Nur CDU/FDP und AfD gegen Vorschlag zur Schulsozialarbeit

25. November 2020
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Ein Sozialpädagoge soll sich künftig 40 Stunden in der Woche um die Kinder der Grundschule Schulzendorf kümmern. Das sieht ein von Bündnis 90/Die Grünen initiierter Vorschlag, der von den Linken, der SPD und dem Bürgerbündnis unterstützt wird, vor. Auch die Schulleitung begrüßt das Vorhaben.

Nicht nur die Corona-Seuche, sondern auch „vermehrt soziale Probleme“ an der Grundschule, die „herkömmlich nicht zu bewältigen sind“, haben den Schritt ausgelöst, heißt es im Beschlussvorschlag.

Symbolbild

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Zwar sind Sozialpädagogen des KJV e.V. – Jugendarbeit im Herzen Brandenburgs an der Schule, allerdings nur einmal in der Woche. Das sei zu wenig, sagen die Befürworter des Plans. Kinder brauchen einen Ansprechpartner, der jederzeit für sie erreichbar und kein Lehrer ist, der Zensuren verteilt.

Rund 60.000 Euro müssten für den Sozialpädagogen jährlich bereitgestellt werden.

Im Finanzausschuss lehnten CDU/FDP und AfD das Vorhaben ab.

5 Responses to Nur CDU/FDP und AfD gegen Vorschlag zur Schulsozialarbeit

  1. BingeLaden
    BingeLaden
    26. November 2020 at 13:50

    Die Mehrheit der Abgeordneten hat sich aus meiner Sicht richtig entschieden. Die CDU sollte sich fragen, ob sie mit ihrem Ansichten noch den Alltagsproblemen der Menschen in der Gemeinde gerecht wird. Nur Visitenkarten verteilen reicht nicht.

  2. Nadine
    26. November 2020 at 12:04

    Gute Sache und Danke an die Unterstützer.

  3. Altanschließer
    25. November 2020 at 17:21

    Liebe Bürger, was erwarten Sie von der CDU? Wendehals beim Thema Altanschließer Kolberg hat sich mit den Stimmen der AfD zum Vorsitzenden der Gemeindevertretung wählen lassen. Herr Herion von der AfD war früher Mitglied der CDU. Und jetzt ist die AfD faktisch der verlängerte Arm der CDU. So werden wir Bürger verkohlt. Den Vorschlag der anderen Parteien kann man nur begrüßen.

  4. Olli
    25. November 2020 at 16:44

    Das kann ja wohl von CDU /AfD nicht ernst gemeint sein. Beide sollten sich schämen.

  5. Bürger zweiter Klasse
    25. November 2020 at 16:06

    Wenn es nur noch mit Sozialpädagogen geht, sollten sich die Eltern mal fragen, was zuhause schief läuft.

    In meiner Zeit haben wir Kinder auch schon mal auf dem Schulhof gekloppt. Aber da haben die Satelliteneltern nicht das andere Kind angezeigt.( nur ein Beispiel, muss ja nicht in der Schule so sein)

    Aber was gibt es denn für konkrete Probleme?

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