Baumpflanzungen erfolgen – eine Glosse

17. August 2018
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Endlich – wird auch in Schulzendorf dem Klimawandel entgegengewirkt. Bäume werden nachgepflanzt. In einer der vielen von der Unteren Naturschutzbehörde ausgewiesenen schützenswerten Alleen in Schulzendorf, der Fritz-Reuter-Straße, mit ursprünglich 42 Birken, dem Alleen Status Paragraph 36 BbgNatSchG und einer Länge von ursprünglich 340 m!

Baumpflanzungen

Vom Bauamt Schulzendorf wurde 2010 eine Änderung dieses Status bei der Unteren Naturschutzbehörde beantragt. Die Länge soll nun noch 220 m betragen – Nachpflanzungen sind also nicht mehr erforderlich. Nun sind durch den heftigen Sturm im letzten Jahr und durch aktuelle Baumfällungen weitere Bäume Axt und Säge zum Opfer gefallen.

Aber es gibt auch im Schulzendorfer Gemeindeamt ein ökologisches Umdenken. Jetzt erfolgen Nachpflanzungen für die fehlenden bzw. für die bisher nicht ersetzten Bäume. Bei der derzeitigen Trockenheit und Hitzewelle werden klimaschwankungsresistente Baumnachpflanzungen getätigt. Sie sind bereits 6 m hoch und haben schon einen ausgewachsenen gewaltigen Stammumfang. Die Baumkrone muss sich zwar noch entwickeln, aber diese Neuzüchtung entfaltet dabei Eigeninitiative,  indem sie den erforderlichen Lichtbedarf auch bei natürlicher Dunkelheit intelligent steuern wird.

Für die betroffenen Anlieger wird es auch wesentliche Erleichterungen geben. Es ist kein Bewässern, keine Laubentsorgung u.s.w. mehr erforderlich. Ganz zu schweigen von der jährlichen durchzuführenden kommunalen Baumpflegemaßnahme.

Aber bitte nicht falsch verstehen, über die neue funktioniere Straßenbeleuchtung nach cirka 20 Jahren Dunkelheit freuen sich die Anlieger doch sehr.

Aber vielleicht werden es doch Windräder ?!

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