Neujahrstreffen: Zeuthen setzt auf Bürgernähe

13. Januar 2019
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So funktioniert Politik! Zeuthens Rathaus hat am Sonnabend beim Willkommensbrunch und einem Bürgerempfang klare Signale an seine Bewohner ausgesandt: Wir sind eine Gemeinschaft, zusammen lassen sich die Zukunftsaufgaben besser lösen.

Die Resonanz beim 1. "Zuzügli" Brunch war enorm. (Foto: KUF)
Die Resonanz beim 1. „Zuzügli“ Brunch war enorm. (Foto: KUF)

Zunächst begrüßte Bürgermeister Sven Herzberger am Sonnabendvormittag im Seehotel mit einem „Zuzügli“ – Brunch Neubürger, die im vergangenen Jahr frisch nach Zeuthen gezogen sind. Insgesamt waren es 2018 rund 600. Viele von ihnen nahmen die Rathaus Einladung an, kamen mit Kind und Kegel. Zeuthener Vereine stellten sich vor, Kontakte wurden geknüpft, Gedanken ausgetauscht.

Stunden später dann ein Bürgerempfang, auf dem Ehrenämtler gewürdigt wurden. Herzbergers Kernbotschaft an diesem Tag lautet: Dialog. Mancher denkt, das heißt: Politiker verkünden ihre Entscheidungen. Doch für Herzberger bedeutet es in erster Linie: Zuhören, was Bürger bewegt!

Mit den beiden Bürgertreffen hat das Zeuthener Rathaus den Grundstein dafür gelegt, dass seine Bewohner bereit sind, sich zu engagieren, am Meinungsbildungs- und Entscheidungsprozess mitzuwirken, um Teilhaber an gemeinsamen Angelegenheiten zu werden. Ein nachahmenswerter Weg!

Sven Herzberger begrüßt die Zeuthener Neubürger (Foto: KUF)
Sven Herzberger begrüßt die Zeuthener Neubürger (Foto: KUF)
Zeuthener Vereine stellten sich im Seehotel vor. (Foto: KUF)
Zeuthener Vereine stellten sich im Seehotel vor. (Foto: KUF)

8 Responses to Neujahrstreffen: Zeuthen setzt auf Bürgernähe

  1. Frank Knuffke
    14. Januar 2019 at 12:46

    Bis 40.000 Einkommen haben wir eine zahlenmäßige Übersicht….stand glaub ich in dem Gutachten….
    Da hatte ich mich auch anfangs verschätzt….
    wir haben ca.1/3 im unteren Einkommensbereich,2/3 im Normalverdienerbereich….
    2.000-2.500 DM war früher normaler Facharbeiterlohn,da wir mittlerweile gleiche Leebenshaltungskosten und Preise wie zu DM-Zeiten haben,betrachte ich Jahreseinkommen von 2 Eltern bis 60.000 DM als Normalverdiener und möchte,daß diese auch so behandelt werden und nicht mit höheren Gebühren belastet werden,da Steuer und Abgabenlast in diesem Segment ohnehin schon zu hoch sind.Ich hoffe auf Verständniß bei meinen Kollegen im Gemeinderat und bitte darum,daß niemand bei der neuen Satzung mehr belastet wird.Damit signalisieren wir unseren Bürgern Verlässlichkeit und Gemeinsinn.

  2. Frau Müller
    14. Januar 2019 at 09:22

    Was erwartet ihr von Volksvertretern, die selber keine Kinder mehr in Kita oder Hort haben?
    Diese Gebühren betreffen sie ja nicht unmittelbar selber.

    Frank, woher hast du deine Informationen zu den Einkommen der Schulzendorfer Elternschaft? Hast du schonmal gefragt wieviele Eltern in welcher Einkommensgruppe der (noch) aktuellen Tabelle eingeordnet sind?

  3. Ulf
    Ulf
    13. Januar 2019 at 22:39

    Den Verdacht, dass die Gemeindevertreter bei den Kitagebühren rumtricksen habe ich auch, Herr Knuffke. Die Gemeindefinanzen sollen geschont, Eltern übermäßig abkassiert werden. Sehr geehrter Herr Wolf, Sie berichten ja sehr ausführlich seit Wochen über das Thema. Bitte veröffentlichen Sie, welcher Gemeindevertreter von welcher Partei wie zur Gebührensatzung abstimmt.

  4. Cindy
    13. Januar 2019 at 18:24

    Mich freuts für die Zeuthener. Schulzendorf spielt nur dritte Liga, leider.

  5. Frank Knuffke
    13. Januar 2019 at 16:36

    Lasst Euch doch nicht verkackeiern.Das ist erst mal nur ne nette Geste,was fürs Schaufenster,mehr nicht.In der realen Welt kriegen die Zeuthener erst mal ein volles Ding übergebügelt,nämlich bei den Kitabeiträgen.Genau das selbe wie bei uns,man will die „Besserverdienenden“ melken und die Geringverdiener entlasten.Nur muss man wissen,das die ZES Gemeinden,kaum Geringverdiener haben und die „Besserverdiener“ sind eigentlich nur die Normalverdiener,alles nur eine Frage der Definition.Ich hoffe ja immer noch,daß ich die Groko,also Linke,CDU,Bürger davon abbringen kann,aber die wollen das mit allen Tricks durchsetzen…..

  6. Zeuthener
    13. Januar 2019 at 16:08

    Mücke ist an vielem, aber nicht an allem schuld. CDU und die Linken haben großen Anteil daran, dass sich Schulzendorf im Landkreis lächerlich macht.

  7. Erik
    13. Januar 2019 at 14:41

    Sehe ich auch so @Matze. Bei uns treffen sich zu Neujahr die Funktionäre, die Gemeindevertreter streiten sich zwei Jahre um eine Vergabestelle, dann gibts geheime Sitzungen zu öffentlichen (unseren) Steuergeldern, bei den Kitagebühren wird rumgemauschelt, der Ort zu betoniert. Es wird Zeit, dass im Mai die Verantwortlichen dafür abgewählt werden. Die Zeuthener kann man nur beneiden.

  8. Matze
    13. Januar 2019 at 13:06

    Wahnsinnn und Chapeau an die Zeuthener; die können Politik!!! Das ist ja bei uns in S’dorf bei dem Verwalter und seinem Gefolge nicht möglich :( :(

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