Mühlenschlag: Krisentreffen mit Kirche – Burmeister redet Klartext

14. Juni 2018
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Die evangelische Kirchengemeinde ist Eigentümerin des Mühlenschlages. Ihrem Wunsch nach sollte der bestehende Bebauungsplan geändert werden. An die Stelle des einstigen Kita Standortes sollte ein Anwesen für betreutes Wohnen entstehen.

Weil lange Zeit kein städtebaulicher Vertrag zwischen der Kirche und der Gemeinde zustande kam, ruhte das B – Planverfahren. Nun ist wieder Bewegung in die Sache gekommen. Allerdings haben sich die Vorstellungen der Kirche geändert. Der ursprüngliche Kita Standort soll doch beibehalten werden und in der Spitze des B – Plangebietes soll ein Einzelhandelsbetrieb entstehen.

Wohngebiet Mühlenschlag (Foto: mwBild)

Wohngebiet Mühlenschlag (Foto: mwBild)

Weil die Gemeinde die Planungshoheit innehat, muss eine Änderung des B – Planes durch den Gemeinderat abgesegnet werden. Doch Abgeordnete tun sich damit schwer. Einziger Grund: Die angespannte Parkplatzsituation im Wohngebiet. Andreas Körner (Bündnis 90/Die Grünen) hat Zweifel, dass die vorhandenen Parkflächen im Mühlenschlag für die geplanten Projekte ausreichend sind. Er schlug vor zu prüfen, ob es Möglichkeiten gibt, an anderer Stelle Parkplätze zu errichten.

„Ich möchte das gern mit Herrn Sehmsdorf (Kirchenvertreter – die Red.) diskutieren. Er sagte mir, am Platz wird es nicht scheitern. Er möchte aber nicht, dass die Kirche die Kosten dafür übernimmt.“, so Körner.

Der Chef des Gemeinderates, Dr. Herbert Burmeister (Die Linke): „Die evangelische Kirche zieht den Nutzen aus der Gesamtentwicklung des Mühlenschlages. Da kann sie nicht sagen, Kosten, die entstehen, kann sie nicht tragen. Sie will das Areal entwickeln, da muss sie auch ein wenig investieren.“

Morgen um 19 Uhr findet zum Thema Parkplätze ein Treffen der Fraktionsvorsitzenden mit dem Kirchenvertreter statt.

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