Wenn der Badespaß mit Ausschlag endet

2. August 2018
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In immer mehr Seen lauern Zerkarien. Das sind Parasiten, die üble Hautreizungen verursachen können, auch Badedermatitis genannt. Das Gesundheitsamt des Landkreises Dahme – Spreewald hat jetzt vor diesen Parasiten gewarnt.

 Ist es zu einer Hautreizung beim Baden gekommen, helfen juckreizlindernde Cremes und Hydrocortisonsalben, die in Apotheken erhältlich sind, so das Gesundheitsamt.
Ist es zu einer Hautreizung beim Baden gekommen, helfen juckreizlindernde Cremes und Hydrocortisonsalben, die in Apotheken erhältlich sind, so das Gesundheitsamt.

Das Auftreten von Zerkarien hat nichts mit der Wasserqualität zu tun, sondern ist ein völlig natürliches biologisches Phänomen. Zerkarien sind mikroskopisch kleine Larven von Würmern, die normalerweise in den inneren Organen von Wasservögeln leben. Die Wurmeier gelangen mit dem Vogelkot in das Wasser, wo sie von Schnecken aufgenommen und später als Larven in das Seewasser ausgeschieden werden. Das Gesundheitsamt rät deshalb schilfreiche Wasserbereiche und Uferzonen beim Baden zu meiden.

Das Auftragen von Sonnencreme erschwert das Eindringen der Zerkarien in die Haut. Deswegen reichlich Sonnencreme nutzen. Und nach dem Baden gründlich duschen. Auch das Füttern von Enten oder anderen Wasservögeln sollte unterbleiben. 

Bei sehr empfindlichen Menschen kann es auch zu Fieber kommen. In der Regel heilt der Ausschlag nach etwa zwei bis drei Wochen komplett ab.

 

 

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