Stichwahl: AfD – Krise der Demokratie wird fortbestehen

4. Oktober 2017
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Steffen Kotrè (Foto: mwBild)

Steffen Kotrè (Foto: mwBild)

Der AfD Kreisverband Dahme – Spreewald wird seinen Anhängern keine Wahlempfehlung für die am 15. Oktober in Schulzendorf stattfindende Stichwahl aussprechen. Das erklärte Steffen Kotrè, Mitglied des Deutschen Bundestages und Vorsitzender des Kreisvorstandes der AfD Dahme – Spreewald gegenüber dem Schulzendorfer auf eine Anfrage.

Weder Amtsinhaber Markus Mücke (SPD nominiert) noch Winnifred Tauche (Die Linke) werden nach Kotrès Überzeugung in der Lage sein, die in den letzten Jahren entstandene Entfremdung zwischen Politik, Rathaus und Bevölkerung in Schulzendorf abzubauen.

Der AfD – Bürgermeisterkandidat Markus Hecker konnte im ersten Wahldurchgang 13 Prozent (704 Stimmen) der abgegebenen gültigen Wählerstimmen auf sich vereinen. Er belegte knapp hinter Andreas Körner (Bündnis 90/Die Grünen) den vierten Rang.

4 Responses to Stichwahl: AfD – Krise der Demokratie wird fortbestehen

  1. Frau Müller
    5. Oktober 2017 at 11:55

    Leider noch einer der es nicht ganz verstanden hat. Den schwarzen Peter der GV zuzuschieben ist der falsche Ansatz.

    Klaus, die GV entscheiden nicht die Geschäfte der laufenden Verwaltung und daraus besteht das Rathaus zum größten Teil. Und diese Verwaltung lenkt der BM ganz alleine.

    Das die GV sich nicht immer einig sind ist unbestritten, aber woran liegt das? Einmal daran das es auch nur Menschen sind, zum anderen aber auch daran, dass die Angelegenheiten die zu entscheiden sind, nicht immer sauber formuliert und verständlich sind, dass die Rechtslage nicht immer ganz klar ist und die GV den Bürger auch schützen will. Auch daran, dass Vorlagen verspätet zur Verfügung gestellt werden und Hintergrundinformation erst auf ausdrückliche Nachfrage bereitgestellt werden. Teils werden Vorlagen direkt in die GV geschickt ohne vorher in den Ausschüssen besprochen worden zu sein. Die Zuarbeit zu Angelegenheiten die die GV entscheiden sollen ist ein Witz.

    Ein Hr. Mücke war es der bei jedem der letzten Haushaltsentwürfe eine Erhöhung der Grundsteuer gefordert hat und gleichzeitig einen defizitären Entwurf vorgelegte!!! Der in diesen Entwürfen teils abenteulich hohe Kosten für Gutachten und Rechtsanwälte einstellen wollte. Der Gelder für die Blumensträuße für Gebus. von über 80zig Jährigen streichen wollte, der nicht in der Lage ist ausreichend Geld für Malpapier und Buntstifte für die Kitas und den Hort bereitzustellen(wir Eltern wurden gerade wie jedes Jahr aufs neue gefragt ob wir Malpapier mitbringen können), aber im Rathaus Tresen für 10T€ oder Telefone für 5T€ hinstellen wollte. usw. usw. usw. da kann man schier endlos weitermachen.

    Ich glaube das haben viele allem Anschein nach vergessen!

  2. Klaus S.
    5. Oktober 2017 at 08:53

    Was mir aufgefallen ist nur von Herrn Mücke große Wahlplakate am Gemeindezentrum zu sehen. Ist das jetzt die neue Taktik der SPD? Und im Prinzip ist es doch egal wer Bürgermeister wird( da kann ich auch meine 100 jährige Oma hinsetzen, die kostet weniger) wenn sich unsere Gemeindevertreter nicht einig werden und jeder sein Süppchen kochen will.

  3. Petra
    Petra
    5. Oktober 2017 at 07:47

    Wer ist für die Entfremdung in der Gemeinde hauptverantwortlich? Richtig, Herr „Weiter so“.

  4. Marcus D.
    4. Oktober 2017 at 17:46

    Diese Enfremdung ist für mich unerträglich, deshalb kommt für mich ein „weiter so“ nicht in Frage.
    Bei einer Stichwahl hat man eh nur zwei Möglichkeiten. Ich traue auf Grund ihrer Berufserfahrung Frau Tauche zu, die Verwaltung derart umzukrempeln, dass aus der unverschämten Gängelei ein bürgernahes Arbeiten wird. Sicherlich eine sehr große Aufgabe.

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