Schulzendorf/Eichwalde: Polizei mit ADEBAR 17 auf der Jagd nach Einbrechern

6. Februar 2019
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Nahezu täglich werden Einbrüche in Wohnhäuser gemeldet. Von 300 Einbrüchen im Jahr 2017 im Landkreis Dahme – Sprewald konnten nur 60 aufgeklärt werden. Brandenburgs Polizei scheut keinen Aufwand, um Gauner und Ganoven dingfest zu machen.

Dieser Polizeihubschrauber mit der Kennung D - HBBZ kreiste über Schulzendorf/Eichwalde (Foto: mwBild)
Dieser Polizeihubschrauber mit der Kennung D – HBBZ kreiste über Schulzendorf/Eichwalde (Foto: mwBild)

Jüngstes Beispiel:

Freitagabend, 1 Februar: Bei der Polizei geht ein Hinweis über Aktivitäten von Einbrechern im Raum Schulzendorf/Eichwalde ein.

Blumberg, kurz nach 22 Uhr: ADEBAR 17, die Maschine vom Typ EC – 135 P2 der Brandenburger Polizeihubschrauberstaffel mit der Kennung D – HBBZ hebt vom Flugplatz der Bundespolizeifliegerstaffel Ost ab und jagt mit Tempo 200 in Richtung Schulzendorf/Eichwalde. Das fliegende Auge ist mit Suchscheinwerfer und einer Wärmebildkamera ausgerüstet.

Schulzendorf/Eichwalde, ca. 22.20 Uhr: Adebar 17 kurvt mit 30 km/h in rund 600 Meter Höhe weiträumig über beide Gemeinden. Nach Polizeiangaben sind mehrere Streifenwagen und ein Hundeführer im Einsatz. Grundstücke werden in Augenschein genommen. Doch alles ohne Erfolg. Die Gauner sind verschwunden.

Schulzendorf/Eichwalde, ca. 23:15 Uhr: Der Einsatz wird beendet. Adebar 17 fliegt zurück nach Blumberg. Potsdams Polizei Pressesprecherin Klaus gegenüber dem Schulzendorfer: „ Wir haben alles unternommen. Offenbar haben wir die Einbrecher gestört.“

Der Schulzendorfer sagt DANKE an  die Polizisten des Einsatzes!

(Dieser Beitrag kam mit Unterstützung der Leser Reporterin Kerstin zustande.)

4 Responses to Schulzendorf/Eichwalde: Polizei mit ADEBAR 17 auf der Jagd nach Einbrechern

  1. H. Paschulke
    12. Februar 2019 at 16:18

    Ich kritisiere nicht die Arbeit der Polizei als solches, sondern mehr deren Hilflosigkeit, solchen Banden zu begegnen. Die Ursachen liegen an anderer Stelle und sind allgemein bekannt. Hier aber Vorschläge zu unterbreiten, bedeutet auch gleich wieder, in eine Schublade gesteckt zu werden, wonach mir jetzt nicht der Sinn steht. Ich finde es bloß sehr erschreckend, dass man jedes Mal, wenn man nach Einbruch der Dunkelheit nach Hause kommt, hoffen muss, das alles noch so ist, wie es vorher war.

  2. Petra
    Petra
    12. Februar 2019 at 08:59

    Man sieht doch an dem Beispiel, dass die Polizei etwas unternimmt, auch wenn der Aufwand höher war, als der Nutzen. @Paschulke Verstehe Deinen Frust nicht.

  3. S. Ulrich
    12. Februar 2019 at 07:37

    @H. Paschulke: außer meckern, sonst noch kluge Ratschläge die weiterhelfen solche Dinge zu verhindern? Sei doch froh, dass was gemacht wird.

  4. H. Paschulke
    11. Februar 2019 at 13:00

    Toll. Fühle mich jetzt total sicher. Vielleicht könnten ja die Einbrecher das nächste mal noch ein wenig am Tatort verweilen. So ca ein bis zwei Stunden. Dann würde sich der Einsatz mit dem Hubschrauber auch lohnen.

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