemen aus der Ludwig- und Franzke-Zeit, die genau diese o. g. Parteien in unserem Stadtparlament mit verschuldet haben.
    Das Wohl unserer Stadt und ihrer Bürgerschaft ist der Maßstab, an dem das kommunalpolitische Agieren von Amtsträger (BM) und Mandatsträgern (Stadtverordnete) zu messen ist. Der SVV-Mehrheitsblock verweigert es jedoch, uns, dem Souverän, seine seit Jahren mehr als obskur-schäbigen Handlungen zu erklären, die unserer Stadt massiven Schaden zufügen. Das sind schwere „Verfehlungen“!
    Können Sie mir z. B. erklären, was angeblich so besonders an der „Eintracht 1910“ sein soll, dass der Verein (nach 360.000 € bereits erhaltener Förderung) nun nochmals 1,2 Mio. € Steuergelder für ein nicht öffentlich zugängliches Sportgelände erhalten soll? Der Streit darüber führte bekanntlich dazu, dass die Stadt keine gültige Haushaltssatzung in 2020 hatte. Können Sie mir erklären, weshalb es bei der Bebauung der Schlossplatz-Brache und bei der Erschließung des ehemaligen Niederlehmer Kasernengeländes nicht „vorangeht“? Alles wurde schon vielfach im Stadtparlament beraten, die Maßnahmen werden trotzdem durch den Mehrheitsblock blockiert.
    Viele Fragen stellen sich, aber es erfolgen keine Antworten von den Partei-Stadträten. Stattdessen werden wir zu einem Bürgerentscheid aufgerufen, mit dem der Bürgermeister Ennullat nach dem Willen des SVV-Mehrheitsblockes aus dem Amt gejagt werden soll, und zwar ohne tatsächliche Alternative. Die Alternative wäre nämlich ein zeitgleicher Bürgerentscheid über eine Neuwahl der Stadtverordneten-versammlung. Einen solchen Bürgerentscheid über eine Stadtparlamentsneuwahl hat unser ach so demokratischer SVV-Mehrheitsblock aber nicht beschlossen. Das Agieren des SVV-Mehrheitsblockes hat deshalb mit Demokratie nichts zu tun (siehe Beitrag von Dr. Füting).

  9. Wolfgang und Gesine Almus
    13. Februar 2021 at 16:12

    @ Dr. Füting
    Sehr geehrter Herr Dr. Füting, wir kennen uns persönlich nicht. Deshalb nutzen wir Ihren aktuellen Beitrag, Ihnen auf diesem Wege herzlich zu danken (auch für Ihre Beiträge in anderen Online-Zeitungen wie „Stadtfunk“).
    Sie sprechen uns wieder einmal aus der Seele: Satz für Satz mit bewundernswerter Klarheit decken Sie auf, was in unserer Stadt kommunalpolitisch fehlläuft, hinterfragen die Verhaltensweise des SVV-Mehrheitsblockes und beweisen den politischen Betrug der SPD-, CDU-, Linke-, Bünd-nis90/Grüne- sowie der „Wir für KW“-Stadtverordneten.
    Die konspirative SVV-Clique wird deshalb natürlich ihr Verhalten nicht ändern. Aber es ist gut, dass es Menschen wie Sie gibt, die dieses anti-demokratische Verhalten dieses SVV-Mehrheitsblockes immer wieder aufzeigen. Es ist gut, dass es den „Schulzendorfer“, den „Stadtfunk“ etc. gibt, die Ihre Beiträge regelmäßig veröffentlichen. Es ist gut und verdient große Anerkennung, dass Sie das Rückgrat haben, den eigenen Standpunkt entgegen der Agitation von MAZ, „KaWe-Kurier“, „Gruppe 21“ und Websites der Parteien öffentlich zu erklären. Das ist zu lebende Demokratie! Mehr können wir als einzelne Bürgerin/einzelner Bürger nicht tun (bis zur nächsten Wahl). Selbst wenn Sie unter Missachtung Ihres eigenen Mottos „AAA“ („Anders als Andere“) Mitglied einer Partei wären, Sie würden ja nicht gehört und gesehen werden, zu tief ist der Klüngel miteinander verwoben.

    Bislang war das „Wahlrecht“ für uns immer auch eine „Wahlpflicht“. An dem verlogenen „Bürgerentscheid“ zur Abwahl des Bürgermeisters Ennullat werden wir uns jedoch aus Überzeugung nicht beteiligen, wir werden diesen „Bürgerentscheid“ bewusst boykottieren. Eine Stimmabgabe bei diesem scheindemokratischen „Abwahl-Bürgerentscheid“ hieße nach unserer Auffassung, sich an dem unsäglichen „politischen Betrug“ (wie Sie das völlig korrekt bezeichnen) zu beteiligen. Wir hoffen sehr, dass viele Mitbürgerinnen und Mitbürger ebenfalls diesen mit langjähriger Heimtücke inszenierten „Bürgerentscheid“ boykottieren werden. Ein Boykott, also eine äußerst geringe „Wahlbeteiligung“ am „Abwahl-Bürgerentscheid“, ist die einzig mögliche Antwort auf das demokratiefeindliche Agieren des SVV-Mehrheitsblockes. Wir hoffen sehr, dass viele Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt das ebenso sehen!
    Herr Dr. Füting, schreiben Sie bitte weiter, auch wenn sich Einige manchmal mit ziemlich herber Kritik dazu äußern. Kritik ist ja schließlich Teil einer Auseinandersetzung, „die können Sie problemlos ab“. Die Lektüre Ihrer Beiträge ist für uns stets mit Vergnügen verbunden, sie gibt Denkanstöße und erweitert den Blickwinkel. Ihr Inhalt ist darüber hinaus für ein demokratisches Miteinander unabdingbar.

  10. Irmgard S. aus Eichwalde
    13. Februar 2021 at 12:48

    Herr Füting: Ich habe mich bei Frau Rühle von Schulzendorfer.de über Ihren Artikel beschwert. Sie machen genau das, was Sie den Kritikern von Bürgermeisters Ennullat vorwerfen. Hetze und Propaganda verbreiten. Nur eben aus einem anderen Blickwinkel. Ich werde Ihre Balladen nicht mehr lesen.

  11. Dr. Dieter Füting
    13. Februar 2021 at 10:29

    Sehr geehrter Herr Franz Neumann,
    es wird Sie nicht wirklich wundern, wenn ich Ihnen gestehe, dass ich gern Schreiberling bin. Wenn auch nicht mit Ihrem bösen und versteckten Sinn, der auch in dem Wort steckt.
    Ich bin gern Schreiberling, weil ich mich mit Worten dagegen wehre, wie der Clan den Menschen Swen Ennullat vorführt, benutzt und ausschlachtet. Er soll vernichtet werden.
    “Wir haben ihn jetzt.”, sind Ihre Worte. Das zeigt keine moralische Überlegenheit an, sondern blinden Triumph. Eine “politische” Begründung für die Oberflächlichen haben Sie auch: Es liegt an der fehlenden Kompromissbereitschaft.
    Ja, Sie werden wohl recht haben: Wer in die Politik geht, kommt darin um.
    Sie wissen, Herr Neumann, Schreiberling ist ein böses Wort in den Ohren der Unschuldigen. Es weißt hin auf einen Schmutzfink, der für Parteizeitungen schreibt, auf einen Kleckser. Auf jeden Fall auf einen Textverstecker, der käuflich ist und gut bezahlt wird. Oder sonstige Vergünstigungen erwartet und bekommt. So ein Schreiberling war ich nicht, bin ich nicht und werde ich nicht sein. Es sollte doch dem Clan deren Vermutung reichen, dass sie das Ungeheuer, das Unfassbare, das Verachtenswerte und das Grundübel am Haken haben. Reicht aber nicht. Wenn abgerechnet wird, dann richtig. Und keiner soll sich sicher sein.
    Sehr geehrter Herr Neumann, ich bin stolz, nicht auf Ihrer Seite zu sein.
    Leider ist der Gedankenaustausch mit Ihnen und den vielen anderen Lesern heute zu Ende. Die Redaktion “Der Schulzendorfer” hat festgelegt, dass das Thema Königs Wusterhausen ausgespart bleibt. Das ist ein großer und bedauerlicher Verlust auch für mich. Es hat aber auch was Gutes. Ich kann jetzt Geschichten aller Art für meinen Enkel schreiben. Also, ein Schreiberling bleibe ich. Alles Gute.

  12. Dr. Dieter Füting
    12. Februar 2021 at 18:06

    Petra, die Zumutung ist die Abwahlintrige. Sonst nichts. Alles andere ist Reaktion. Und die ist nach Lebensalter, Geschlecht, Ausbildung, Interesse, Lebenserfahrung, Freude am Denken, Freude an der Analyse und am Schreiben usw. eben unterschiedlich. Sie wird nach eben diesen Kriterien auch unterschiedlich wahrgenommen. Das ist alles. Das kann man verstehen. Oder man kann es nicht verstehen.
    Wenn es mir an liegen sollte, dass Sie es nicht gut verstehen, bitte ich Sie herzlich um Entschuldigung.

  13. Franz
    12. Februar 2021 at 17:39

    @Petra
    Weil er es kann und einer der wenigen Schreiberlinge hier ist.

    @Dr. Füting
    Sie haben mir meine Frage noch nicht beantwortet:
    Welches “stümperhaftes Versehen (Schreiben von SPD – Schröter)” meinen Sie?

    VG
    Franz Neumann

  14. Franz
    12. Februar 2021 at 17:28

    Herr Dr. Füting,

    nun, eine Wahlbeteiligung von 35% ist doch schon eine etwas andere Hausnummer, da kann man nun wirklich nicht von Mehrheit reden.
    Zum Vergleich, die Wahlbeteiligung zur Bundestagswahl der letzten 40 Jahre lag im Schnitt bei ca. 80%. Politikverdrossenheit ist ein großen Problem, da gebe ich Ihnen natürlich Recht. Aber bitte, die Mär, dass der BM mit überragender Mehrheit gewählt wurde, ist einfach nur lächerlich. Aber das ist Geschichte – wir haben Ihn nun jetzt.

    Viel schlimmer finde ich, dass der BM offensichtlich zu Kompromissen nicht bereit ist. Politik besteht zu einem großen Teil aus Kompromissen. So wie es die letzten Jahre in KW lief, kann man von Kompromissfähigkeit nicht sprechen. Gutes Beispiel ist der FAWZ Campus in Niederlehme. Ein Kompromiss wäre hier eine leichte Erhöhung der Miete. Stattdessen wird dem Pächter gekündigt, um dann die durch die FAWZ ausgebauten Schulanlagen günstig selber nutzen zu können! Im Übrigen hat die FAWZ viel Geld in die Hand genommen, um dass Gelände erst einmal nutzbar zu machen. Da waren €2,45/m² durchaus angemessen.

    @Lärmgegner: das ist nur eine Verfehlung vom BM
    Und nein, ich bin weder Herr Müller, noch Herr Kaier. Mein Name ist Franz Neumann und mein Rathaus steh in KW. Keine Ahnung welche Paranoia in ihnen schlummern.

    VG
    Franz Neumann

  15. Dr. Dieter Füting
    12. Februar 2021 at 16:08

    Vielen lieben Dank, Bernd Puhle!
    Ja, das Problem der langen Sätze… Ein Satz sollte nur so lang sein, wie ihn unser Atem trägt. Vielleicht 20 Wörter. Das scheint vernünftig, ganz richtig ist es aber doch nicht. Mein Einwand ist, dass ich ja keine Witze erzählen will. Ich bin auch kein Agitator oder Propagandist. Der spricht in Überschriften. Ich habe auch deshalb immer das Bild einer Urinflasche vor Augen, wenn mir die Sprache unserer Kommunalpolitiker und ihrer Anhänger um die Ohren gehauen wird. Meine langen Sätze sind also nur ein Trick. Ein Trick, um meine Leber zu entgiften. Man muss nur richtig daran glauben wollen.

  16. Bernd Puhle
    12. Februar 2021 at 14:48

    Vielen Dank Dr.Füting, vielen Dank Gesine und Wolfgang Almus. Ihre Beiträge sind nicht nur in der Rechtschreibung fehlerfrei, sondern auch in der Argumentation, trotz manchmal abschreckender Längen, verständlich und nachvollziehbar.
    Ich hoffe nur, dass Dorst & Co. mit dem Abwahlverfahren genauso krachend scheitern, wie in der Stichwahl 2017.

  17. Lärmgegner
    12. Februar 2021 at 09:36

    @ Franz Neumann Oder sind Sie doch Uwe Müller oder Wolfgang Kaier.
    Da sind sie wieder, die billigen Totschlagzeilen. Fehlt nur der Satz, den es auf dieser Seite auch schon mal sinngemäß gab : Viele wissen gar nicht das sie Verschwörer sind .

    Auch wissen Sie, ist ja schön, dass Sie ein SPD – Fan sind, aber haben Sie keine eigene Meinung die nicht aus der Zeitung kommt ? Ich bin kein Freund von Dr, Füting, aber Ihr Demokratieverständnis zeugt nicht von Achtung. Mit wie viel % ist den Loge, Woitke und Merkel gewählt worden ? Wo sind denn die Verfehlungen von Endulatt – bitte aufzählen !

    Olli gebe ich auf soweit recht, dass KW kein Thema für Schulzendorf ist. Die Städter verstehen Gesellschaft nicht, weil sie durch mehr Einwohner immer eine Mehrkeit – sie nennen es Demokratie – haben, um über das Land bestimmen zu wollen. Wer nicht ihrer Meinung ist, ist eben ein Verschwören, früher Nazi oder rote Socke oder Stati, ganz früher Klassenfeind – andere Argumnete haben sie nicht. Es ist einfach nur Poblemik im Sinne der Machtmitläufer.

  18. Dr. Dieter Füting
    12. Februar 2021 at 09:34

    Sehr geehrter Herr Franz Neumann,
    zuerst möchte ich mit dem möglichen Missverständnis bei Ihnen aufräumen, dass ich besser als andere sein will. Nein, besser nicht, aber anders. AAA, heißt mein Motto: Anders als andere. Wollte ich besser sein, müsste ich mich einer Partei anschließen und Gleichgesinnte suchen. Das wäre von Anfang an ein Widerspruch in sich. Deshalb halte ich mich von allen Doktrinen, von allen Parteien möglichst fern. Ich kann sie nur kritisch sehen.
    Damit wäre jetzt auch das mögliche Missverständnis geklärt, dass ich als Inputgeber des Schulzendorfers mit einem Hang zum verschwörerischen Denken wirke. Ich sage nur meine Meinung und behaupte niemals, dass ich recht hätte. Allerdings verteidige ich meine Meinung auch.
    Ihre Zahlenangaben, Herr Neumann, die beweisen sollen, dass Herrn Ennullat “gerade mal rund 25% !!! der Wahlberechtigten Bürger” gewählt haben und dies keine Mehrheit sei, wirft eine grundsätzliche Frage auf. Wie ist es denn mit den Wahlergebnissen der anderen Parteien zu verschiedenen anderen Wahlen? Alle ohne Mehrheit! Doch Politik wollen sie für alle machen. Mich, als Angehöriger der “größten Partei”, der Partei der Nichtwähler, gibt man keine Möglichkeit, meine Meinung einzubringen. Ist das demokratisch?
    Im übrigen sind wir doch sicher einer Meinung, dass die Anti – Ennullat – Allianz es mit allen Mitteln von Anfang an versucht hat, einen Kritiker ihrer Politik, einen Parteilosen loszuwerden. Das haben FWKW – Mitglieder und andere Kritiker der gescheiterten Politik der SPD doch immer wieder angeführt, nicht nur im Schulzendorfer, auch im Stadtfunk KW oder in den Blocks “unser.koenigs.wusterhausen@gmail.com”. Diese Tatsache muss nicht immer wieder dezidiert zitiert werden.
    Danke für Ihren kritischen Beitrag.
    Mit freundlichen Grüßen
    Dieter Füting

  19. Franz
    11. Februar 2021 at 22:40

    Man könnte meinen, dass die Inputgeber des Schulzendorfers selbst eine verschwörerische Struktur annehmen. Die Verfehlungen des Herrn BM sind nun schon all zu oft nachgewiesen worden. Und das Argument, dass der Herr BM mit klarer Mehrheit (>70%) von den Bürgern der Stadt KW ins Amt gewählt wurde, relativiert sich sehr schnell, wenn man bedenkt, dass die Wahlbeteiligung 2017 bei gerade mal 35% lag. Das bedeutet, dass gerade mal rund 25% !!! der wahlberechtigten Bürger KWs den BM gewählt haben. Das ist für mich keine klare Mehrheit.
    Nachzulesen auf https://de.wikipedia.org/wiki/Swen_Ennullat

    Herr Dr. Füting, welches “stümperhaftes Versehen (Schreiben von SPD – Schröter)” meinen Sie denn hier. Ich bitte um Quellenangabe. Sonst sind Sie nicht besser als alle anderen “Verschörer”.

    VG
    Franz Neumann

  20. Dr. Dieter Füting
    11. Februar 2021 at 18:51

    Olli:
    Zumuten ist das, was man einem Gemüt auferlegt. Also noch ein zweiter Versuch.
    EINE ZUMUTUNG, WEIL…
    Bitte ausführen!

  21. Olli
    11. Februar 2021 at 16:44

    Der Beitrag ist eine Zumutung. Herr Wolff, warum wird sowas im Schulzendorfer veröffentlicht????

  22. Hans Reibel
    11. Februar 2021 at 12:09

    In diesem Artikel wird der Ist-Zustand in der SVV KW zutreffend beschrieben und analysiert. Die Angst der 25 SVV Stalinisten bzgl. der
    auf sie zukommenden Niederlage, nimmt zu.
    Anders sind die zahlreichen Beiträge von Herrn Karst,bzgl. Aufruf an Wahlhelfer, nicht zu deuten. Man könnte vermuten, er wäre gerne Wahlleiter geworden.

  23. Jörg
    11. Februar 2021 at 10:15

    Man sieht, dass eine Lawine rollt und kaum jemand tut etwas. Wenn man es mit Schulzendorf vergleicht – alle wollten Frau Tauche nicht und somit haben Mücke ” wieder erhalten”. In KW wird wohl der Plan wieder aufgehen, dass Desinteresse der armen Bürger und ” Fehlleitung ” zu dem gewünschten Ergebnis der Obrigkeit führt. Die “Aktuelle Kamera” hat immer noch die Kraft , gewünschte Nachrichten der Mächtigen zur Meinungsbildung zu verteilen, die Michel immer wieder leichtfertig glaubt und übernimmt.

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Anzeige

Werbung

Werbung

Werbung