Der Schulzendorfer wünscht Markus Mücke im neuen Amtsjahr Glück und mehr Geschick!

27. Januar 2015
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Als Markus Mücke heute vor genau fünf Jahren in das Gemeindeamt in der Otto – Krien – Straße bei minus 17 Grad mit dem Fahrrad eintrudelte, stand ich mit meiner Kamera am Eingang des alten Gemeindeamtes und schoss die ersten Bilder vom Tag eins seiner Bürgermeisterkarriere.

Viele seiner Wähler und vor allem die Schulzendorfer SPD sahen damals in Mücke einen Hoffnungsträger. Er würde vieles besser machen als sein Vorgänger, Dr. Burmeister. Manche waren sogar euphorisch.

Und heute? Von Mückes früheren Wahlzusagen ist nicht mehr viel zu hören. Gemessen mit den Leistungen von Markus Mücke loben Dr. Herbert Burmeister heute sogar seine einstigen Kritiker.

Möge in Mückes kommenden Amtsjahr mehr Sonne über dem Rathaus scheinen. (Bildmontage Bliefert)

Möge in Mückes kommenden Amtsjahr öfter die Sonne über dem Rathaus scheinen. (Bildmontage Bliefert)

In den letzten drei Jahren seiner ausstehenden Dienstzeit kann zwar noch eine Menge passieren, doch derzeit deutet wenig darauf hin, dass Markus Mücke noch der große Wurf in der Gemeindepolitik gelingt.

Gerade die letzten Monate haben Mückes Talent belegt, Bürger und  Gemeindevertreter vor den Kopf zu stoßen.

Nach der letzten Kommunalwahl im Mai 2014 wurde Mücke dafür von der Mehrheit der Abgeordneten abgestraft. Seine Befugnisse wurden deutlich beschnitten.

Zähneknirschend musste Mücke in Sachen Osterfeuer nach massivem öffentlichem Druck einen Rückzieher von seiner Regulierungswut machen. Vorwürfe, dass er in Sachen der Altanschließer nicht die Interessen der Bürger vertreten würde, durfte sich der Bürgermeister anhören. Schließlich begruben Bürgerproteste die Bürgermeister Pläne, Straßen umzubenennen.

Eine Mega Schlappe für Mücke ist der Abgang von Bauchefin Nulle. Sie durfte Sitzungen der Gemeindevertreter schwänzen, den Abgeordneten ungestraft kesse oder gar keine Antworten geben.

So wenig Einschätzungsvermögen und Fingerspitzengefühl im Umgang mit Abgeordneten und Bürger, das ist fast gespenstisch.

Und was die wichtigen Investitionen in der Gemeinde, beispielsweise die Waldsiedlung, betrifft: Zu zögerlich agiert das Gemeindeoberhaupt.

Auch für SPD Landrat Stephan Loge dürfte Markus Mücke inzwischen zur großen Enttäuschung und politischen Belastung geworden sein:

  • Mücke machte sich in Sachen Datenschutz des Rechtsbruchs schuldig;
  • Seiner Freundin, der SPD Landtagsabgeordneten Tina Fischer, stand Mücke mit hoch fragwürdiger Wahlhilfe zur Seite, obwohl er zur Neutralität verpflichtet ist. Vom Landrat gab es dafür einen Rüffel.
  • Seit Monaten ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen Mücke wegen des Verdachts der Untreue. Landrat Loge unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft zum Verfahren: „Der Ausgang ist ungewiss.“

Alles in allem: Ohne Kompass und Karte, ohne erkennbare Linie und sehr holprig regiert Markus Mücke im Ort. Wie schwach Markus Mücke als Gemeindeoberhaupt war, das wird später in den Büchern der Ortschronisten stehen.

Ob Markus Mücke auch am Ende seiner Amtszeit noch einmal im Ortszentrum, wie hier im Bürgermeisterwahlkampf 2009 geschehen, Rosen an Frauen verteilt? (Foto: Wolff)

Ob Markus Mücke auch am Ende seiner Amtszeit noch einmal im Ortszentrum, wie hier im Bürgermeisterwahlkampf 2009 geschehen, Rosen an Frauen verteilt? (Foto: Wolff)

5 Responses to Der Schulzendorfer wünscht Markus Mücke im neuen Amtsjahr Glück und mehr Geschick!

  1. Horst
    27. Januar 2015 at 13:32

    Wieso Bildmontage, die Rosen hat er doch wirklich verteilt 😀

  2. Georg Lepke
    27. Januar 2015 at 09:41

    Ein Kommentar wie er sein sollte, fast. ohne überzogene Polemik! Der Schulzendorfer kann also doch noch überraschen; sogar die Bildmontage hat Witz!

  3. Familie Fischer
    27. Januar 2015 at 09:28

    Alles Gute für das kommende Jahr, Herr Mücke.

  4. Ulf
    Ulf
    27. Januar 2015 at 07:13

    Its time to say, ich pack jetzt auch meine Koffer.

  5. Obelix
    27. Januar 2015 at 06:59

    Man darf auch nicht vergessen, dass hier,um wahrscheinlich Geld zu sparen,Bauland zu einem Waldgrundstück umgeschrieben wurde! Das wird doch sicher auch über seinen Tisch gegangen sein? Ein Schelm, der dabei Böses denkt. Denn wer ist so blöd und macht aus Bauland ein Waldgrundstück? Sucht den Fehler wenn man nicht vorgehabt hätte es später wieder zu korrigieren! So sollten wahrscheinlich die anderen Anlieger den Teil übernehmen. Sollte so ein Bürgermeister zu seinen Bürgern sein???

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