Wird der Hort Anbau endgültig zur Blamage?

29. Dezember 2017
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Das Termin Chaos auf der Baustelle ist offenbar größer als befürchtet. Vier Fertigstellungstermine für den Hort Anbau haben Bürgermeister Mücke und sein Bauchef Sonntag verkündet. Zuletzt wurde Ende Februar 2018 genannt. Inzwischen wackelt auch dieser Termin gewaltig.

Nicht nur ein Termin Chaos herrscht auf der Baustelle. Auch Müll und Dreck türmen sich auf dem Bau Gelände (Foto:mwBild)

Nicht nur ein Termin Chaos herrscht auf der Baustelle. Auch Müll und Dreck türmen sich auf dem Bau Gelände (Foto:mwBild)

Bereits am 8.Dezember sollten die Estricharbeiten abgeschlossen sein. Bis heute sind sie es aber nicht. Ein riesiger Kieshaufen lagert auf dem Bau Gelände und wartet auf seine Verarbeitung. Mängel an der Abdichtung sollen zu einer weiteren Verzögerung des Estrichs Einbaus geführt haben. Nach Expertenmeinung ist ein neuer Estrich frühestens nach 21 Tagen belegreif. Ab 8. Januar 2018 sollte Industrieparkett verlegt werden, doch dahinter dürfte mehr als ein Fragezeichen stehen.

Die Verantwortlichen, Mücke und Sonntag, geben sich ahnungslos. Ob sich die Bummelei beim Estricheinbau auf den mehrfach verschobenen Fertigstellungstermin auswirkt, „kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abgesehen werden.“, heißt es aus dem Rathaus.

Dabei gibt es seit langem deutliche Warnzeichen, dass der Fertigstellungstermin wankt: So sollten die Arbeiten an der Fassade am 15. Dezember beendet sein. Zu sehen ist davon nichts. Für Ende Oktober war die Fertigstellung der Balkone angekündigt – ebenfalls Fehlanzeige. Mit den Linoleum Arbeiten sollte es am 1. Dezember losgehen, auch nur ein Versprechen.

Welche Fakten müssen noch auf dem Tisch liegen, damit sich die Augen von Bürgermeister Mücke und seinem Stellvertreter Sonntag öffnen und beide erkennen, dass ihr versprochener Eröffnungstermin erneut nicht zu halten ist?

7 Responses to Wird der Hort Anbau endgültig zur Blamage?

  1. köter
    2. Januar 2018 at 12:55

    Frank Knuffke hat Recht….

  2. Brigitte
    31. Dezember 2017 at 20:12

    Wem wunderts? Falschen Mann am falschen Ort, so einfach ist das. Was hat er nicht schon alles in den Sand gesetzt. Aber seine Devise, ruhig bleiben, montatlich abkassieren und weiter hoffen, es bleibt so die kommenden Jahre bis zur Rente. Wird sicher auch klappen, denn Mücke wird ihn nicht vor die Tür setzen. Gemeinsam ziehen Sie das durch.
    Einer braucht den Anderen, wie auch immer??????
    Traurig, traurig, traurig. Wer wird da mal Klartext reden, auf diesen Tag warten viele Schulzendorfer. Der „Dreckhaufen“ wird immer größer.
    Na dann, prosit Neujahr!

  3. Frank Knuffke
    31. Dezember 2017 at 13:12

    Deutschland ist jetzt „bunt“,und nu wollt ihr auf einmal deutsche Tugenden wie Ordnung,Fleiß,Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit zurück?Nee,Leute,der Zug ist abgefahren und rauscht mit Vollgas gegen die Wand.Das öffentliche Baustellen nicht pünktlich fertig werden ist doch nix Neues,manche werden gar nicht mehr fertig.Die linke Chaospolitik der letzten 20 Jahre trägt Früchte,das Land versinkt langsam aber sicher im Dreck.In Berlin brauchste über einen Monat um dein Auto umzumelden,Verbrechen unterhalb von Mord werden nicht mehr verfolgt,die Bundeswehr ist nicht mehr verteidigungsfähig,Polizei und Justiz sind überlastet,Millionen Sozialhilfeempfänger strömen ins Land und machen es unsicher, in Teilen schon unregierbar.Deutschland wird zum „failed State“ und ihr wundert euch über Chaosbaustellen….Leute,das kommt noch viel dicker wenn das so weiter geht….

  4. Petra
    Petra
    30. Dezember 2017 at 19:44

    Die Baustelle sieht aus, wie bei Hempels unterm Bett. Keine andere Baustelle im Ort ist so vermüllt. Sonntag hat doch groß von Schichtarbeit gesprochen, um Verzug zu mindern. Und jetzt wird er trotz Schichtarbeit größer? Für mich sind Mücke und Sonntag absolute Versager. Bauprojekte sollten künftig vollständig von Ingenieuren und Bauprofis (keine Mitarbeiter der Verwaltung, alles auf Basis von Selbstständigen, die arbeiten selbst leistungsorientiert und ständig ) übernommen werden, für vorzeitige Fertigstellung sollte den Firmen Prämien gezahlt werden. Aber nicht nochmal sowas wie den Hort. Jeder Tag Verzögerung kostet Geld. Mich würde mal interessieren, wer das zahlt???

  5. Bürger Zweiter Klasse
    30. Dezember 2017 at 17:24

    So geht’s nunmal schleppend voran, wenn Mutti und Vati bauen.
    Mich wundert nix mehr.
    Falls die Heizug funktioniert, würde das mit dem estrich ja noch gehen. Aber die Leitungen im Keller des „alten“ horts liegen, sind aber nicht verschweißt.
    Dazu sollten/mussten die Kinder den Kellerbereich vor Weihnachten räumen. Passiert ist nix

    peinlich

  6. Arno Nühm
    30. Dezember 2017 at 12:30

    Ach nicht doch Peter; Sonntag würde jetzt argumentieren, dass es mit Arbeit verbunden wäre…. :(
    Und die vom Bauamt müssten ihre warmen Büros verlassen…

  7. Peter Siegert
    Peter Siegert
    30. Dezember 2017 at 10:45

    Das Baumt hätte längst reagieren müssen. Jeder Laie in Bausachen sieht, dass der Termin nicht gehalten werden kann.Gibt es denn kein Controllingsystem bei dem Projekt?

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