Mehrzweckhalle: Körner – Vorschlag stößt auf wenig Resonanz

1. Februar 2018
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Die Nachfrage nach Trainingszeiten in der Mehrzweckhalle übersteigt die zur Verfügung stehenden Zeiten. (Foto: Wolff)

Die Nachfrage nach Trainingszeiten in der Mehrzweckhalle übersteigt die zur Verfügung stehenden Zeiten. (Foto: Wolff)

Weil es Schulzendorfer Sportvereinen zunehmend schwerer fällt in der Mehrzweckhalle Trainings- und Spielzeiten zu erhalten, hat die Körner – Fraktion die Änderung der Nutzungssatzung vorgeschlagen. Regelmäßig werden mehr Termine angefragt als Hallenzeiten zur Verfügung stehen. Deshalb sollen bei der Vergabe für den Fall der Fälle örtliche Vereine bevorzugt werden.

„Der SV Schulzendorf und die SG Schulzendorf dürfen bei der Vergabe nicht an den Rand gedrängt werden.“, fordert Andreas Körner (Bündnis 90/Die Grünen).

Derzeit nutzen verschiedene nicht ortsansässige Vereine, wie der KJV e.V. – Jugendarbeit im Herzen Brandenburgs, Budokan Großbeeren, Ajax Eichwalde 2000 e.V., Friends of Motion Königs Wusterhausen und  der HSV Wildau die Halle. In der Woche vom 11.- bis 15. September 2017 waren es beispielsweise insgesamt 19,5 Stunden.

Was die Debatte über das Thema nicht einfach macht ist die Tatsache, dass zahlreiche Schulzendorfer in nicht ortsansässigen Vereinen organisiert sind. So trainieren beispielsweise rund 30 Jugendliche aus Schulzendorf bei den Wildauer Handballern.

Vertreter der „Stillen Koalition“ aus CDU, Bürgerbündnis und Die Linke verweigerten im Hauptausschuss dem Körner Vorschlag die Unterstützung. Bleibt es dabei, dann wird er im Gemeinderat keine Mehrheit finden. Die Fraktionschefin der Linken, Winnifred Tauche, hat indes angekündigt, einen weitergehenden Vorschlag auf den Tisch zu legen. „Dem sehen wir gespannt entgegen.“, entgegnet Fraktionschef Körner.

8 Responses to Mehrzweckhalle: Körner – Vorschlag stößt auf wenig Resonanz

  1. Bürger
    4. Februar 2018 at 14:43

    Die Halle sollte in erster Linie der Schule und allen Vereinen aus Schulzendorf zu Verfügung stehen , wir haben nun mal nur diese eine!!!
    Schulzendorf first !!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  2. Frank Knuffke
    2. Februar 2018 at 14:18

    Eigentlich ist das gar kein Grund zur Aufregung.Selbstverständlich können auch andere Vereine die Halle weiter nutzen,es ist ja nur für den Fall,daß die Halle überbelegt ist,dann muss man sich eben entscheiden,ob dieser oder jener Verein vorgezogen wird.Und da wir hier in Schulzendorf sind,werden dann eben in Schulzendorf ansässige Vereine bevorzugt.Ist doch vollkommen logisch.Eine zweite Halle können wir uns nun mal nicht leisten,da müssen wir erst andere Dinge stemmen.

  3. Anwohner Otto - Krien - Str
    2. Februar 2018 at 10:18

    Wieso werden Vereine, ob e.V. oder privat so gegen einander ausgespielt? Wieso halten sich einige mit ihren sportlichen Angeboten für wichtiger, als andere? Profitieren werden in jedem Fall die Kinder und Jugendlichen aus unserer Region. Was heißt hier “ Schulzendorfer Vereine FIRST“? Was soll diese Aussage widerspiegeln? Das ist absurd.

  4. AndiM
    1. Februar 2018 at 16:36

    Klientelpolitik? Solchen Unsinn hab ich ja selbst hier schon lange nicht mehr gelesen! Die Vereine füllen die Angebotslücke, welche die SGS hinterlässt! Profitieren tun die Schulzendorfer, die diese Angebote nutzen! Was dort läuft ist eine sehr sinnvolle Ergänzung zu den Angeboten, welche die SGS machen kann.

  5. Robin Hood
    1. Februar 2018 at 16:13

    Den Linken und der CDU geht es gar nicht mehr um die Sache. @SG – Kicker, besser kann man es nicht formulieren, Klientelpolitik. Deshalb werden Vorschläge anderer kraft ihres Stimmenübergewichts abgebürstet.

  6. U.Z.
    1. Februar 2018 at 14:54

    Danke Herr Körner, dass Sie dieses Thema endlich mal in die Öffentlichkeit bringen. Bei mir als Bürger stößt Ihr Voschlag auf große Resonanz.Vereine aus der Gemeinde sollten an erster Stelle stehen.

  7. Arno Nühm
    1. Februar 2018 at 12:09

    Haben die anderen Dörfer keene eigenen Hallen?? :( :(
    S’dorfer FIRST!!!!

  8. SG - Kicker
    1. Februar 2018 at 10:41

    Das ist Klientelpolitik von CDU und den Linken!!! Herr Thieke von der CDU ist Vorsitzender vom HSV Wildau und in der Gemeindevertretung. Wird das so beschlossen, wäre er mit seinem Verein im Nachteil. Das soll verhindert werden. Dass die CDU dagegen ist, ist ja wohl klar. Bei den Hallenzeiten wird man es nie allen recht machen können. Auch wenn es vielleicht nicht ganz gerecht ist, bleiben Sie bei Ihrer Position Herrn Körner, Schulzendorfer Vereine FIRST!!!

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