SCHLAPPE: Nicht mal die SPD – Genossen wollten IHN!

28. Juni 2019
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Der Hauptausschuss ist eines der bedeutendsten Gremien einer Gemeinde. Er kann als einziger Ausschuss einer Gemeindevertretung Beschlüsse selbst fassen. In den meisten Kommunen steht das Gemeindeoberhaupt an seiner Spitze.

In Schulzendorf war das bislang nicht so. Gemeinderat Dr. Burmeister (Die Linke) war bislang Chef des Hauptausschusses. Jetzt wollte unbedingt Bürgermeister Mücke auf dem wichtigen Chef – Stuhl sitzen. Er schlug sich selbst für den Posten des Vorsitzenden vor. Und erlitt im Gemeinderat einen peinlichen Reinfall.

KEIN Abgeordneter stimmte für Mückes – Eigenvorschlag, NIEMAND enthielt sich der Stimme.

SPEKTAKULÄR: Sogar Vertreter der SPD, die Mücke ins Amt hievte, votierten gegen den Freund ihrer Parteichefin Tina Fischer.

Viel Vertrauen in Bürgermeister Mücke scheinen die neuen Gemeinderäte nicht zu haben. (Foto: mwBild)

Viel Vertrauen in Bürgermeister Mücke scheinen die neuen Gemeinderäte nicht zu haben. (Foto: mwBild)

 

 

 

 

8 Responses to SCHLAPPE: Nicht mal die SPD – Genossen wollten IHN!

  1. Peter Schulze
    30. Juni 2019 at 21:40

    Wie Sie meine Kommentare lesen, Schulli, kann (und will ich vor allem) gar nicht beeinflussen. Fakt ist, dass ich selbst die Kritik, die ich kenne (ich lebe ja nicht im luftleeren Raum) persönlich so nicht bestätigen kann und habe mit ihm und auch einigen Kritikern nicht eben erst seit gestern zu tun.
    Dass ich die Kritik nicht teile, bedeutet dabei nicht, dass mir die Meinung der Kritiker egal ist. Genau das macht einen guten Dialog für mich aus. Man kann auch für etwas einstehen, was man vielleicht eigentlich nicht mag, wenn es sinnvoll ist, weil es die Mehrheit nach vorn bringt. Und hitzige Debatten, bei denen mit Dreck geschmissen wird – so wie hier häufig, bringen uns jedenfalls nicht weiter – sieht man ja: ist ja Schulzendorfer Lebensart seit eh und je; und bis auf den großen Aufschrei hat sich jeweils nichts getan. Die Leute stehen Kopf, Halsarterien pulsieren, Aufruhr, Revolte auf dem Amt – und was passiert? Gar nichts. Die, die das Sagen haben, machen trotzdem was sie wollen. Nennen Sie mir nur ein Projekt“. Wo nur ein Projekt, das auf Wutbürgerart in den letzten 30 Jahren eine Wendung zu Gunsten der Bürger genommen hat.
    Also denken Sie doch von mir was Sie wollen; eine Alternative wollte ich nie sein; dann hätte ich viel dreckigeren Wahlkampf betrieben; aber genau darum geht es ja gerade nicht. Ich bin einfach jemand der seine Mithilfe anbietet und versuchen wird halbwegs entspannt Projekte durchzudrücken die dem Bürger was bringen. Und feiern werden sich dafür dann andere, denn ein Mandat ist es ja nun nicht geworden. Ist mir aber auch egal. Was am Ende daraus wird und ob das jedem gefällt – wird sich zeigen. Solch inhaltsfreie Kritik wie Ihre ist jedenfalls für den Mülleimer;
    ´Ändern sieht anders aus´ – was für´n Bullshit, sorry! Wie sieht denn ändern aus? Mücke durch den Kakao ziehen, so wie alle hier? Wem und was soll das bringen? Ach und noch was: Haben Sie schonmal darüber nachgedacht, dass ich genau weiß, dass viele meiner Kommentare meinem Ruf schaden könnten und ich sie trotzdem so abschicke? Fragen Sie sich mal, warum ich das mache. Das könnte Ihnen viel mehr über mich sagen, als irgend ein Kampagnen-Mist.
    Hier ging es aber um den Vorsitz vom Hauptausschuss. Und ich setze mal noch einen drauf, dafür können Sie mich ja mit Fackeln durchs Dorf treiben. Ich hätte mich für seinen Vorsitz ausgesprochen. Aus oben genannten Gründen.

  2. Schulli
    30. Juni 2019 at 20:19

    Herr Schulze, waren Sie es nicht, der sich für Bürger einsetzen wollte? „Berechtigte Kritik, die ich persönlich nicht teile…“ ??? Welche Kritik teilen Sie dann?
    Haben Sie die Nichtfreunde von Mücke gefragt, welche Gründe sie für Mückes Verachtung haben? Nein, sicher nicht, sonst wäre Ihr Posting nicht so einseitig. Ich dachte kurzzeitig Sie wären eine Alternative, leider labern Sie nur den Quatsch der SPD und derer abhängigen MAZ weiter. Ändern sieht anders aus.

  3. Zeuthener
    30. Juni 2019 at 12:28

    Herr Mücke ist selbst an seinem schlechten Ruf Schuld. Er soll sich mal drei Scheiben von seinem Amtskollegen aus Zeuthen abschneiden. Herzberger hat Format, aber doch nicht Mücke. Über ihn lacht doch der halbe Landkreis.

  4. Peter Schulze
    30. Juni 2019 at 10:31

    Bei aller, möglicherweise ja auch berechtigter Kritik an Herrn Mücke – die ich persönlich nicht teile, frage ich mich schon, welche Alternativen sich uns darbieten werden. Sein Format hat jedenfalls längst nicht jeder, der sich bereit erklärt den Spießrutenlauf durch Schulzendorf zu ertragen.

  5. Erdbewohner
    30. Juni 2019 at 08:00

    Viel schlimmer ist doch, das wir den noch soviele Jahre ertragen müssen :( :(

  6. Eichberger
    29. Juni 2019 at 07:11

    Den Vorsitz im Hauptausschuss zu haben, ist auch ein Imagefrage. Und der eitle Herr Mücke hätte den Posten gern gehabt. Ein Vorsitzender kann sehr wohl den Ausschuss dahin lenken, wo er ihn gern hinhaben möchte. Dass Mücke nicht mal Unterstützung von der SPD bekommen hat, ist der eigentliche Hammer.

  7. Peter Schulze
    28. Juni 2019 at 20:42

    Auch als Vorsitzender kann er ja keine Alleingänge durchziehen. Welche Vorteile es hätte, wenn der Verwalter auch Vorsitzender vom Hauptausschuss wäre, wurde von Herrn Reech dargelegt während der Sitzung. Welche Vorteile es hätte wenn er es nicht wird, von einigen Gemeindevertretern, wobei mir eine Einschätzung dabei am meisten im Gedächtnis geblieben ist, da sie aus meiner Sicht den Sinn am besten trifft, der die dann gefällte Entscheidung vermutlich auch am besten abbildet. – ´Wenn man die Möglichkeit hat den Vorsitz so eines Ausschusses in die Hände eines Volkvertreters zu legen, sollte man das auch tun´. Das klingt für mich nicht unbedingt nach zu wenig Vertrauen, sondern könnte genauso den Wunsch ausdrücken, den Wählerwillen so gut wie möglich umzusetzen.

  8. Lärmgegner
    28. Juni 2019 at 16:53

    Ist eben Schulzendorf, jedoch ist Mücke nicht allein. In Bestensee ist es auch passiert, jedoch hat der dortige BM noch eine Chance.

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