Alle gegen Ennullat – ein Kommentar

19. Februar 2020
Von

Dr. Dieter FütingSo kann man es sehen: Alle gegen Ennullat. Ehrlicher wäre es zu sagen: Wie kann sich jemand, wie dieser Ennullat, herausnehmen, diesem großartigen Landrat dort in Lübben, die Stirn zu bieten? Ein kleiner Bürokrat gegen einen Standpunkt. Denn wo Loge ist, ist ein Standpunkt, der zu beachten und zu berücksichtigen ist.

Also erstens einmal ist einzuwenden, dass jeder Standpunkt falsch ist. Einfach deshalb, weil er ein Standpunkt ist. Ich bin ganz sicher, dass es die Aufgabe des denkenden Menschen ist, Standpunkte zu akkumulieren.

Vielleicht ist die Ideologie im Sterben. Aber die Politik, also im Sinne der Verwaltung der Stadt Königs Wusterhausen, ist doch noch mehr oder weniger am Leben. Dank Ennullat.

Schauen wir auf die Kreispolitiker, dann sehen wir doch: Die sind sich doch überhaupt nicht mehr der Tatsache bewusst, dass sie nicht mehr die Macht haben, sondern wie Marionetten gezogen werden. Es gibt keine Entscheidungen im Interesse. Die gibt es nicht mehr. Unsere Kreispolitiker sind sich dessen nicht bewusst, dass die Entscheidung über sie gefällt wird. Eine Verwaltung, bei der die Kompetenz das Kriterium ist und bei der die Entscheidungsträger immer wieder Prüfungen zu bestehen haben, ist das anzustrebende Ideal.

Hieran hat sich jede Kritik zu orientieren. Jetzt will man auf den Landrat zugehen und ein Diskurs führen. Wozu? Jeder Diskurs setzt ein Denken voraus, das kettenartig strukturiert ist und bei dem ein Glied auf das andere folgt. Ein Bürgermeister, der die Interessen aller Bürger unserer Stadt zu sichern und zu festigen hat, kann nur dialogisch von einer falschen Entscheidung abgebracht werden. Und er kann nur mit einer schlüssigen rechtlichen Argumentation und Begründung „ überzeugt „ werden. Nicht mit einem Standpunkt des Landrates.

18 Responses to Alle gegen Ennullat – ein Kommentar

  1. Dr. Dieter Füting
    25. Februar 2020 at 14:14

    Lieber Herr Christian Dorst,
    ich glaube nicht, dass Sie in diesem Politzirkus in KW glücklich werden können. Aber es ist Ihre Sache und glauben ist ein schwaches Verb.
    Es ist richtig, dass ich im Wahlkampf ein Unterstützer von Herrn Ennullat war. Aber er war für mich kein Messias. Er war nur ein Alternative.
    Ich war, wie Sie, zutiefst angewidert von der Franke-Ära. Sein scharfer Kritiker bin ich deshalb geworden, weil er es nicht einmal für nötig ansah, auf meine Schreiben zu antworten. Nicht einmal einen Termin habe ich bei ihm bekommen.
    Mit Erstaunen muss ich wieder feststellen, dass sich Herr Ennullat ebenfalls so verhält. Keine Eingangsbestätigung auf meine Schreiben, keine Antwort, nichts, rein gar nichts. Vielleicht sind Menschen, die in solchen Funktionen sind, sich sehr ähnlich in ihrer DNA. Ich weiß es nicht. Ich weiß nur, dass man sich von diesen Menschen fern halten muss, sie haben einen schlechten Einfluss auf das Denken und auf die Gefühlswelt.

  2. Jörg
    25. Februar 2020 at 09:14

    @ Christian Dorst Schönen Dank für Ihre Antwort, die ich in vielen Punkten teilen kann. Und Ihre Darstellung, als Senziger in der großen Gemeinschaft verloren zu sein, kann ich gut verstehen. Da Sie etwas mit dem BM gemeinsam haben, verstehe ich auch. Warum Sie aber anders denkende Menschen angreifen, verstehe ich nicht. Wie Sie bei mir rübergekommen sind, habe ich Ihnen schon geschrieben.

    Ich gebe Ihnen mal eine Denkaufgabe, wie man sich bei Bürgermeistern bedanken kann. Nebmen Sie sich mal einen Lageplan von der im Jahre 2000 hergestellten Kalschen – ihrem Dorfteich. Und dann schauen Sie mal von der östlichen Seite darauf – ….

  3. Dr. Dieter Füting
    22. Februar 2020 at 14:23

    Lieber Herr Christian Dorst, lieber Herr Jörg Fibranz,

    mein Vorschlag ist, dass wir in KW einen zivilgesellschaftlichen Pakt schließen, der auch Vorbild für andere Gemeinden sein könnte. Ein zivilgesellschaftlicher Pakt mit dem Ziel: Problemlösungen vor Machtspiele anzustreben, soziale Verantwortung vor persönliche, parteipolitische und ökonomische Interessen zu setzen, der zerrissenen Gruppe von Stadtverordneten die Maske der Normalität zu nehmen und ein neues Kapitel der Stadtgeschichte zu beginnen.
    Dazu würde ich Sie gern einladen. Ich möchte insbesondere Sie bitten, Herr Christian Dorst als SVV-Mitglied, diesen Vorschlag aufzugreifen, zur Diskussion zu stellen und einen Anfang zu machen.
    Dieser Vorschlag scheint mir notwendig nach dem Interview von Frau Lazarus in der MAZ und anderen Erfahrungen.
    Alle zusammen in KW, der Bürgermeister und die Stadtverordneten, sind im Grunde genommen schon lange nicht mehr im Gespräch bei den Bürgern, sie sind nur noch im Gerede. Das ist eine schlimme Entwicklung. Sie nimmt die Möglichkeit, glaubwürdige Aktionen für die Bürger der Stadt zu initiieren, denn sie ruft immer und sofort Ablehnung bei vielen Bürgern hervor.
    Es geht nicht darum, den Widerspruch zu verteufeln. Der wahre Feind ist das Dogma, nicht der Widerspruch.

    Dieter Füting
    Niederlehme

  4. Christian Dorst
    22. Februar 2020 at 14:07

    Lieber Jörg, in gewisser Weise bin ich Ihnen dankbar für Ihren Kommentar. Er steht exemplarisch für ein grundsätzliches Problem in der Kommunikation. Sie erwähnen eingangs mich nicht zu kennen, beginnen danach aber ein Bild von mir und meinem Handeln aufzuzeichnen welches sich aus Ihrer Wahrnehmung meiner Beiträge (welche eigentlich?) ergibt. Ich kann Ihnen sagen, Ihre Wahrnehmung läuft schnurstracks an der Wirklichkeit vorbei.
    Uns eint z.B. in vielerlei Hinsicht die Wahrnehmung der KWer-Kommunalpolitik unter dem Vorgänger von Herrn Ennullat. Generell hatte ich mich bereits Ende der Neunziger angewidert von der Kommunalpolitik (damals noch Gemeinderat Senzig) abgewendet (nur Grabenkämpfe, Gezank, destruktives Gezerre). Anders als viele meiner Mitbürger (auch Herr Füting) glaubte ich aber nicht an den Messias in Gestalt von Herrn Ennullat, dafür bin ich schon viel zu lange ein ansonsten wacher Beobachter politischer Geschehnisse. Die teils bösartigen Diskurse und Konfliktfelder gingen an mir weitgehend vorbei (Ich bin Senziger und fokussierte mich daher lediglich auf unsere dörflichen Konfliktfelder).
    Und genau hier in Senzig hat der neue BM versucht eine Entscheidung durchzudrücken, welche meinen Widerstand hervorrief. Ich habe mich mit den mir zur Verfügung stehenden Mitteln versucht dagegen zu wehren (die Kraft der besseren Argumente, Petition u.ä.). Die Petition war sehr erfolgreich (über 1000 Senziger Wahlberechtigte haben unterzeichnet) und ich war guter Hoffnung, dass dies auch den BM auf den Pfad des Konsens bringen würde. Doch weit gefehlt, die Gespräche waren von seiner Seite von einem Maß an Ignoranz und Arroganz geprägt, dass ich einige Tage brauchte mich davon zu „erholen“. Dies war der Punkt der mich dazu brachte, mich in dieses mir eigentlich verhasste Feld der Kommunalpolitik zu begeben, man könnte auch sagen: Notwehr.
    Generell habe ich keinerlei Berührungsängste und gehe auf jeden gesprächsbereiten SVV-Kollegen zu, das werden Ihnen auch die Herrschaften der AfD-Fraktion bestätigen können. Ich will Lösungen in der Sache, Parteilinien interessieren mich nicht die Bohne.

  5. Jörg
    22. Februar 2020 at 08:26

    Lieber Herr Christian Dorst, ich kenne Sie nicht, dafür die Stadt KW ein wenig. Bei Ihnen muß ich leider erkennen, dass Ihr Kopfkino nichts anderes ist, als die SPD- Partei hat immer Recht. Sie unterscheiden Meinungen und Fakten, sehr gut. Nur haben die Bürger mit dem Bürgermeister etwas gewählt, was Sie im Namen der SPD nicht akzepieren wollen. Und die Leute von Königs Wusterhausen haben die Alternative für Königs Wusterhausen gewählt, sie hätten auch AFD wählen können. Sie haben nämlich von den Machtspielen der SPD die Schnauze voll. Lehmann, Fischer, Dr. Franzke, Voigt – wie sie alle heißen – habe eine Kultur eingeführt, die nichts mit den Sorgenbewältigung der Bürger zu tun haben. Und was ich von Ihnen so lese, da hat man den Eindruck, dass sie keine Oppositionsarbeit leisten können, sondern nur kalten Krieg produzieren.

    In KW hat sich übrigens nicht geändert, die Verwaltung hat weiter das gleiche Kastendenken wie unter Dr. Franzke und die Überheblichkeit eines Herrn Hoffmanns im Bauamt, kann sich weiterhin uneingeschränkt entfalten.

    So lange auch Sie, nicht nach ihrem gesunden Menschenverstand und ihrem Gewissen handeln, sondern nur Händchen hoch halten nach Parteigefallen, werden die Zustände in dieser Gesellschaft sich weiter verschärfen. Auch Sie predigen Demokratie und mit den gleichen Worten wie die SED ihren Sozialismus, mit dem geleichen Ergebnis : Wunschdenken um selbst an den Futtertrögen zu sitzen. Volk steht im Mittelpunkt, jedoch nur im Weg.

  6. Christian Dorst
    21. Februar 2020 at 21:31

    Herr Fibranz, welcher nie Zeit hat um dabei zu sein weiß dennoch stets bestens Bescheid…
    Es ist schon finster genug, wenn Fakten durch Meinung ersetzt werden. Nun jedoch auch noch das eigene Kopfkino als Fakten verkaufen zu wollen, geht dann doch zu weit. Manche Leute haben schlicht keinerlei Scham mehr.

  7. 21. Februar 2020 at 18:04

    Wer glaubt das wir hier keinen Machtkampf Loge gegen den gewählten BM von KW haben der irrt. Wenn alles so demokratisch sein soll, warum hat KW noch keinen Haushalt? Der beanstandete Beschluss wäre vielleicht schon abschließen Beschieden worden und der Haushalt in Kraft. Nein, die SPD rennt nach dem Demokratischen Prozederer der Beanstandung des Beschlusses Kunstrasenplatz aus dem Saal und bringt nach einigter Zeit den beanstandeten Beschluss in Form eines Änderungsantrag zum Haushalt ein. Was hat das mit Demokratie zu tun. Es ist eine Schande und hieße der Landrat nicht Stefan Loge gäbe es diese Situation nicht.Ich bin schockiert wie hier der Wählerwille missachtet wird. Denn Swen Ennullat hat die Wahl gewonnen da die Bürger den Eindruck hatten in der Politik KW wird nur noch gemauchelt.Ich kann nur da zu Aufrufen dieses Theater zu beenden. Den KW ist mehr als der Kunstrasenplatz Zessen. Gruß Jörg Fibranz

  8. Dr. Dieter Füting
    20. Februar 2020 at 11:41

    Ich habe Angst um meine Stadt

    Lieber Herr Christian Dorst,
    von jedem Mitglied der SVV erwarte ich, dass er in der Lage ist, abstrakt zu denken. Wer abstrakt denkt, denkt induktiv, überführt den Sachverhalt, das Problem, auf etwas Allgemeines oder Einfaches.
    Warum sollte ich in solche SVV-Veranstaltungen gehen, die unproduktiv bis zum geht nicht mehr sind, wo nur gelabert, wo nur gestritten wird, wo das einzige Ergebnis schon lange feststeht: nämlich kopfschüttelndes Unverständnis.
    Wissen Sie, ich höre nicht mehr gut, meine Augen sehen schlecht, ich werde alt und impotent, der Körper wird immer wichtiger. Zwar versuche ich das alles zu ignorieren, doch noch weniger als mein Körper interessiert mich meine Individualität. Es geht nicht um mich, es geht um die Stadtgesellschaft. Ich habe Angst um meine Stadt: Der Streit wird immer härter, die Standpunkte immer unnachgiebiger, die Einflussnahme von außen immer subtiler und die Ratlosigkeit der Bürger immer größer. Das Problem ist die Zersplitterung der öffentlichen Meinung. Dafür verantwortlich ist der neuzeitliche Populismus, deren Klaviatur alle Akteure beherrschen.
    Und da sagen Sie, ich soll auf meine Sinnenwelt vertrauen? Seit dem 15. Jahrhundert traut kein gebildeter Mensch mehr der Sinnenwelt. Es gibt nichts, das nicht bezweifelt werden kann. Das ist die Botschaft.
    Die Lösung ist das Wiederherstellen der Öffentlichkeit. Das gelingt nur, wenn die Bürger der Stadt stolz sind auf ihre Stadt, auf die zukünftige Stadtentwicklung, auf unseren Landkreis.

    Dieter Füting
    Niederlehme

  9. Christian Dorst
    20. Februar 2020 at 08:41

    Lieber Herr Fueting, nicht umsonst empfahl ich Ihnen sich selbst (vor Ort in der SVV) ein Bild zu machen. Anders wird es Ihnen nicht möglich sein die Problemlagen wirklich zu erkennen. Ihre hier ausgeführten Vorstellungen decken sich nicht mit der aktuellen Wirklichkeit. Mit Ihrem Bild der zwei Meinungsgruppen kann ich nichts anfangen, wenn dann erkenne ich lediglich auf Seiten des BM eine Meinungsgruppe, welche in Abwandlung des Liedes von der Partei nach dem Motto verfährt: Der BM, der BM, der hat immer Recht.
    Die dem gegenüber stehende „Meinungsgruppe“ ist in vielen Sachverhalten völlig inhomogen und erfüllt daher das Bild einer Meinungsgruppe in keiner Weise.

  10. Dr. Dieter Füting
    19. Februar 2020 at 20:30

    Lieber Herr Christian Dorst,
    es liegt mir fern, ein ernstes Problem ins Lächerliche zu ziehen. Die Entwicklung unserer Stadtgesellschaft ist ein ernstes Problem, auch für mich. Ich habe mehrere Schreiben an den BM und an die SVV geschickt zu dieser Problematik. Nicht eine Kenntnisnahme habe ich erhalten. Alle haben nur Interesse am Streit, an der Auseinandersetzung, die sie gewinnen wollen.
    Wie Sie wissen, stehe ich auch Herrn Ennullat kritisch gegenüber. Ich messe alles an der Effizienz, auch die Entscheidungen des BM. Der Diskurs Ennullat und SVV zeigt aber an der Schnittstelle auf, welches tiefe kulturelle Problem wir in der Stadt haben. Es sind zwei bestimmende Meinungsgruppen, die bewusst oder unbewußt verhindern wollen, dass der Bürger strukturell denkt.
    Die eine Gruppe sagt: die Stadtgesellschaft soll gut für den Bürger sein. Und die andere Gruppe sagt: der Bürger soll gut für die Stadtgesellschaft sein. Und deshalb streiten sie sich unablässig. Weil die eine Gruppe sagt, dass die Stadtgesellschaft nur dann eine gute Stadtgesellschaft ist, wenn sie für den Einzelnen, fürs Individuum gut ist – betont die andere Gruppe, dass die Würde des Bürgers darin besteht, für die Stadtgesellschaft etwas zu bieten.
    Und was ist von diesen Auseinandersetzungen zu halten? Nichts, weil es alles Abstraktionen sind. Was es gibt, ist eine zwischenmenschliche Beziehung, eine Vernetzung, aus denen ich extrapolieren kann.
    Wenn aber beide Standpunkte, beide Sichtweisen, vollkommene Abstraktionen sind, gibt es auch kein rechts und kein links. Infolgedessen gibt es auch keine falsche oder richtige Politik in der Stadt. Jeder anständige Bürger bemüht sich nur um ein menschenwürdiges Dasein. Es geht nur um die Struktur des zwischenmenschlichen Beziehungsgeflechtes. Die Gefahr ist aber gross, dass aus der Stadtgesellschaft ein Ameisenhaufen wird. Aber jeder Ameisenhaufen zieht die Würde herunter. Um das Gegenteil geht es: Um das Heraufsetzen der menschlichen Würde, um das Betonen der menschlichen Würde. Hierfür das Mittel der Ironie einzusetzen, ist legitim. Denn ich habe Angst um meine Stadt.
    Dieter Füting
    Niederlehme

  11. 19. Februar 2020 at 20:16

    Herr Ennullat nahm und nimmt vorbildlich seine Verantwortung wahr
    und nicht nur im Kontext eines Kunstrasenplatzes.

    Ich schäme mich dafür, das es 2020 (wieder) möglich ist,
    das “Volksmeinung” als ein Progrom
    gegen einen Bürgermeister daherkommt.

    Das vorliegende Projekt eines Kunstrasenplatzes
    scheint nach allgemein zugänglichen Informationen
    rechtswidrig zu sein und insgesamt in Zeiten des Klimawandels
    und grassierender Feinstaubbelastung anachronistisch.

    Herr Ahner wird ohne dieses Sportplatzprojekt nicht insolvent sein.
    Ein weiterer Erfolg? der Sozial – DEMOKRATIE in unserer Region
    hängt nicht von Kunstrasenplätzen ab – ODER übersehe ich da
    welchen Zusammenhang?

    Ich wünsche dem engagierten Sportverein und seinen Sportler*innen zügige zeitgemäße und verträgliche Umbauten am Platz und in seiner Führungsmannschaft.

  12. Jörg
    19. Februar 2020 at 17:46

    Erneut Sorry Dr.Füting, als ehemaliger Chef der Eigentümerverbandes wissen Sie sehr wohl wie Politik funktioniert – und erst als Rechtsanwalt ! Auch kann man ihre Antwort als Satire betrachten, mit unserem Leben spielen zu viele ! Ein Kompromiss schmerzt niemand ? sehr witzig, der Bürger verliert immer. Und Bürger wird veralbert – was soll uns das weiter bringen. Alles läuft nach Plan – und Sie sind dabei.

  13. Christian Dorst
    19. Februar 2020 at 16:33

    Lieber Herr Fueting, es geht hier nicht um einen Konflikt zwischen Kreis und Stadt bzw. Loge und Ennullat. Hier handelt es sich um einen Konflikt zwischen einer Mehrheit der SVV und Herrn Ennullat als BM. Es geht schlicht darum, ob er bereit ist eine Mehrheitsentscheidung anzuerkennen. Der Dialog zu diesem Thema ist in mehreren Debatten und Schriftwechseln immer wieder erfolgt, da blieb nichts unversucht. Vielleicht finden Sie ja mal wieder Zeit und Muße sich selbst ein Bild (SVV live) zu machen. Die Audioaufzeichnungen reichen mittlerweile nicht mehr, da hier scheinbar nach „Lust und Laune“ geschnitten wird.
    Lass uns das Blame Game spielen ist im übrigen ein guter Hinweis auf die Kommunikationsstrategie unseres Rathauses.

  14. Horst
    19. Februar 2020 at 16:33

    Ich habe lediglich gefragt warum jetzt hier KWer Angelegenheiten thematisiert werden.

    Wenn das als “Maulkorbverteilung” geklungen hat dann tut mir das leid, es war nicht beabsichtigt.

    Meine Meinung ist Schulzendorf hat genug eigene Sorgen.

  15. Dr. Dieter Füting
    19. Februar 2020 at 15:15

    Dieter Füting, Niederlehme

    Lass uns das Blame Game spielen

    Jörg hat festgestellt, dass meine Sicht der Dinge nicht stimmt. Meine Sicht der Dinge! Also, was ist zu tun? Spielen wir ein Spiel. Lass uns das Blame Game spielen. Wir sichten so lange die Dinge, bis wir einen Schuldigen gefunden haben. Besser ist noch, dass keiner schuld ist. Das nennt man wohl in der Politik einen Kompromiss. Und so ein Kompromiss schmerzt niemandem. Aber bringt der uns weiter?

  16. Sandra Winkler, Niederlehme
    19. Februar 2020 at 12:42

    Sie haben den Nagel auf den Kopf getroffen, Herr Fueting. Es ist furchtbar, was in Kwh abläuft. Herr Loge lässt seine Marionetten gegen einen unliebsamen politischen Kontrahenten tanzen. Und die CDU macht das Schmierentheater mit. Herr Ennullat, bleiben Sie standhaft, Ihre Positionen zur Kreisumlage, zum MAWV, Dialogforum finden meine uneingeschränkte Unterstützung

  17. Jörg
    19. Februar 2020 at 11:29

    Sorry Dr. Fueting, Ihre Sicht der Dinge stimmt nicht. LDS hat einen schwachen Landrat, der hörig der Landesregierung ist. Auf der anderen Seite mischt er sich nicht ein, weil die kommunale Selbstverwaltung ein hohes Gut ( sein soll ) Damit sind wir führungslos und dem Wohl der Verwaltung ausgeliefert, weil die Verwaltung denkt alles machen zu können, was sie wollen.

    Ihr Freund, der verzagt nach fast 30 Jahren die Landespolitik verlassen hat, sagte mal. Die Gemeindevertreter können beschließen, dass jeden Tag die Sonne scheint – nur nutzen wir es ihnen nichts, da man bei der Verwaltung sich durch zu setzen kann. Selbst Beschlüsse helfen nichts, weil Verwaltung und dieser Landrat – Beanstandungen der Verwaltungen zu Gemeinderatsbeschlüssen tollerieren und nicht handeln.

  18. Horst
    19. Februar 2020 at 10:22

    Lieber User Horst, Ihr Kommentar wird nicht veröffentlicht, er stellt eine Anmaßung gegenüber dem Autor des Beitrages dar. Nehmen Sie zu Kenntnis, dass es Ihnen auf diesen Seiten nicht zusteht, Maulkörbe zu verteilen.

    Sabrina Rühle
    Redaktion

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