Rathaus – Irrsinn: Zwangsversteigerung wegen 219,35 Euro Schulden

18. März 2018
Von

hammer1Bürgermeister Markus Mücke hat gegen einen Bewohner seiner Kommune vor dem Amtsgericht Königs Wusterhausen die Zwangsversteigerung seines gesamten Hab und Gutes angeschoben.

Der Grund: Der Einwohner hat seine Grundsteuer für 2017 von 219,35 € nicht bezahlt. Dem Rathaus blieb angeblich nichts anderes übrig als die Zwangsversteigerung zu betreiben. Es behauptet, der Bewohner hätte “dauerhafte Zahlungsprobleme“.

In den zurückligenden Monaten haben sich Bürgerbeschwerden über das Vorgehen der Rathaus Geldeintreiber angehäuft.

 

35 Responses to Rathaus – Irrsinn: Zwangsversteigerung wegen 219,35 Euro Schulden

  1. Obelix
    9. April 2018 at 08:47

    Hollerbuschrunner NICHTS WISSEN ABER PALABERN! Hier was für dich zum nachdenken! Habe den Schlüssel vom grossen Gönner seinem Haus und geh ein und aus. Sowas aber auch? Wer kann schon wissen was bei Schwartau im Haus läuft? Du jedenfalls nicht! Also sollte man lieber seinen Mund halten. Neid und Missgunst soll ja Hirn fressen?

  2. Hollerbuschrunner
    8. April 2018 at 15:46

    Ramona Brühl ist mit Opi Schwartau, ihrem großen Gönner, bei spreewaldpodcast aufgetreten. Warum findet die Möchtegern Bürgermeisterin eigentlich keinen gleichaltrigen Partner? Hat wohl keiner soviel Knete wie Schwartau.

  3. Struppi
    28. März 2018 at 20:32

    H.-runner was muß ihr Leben langweilig sein. :0

  4. Olli
    25. März 2018 at 14:24

    @Arno: Ich kann das nur bestätigen, was Du sagts. Egal ob Mückes Verwaltung oder das Finanzamt, wenn man mit denen redet und auch Aktivitäten zu sehen sind, Schulden abzuarbeiten, dann ist vieles möglch. Das sind meine persönlichen Erfahrungen.Das ganze ist eine PR – Wahlkampfaktion von Frau Brühl, die sich in Schulzendorf als Retterin einen Namen machen will. Einer hat es hier schon geschrieben. Eine seriöse Hilfsaktion führt man total diskret und nicht mit Pauken und Trompeten durch. Ich persönlich nehme es niemanden ab, dass er 300 Euro nicht in 6, 7 oder 8 Raten zahlen kann. Herr Mücke verdient Kritik ja, aber Unmenschen, die jemanden aus Schulzendorf „wegmobben“ wollen, sitzen meiner Überzeugung nach im Rathaus nicht, wie es Frau S. in ihrer facebook Anzeige darstellte. Siehe MAZ – Artikel im Internet, dieses Schmierblatt kann man wirklich nur zum Fisch einpacken nehmen.

  5. 25. März 2018 at 12:26

    Sturm im Wasserglas – Obelix brachte es bereits auf den Punkt – am Rande sei angemerkt, denn dem Buschfunk glauben schenkend besuchten Frau Brühl, der Sohn Constantin, beide als „Altenpfleger“ des über „70jährigene Gönners“ den 26 jährigen Sohn ebendesselben in Australien, da dieser sich inzwischen dort als einer erfolgreichsten Baumwollfarmer des fünften Kontinents betätigte und alle drei zum Besuch eingeladen hatte. Per Kutsche kommt man bekanntlich nicht dorthin, sondern muss dann in Arabien die „Pferde wechseln“ , bevor man sich dann in Brisbane und an der Goldküste zu Viert aufs Angenehmste unter Palmen „vergnügen“ kann. Nicht auszuschließen, dass deshalb auch eine bescheidene Freundschafts-Spende aus Ausstralien für die Abwendung der Folgen der Maßnahmen der Verwaltung dabei gewesen sein könnte? Unwahrscheinlich, dass Frau Brühl in die Landespolitik wechseln möchte, ist sie doch seit geraumer Zeit Geschäftsstellenleiterin eines landesweiten Großprojekts in Königs Wusterhausen. Sie nimmt ganz „nebenbei“ ihre Aufgabe als Vertreterin im Gemeinderat offenbar ernster als andere Mitglieder, nicht im Dienste des Bürgermeisters und „seiner“ Verwaltung, sondern der Bürger.

  6. Arno Nühm
    25. März 2018 at 12:16

    Bin ich bei dir Insider!! Da wollte die Familie wohl im Rampenlicht stehen!!!!!
    Das Schicksal der Familie ist tragisch, ok aber auf Schreiben nicht reagieren um so schlimmer!!!! Wenn sie sich bei der Gemeinde gemeldet und Umstände erklärt hätte…. Gibt immer Wege und Mittel wie man sich einig wird (Ratenzahlung etc.)
    Nun ja…

  7. Insider
    25. März 2018 at 09:27

    Die Geschichte von Frau Sack in der MAZ klingt wenig plausibel und ist einseitig dargestellt. Einige Umstände, nicht alle, sind hausgemacht. Tatsache ist, dass die Familie auf Schreiben der Gemeinde und Kontopfändungen nicht reagiert hat. Es ist keineswegs so, wie es vor allem Frau Brühl, die sich offenbar schon im Wahlkampfmodus 2019 befindet,in der Öffentlichkeit darstellt, dass die Verwaltung willkürlich und ohne vorherige Klärungsversuche das Haus zwangsversteigern wollte. Bei jedem klemmt es finanziell kurzzeitig einmal. Im vorliegenden Fall war das Klemmen allgegenwärtig. Seitens der Gemeinde wurde schon früher geraten, eine Schuldnerberatung wahrzunehmen. Ernsthaft ist das nicht geschehen. Die Familie als Opfer der bösen Verwaltung darzustellen geht zu weit.

  8. KWler
    24. März 2018 at 23:56

    Hat sich Brühls 70 jähriger Gönner, mit dem sie nach Australien kutschte und sich dort vergnügte auch an der Spendenaktion beteiligt?

  9. Nobody
    24. März 2018 at 23:41

    Es gibt Leute die handeln und es gibt Leute die nur meckern. Meinen Dank an Frau Brühl.

    Und die Verwaltung hier ist das Allerletzte.

  10. Struppi
    24. März 2018 at 23:31

    Lieber User Struppi, Ihr Veitrag wurde nicht veröffentlicht, das er Schmähkritik enthält und damit gegen unsere Nutzungsbedingungen verstößt. Wir bitten um Verständnis.
    Die Redaktion

  11. Hollerbuschrunner
    24. März 2018 at 17:23

    Der Beitrag in der MAZ geht am Problem vorbei. Die größte Schulzendorfer Klatschtante Brühl zu hofieren, ist ja wohl das Allerletzte.

  12. Petra
    Petra
    22. März 2018 at 07:08

    @Beamter: Vielen Dank für Deine Lehrstunde. Die Wenigsten hier hätten gewusst, dass man einen vollstreckbaren Titel benötigt, um diese völlig verfehlte Vorgehensweise zu rechtfertigen. Glaubst Du wir sind bescheuert??? Man kann das unverhältnismäßige Vorgehen der Verwaltung nicht oft genuig anprangern. Am besten jeden Tag aufs Neue! Nichts bekommt sie hin, Kita, Hort, Müll,dreckige Schule, Bürgergängelei, nur Mist wird gebaut.

  13. Beamter
    21. März 2018 at 20:25

    Gesetze und Verordnungen regeln das menschliche Miteinander. Eine Zwangsversteigerung wird daher nicht aus behördlicher Willkür, sondern aufgrund eines vollstreckbaren Titels eingeleitet. Diesem sind in der Regel Mahnungen und Ratenzahlungsvorschläge über einen längeren Zeitraum vorausgegangen. Zwar kann eine etwaige Stundung im Einzelfall, unter Berücksichtigung wichtiger Belange, gebilligt werden, fallen im Anschluss jedoch der Allgemeinheit zur Last.
    Banken, Finanzämter, Sozialkassen beantragen ebenfalls wegen solcher Beträge die Zwangsversteigerung und keiner jagt „eine Sau durchs Dorf“.
    Also bitte sachlich bleiben und ohne Hintergrundwissen nicht gleich eine kompl. Gemeindeverwaltung, auch wenn einiges nicht glatt läuft, an den Pranger stellen.

  14. Bürger Zweiter Klasse
    21. März 2018 at 06:35

    Wenn man in der MAZ das Schicksal der Familie gelesen hat, wird klar warum nicht bezahlt werden kann.
    Dank eines Facebookaufrufs konnte das gespendete Geld bezahlt werden.

    Bürgernähe des gesammten Amtes sieht anders aus. Es wird nicht mit Bürgern gesprochen oder Hintergründe nachgefragt. Es geht nur um die Kohle. Ich nenn das mal Machtmissbrauch, dessinteresse oder Drangsalierung des Bürgers.

    Peinlich.

    Und da soll ich auf zu Unrecht gezahlte Kitabeiträge verzichten?

  15. Spender
    20. März 2018 at 20:27

    Tiefflieger,was für eine widerwertige Aussage!

  16. Tiefflieger
    Tiefflieger
    20. März 2018 at 18:21

    Die Maßnahme der Gemeinde ist absolut daneben. Genauso daneben ist das an die große Glocke hängen der Sammelaktion. Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass sich die Initiatoren auf Kosten anderer mit einer populistischen Aktion profilieren wollten.Eine Sammelaktion dieser Art führt man absolut diskret durch.

  17. Willy Stich
    20. März 2018 at 12:58

    Vieleicht ist der Bürger durch den sparsanen Strausenbau in die Not geraten??
    Es mussten einige Bürger Ihr geliebtes Anwesen aus diesem Grund veräußern.
    Ich wünsche keinem Altschulzendorfer das Er in diese Lage gerät.

  18. Eichberger
    20. März 2018 at 10:36

    @Brigitte: Wem es schwer fällt, 235 Euro zu zahlen,der sollte überlegen,ob er sich ein Eigenheim überhaupt leisten kann. Denn Eigentum verpflichtet. Die Sammelaktion hilft den Betroffenen nicht nachhaltig.

  19. Röschen
    20. März 2018 at 09:12

    @Willi Stich
    Genau auf den Punkt gebracht. Danke
    Weiter so!

  20. Willy Stich
    20. März 2018 at 05:51

    Einem der sein Haus aus Blötheit einstürzen lässt wird Spenden in den A…
    gesteckt und wer vieleicht Geldsorgen hat auf den schlägt das Oberhaupt
    mit der Keule ein.
    Einfach nur Bürgerfreundlich.
    Weiter sooooo

  21. Brigitte
    19. März 2018 at 14:56

    …. schlauer Peter.
    Logisch sollte man seinen Verpflichtungen nachkommen. Ich kann mir vorstellen, aus Jux und Dallerei entzieht sich Niemand diesen Verpflichtungen. Es kann aber durchaus sein, dass es finanzielle Probleme gibt. Wohl dem der heute diese nicht hat und kennt. Wehe, du kommst in diesen Kreislauf rein, es fehlt dann jeder Cent. Also, nicht immer gleich große Töne spucken, Peter Siegert. Einfach mal nachdenken, warum es so sein könnte und froh sein, dass man selber diese Sorgen nicht hat.

  22. Entsetzt
    19. März 2018 at 11:16

    P. Siegert,
    unvorhergesehene Schicksalsschläge können durchaus zu Zahlungsschwierigkeiten führen.
    Vielleicht wurde eine Ratenzahlung von der Verwaltung abgelehnt.

  23. Peter Siegert
    Peter Siegert
    19. März 2018 at 09:53

    Grundsteuer muss jeder Eigenheimbesitzer zahlen. Mir ist unklar, dass das für den Betroffenen ein Problem ist. 4 Raten a rund 60 Euro sind auch bei Arbeitslosigkeit machbar.

  24. Olli
    19. März 2018 at 09:33

    Eine Verwaltung sollte auch in schlechten Zeiten für die Bürger da sein und Lösungen vorschlagen.Statt dessen wird mit einer völlig überzogenen Maßnahme gehandelt.

  25. KaRo
    19. März 2018 at 08:04

    Sicher würden sich die Schulden bei Negierung häufen. Doch ein vernünftiger Umgang mit Schuldnern (Ratenzahlung, Aufschub usw.) ein vernünftiges Gespräch oder verständlicher Schriftwechsel wären auch eine Art mit den Bürgern umzugehen. Doch seit der Einführung des „papierlosen Büros sprich PC“ ist die Kommunikation mit dem Bürger und der Gemeinde fast aussichtslos. – Eigene Erfahrung –
    Ja leider wurde er wieder gewählt.

  26. Eichberger
    18. März 2018 at 18:14

    Liebe Mitarbeiter der Verwaltung, lieber Herr Mücke,lieber Herr Reech, schämen Sie sich nicht?

  27. Anwohnerin
    18. März 2018 at 15:57

    Ja schulzendorfer jeder so wie er es verdient
    Wir hatten ja die Möglichkeit etwas zu ändern

  28. BeKa
    18. März 2018 at 13:23

    Diese Rücksichtslosigkeit ist wirklich traurig und unverschämt!
    @Bürger Zweiter Klasse: bei uns gab es kürzlich auch direkt ne Mahnung ohne vorherige Rechnung. Selbstverständlich 5 Euro Mahngebühr oben drauf. Und ich dachte schon an Selbstverschulden, waren aber absolut sicher dass keine Rechnung kam. Auf eine E-Mail an die Sachbearbeiterin gab es natürlich keine Antwort. ?

  29. Nobody
    18. März 2018 at 11:30

    Wer solch eine Verwaltung hat, der braucht keine Feinde mehr.

  30. Donkikong
    18. März 2018 at 10:45

    Das kann doch wohl nicht wahr sein. Jetzt ist der BM bestimmt ein Held.
    Von wegen Bürger helfen. Diktator wäre passender.

  31. Obelix
    18. März 2018 at 10:41

    Also der Oblelix hat gehört,das die Zwangsversteigerung abgewendet wurde! Durch die Initiative von Ramona Brühl und vielen Spendern! Die dem treiben der Verwaltung,nicht weiter tatenlos zusehen konnten! p.s. Würde man einen Bürgermeister besitzen,hätte der wohl diese kleine Summe selber übernehmen können? Wäre besser angelegtes Geld,als in eine Protzkarre? Naja, nicht jeder kann auch ein Mensch sein?

  32. Bürger Zweiter Klasse
    18. März 2018 at 10:41

    Klasse :-(
    Vielleicht hätten sie mal Bescheide für 2018 verschicken sollen, anstatt jetzt die Mahnungen raus zu schicken.

    Könnte man ja mal überlegen Zwangszuvollstrecken wegen nicht zurückgezahlter Kitabeiträge:-)

  33. Janni
    18. März 2018 at 10:39

    Die spinnen!

  34. Katharina
    18. März 2018 at 10:27

    Mit Kanonen auf Spatzen schießen. Du meine Güte.

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