Kommunalwahl: So ziehen die Linken in den Wahlkampf

5. März 2019
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Schulzendorfs Linke haben ihre Kandidaten für die Kommunalwahl am 26. Mai nominiert. Mit der offiziellen Bekanntgabe wolle man nach den Worten von Linken – Chef Jens Wollenberg warten, bis der Wahlausschuss der Gemeinde über ihre Zulassung entschieden hat.

Die Linke

Soviel sickerte jedoch aus Parteikreisen durch: Dieter Gronau und Jens Wollenberg werden nicht erneut kandidieren.

Neu zur Mannschaft der Linken sollen Tim Voigtländer und Matthias Mnich gestoßen sein. Voigtländer war 2014 für das Bürgerbündnis freier Wähler angetreten, für das er eine Zeit lang als Sachkundiger Einwohner im Gemeinderat saß.

Mnich ist Rechtsanwalt aus Eichwalde und sitzt dort im Gemeinderat. Er war zuvor Stadtverordneter in Lübbenau und Kreistagsabgeordneter in Oberspreewald-Lausitz. Unlängst soll er sich wohl polizeilich in Schulzendorf angemeldet haben. Denn um in den Gemeinderat gewählt werden zu können, muss er mindestens drei Monate seinen Wohnsitz oder seinen dauerhaften Aufenthaltsort in Schulzendorf haben. Mnich kandidiert in Wildau als Bürgermeisterkandidat für die Linken.

Erneut sollen Claudia Mollenschott, Winnifred Tauche, Hans – Georg Bäumer, Dr. Herbert Burmeister und die parteilose Ines Fricke kandidieren.

13 Responses to Kommunalwahl: So ziehen die Linken in den Wahlkampf

  1. Frank Knuffke
    7. März 2019 at 11:38

    Ich bin echt froh,daß ich in der GV stets eigenständige aber überlegte Entscheidungen treffen kann und nicht wie die CDU oder das Bürgerbündnis dem linken Verein hinterhertrotteln,wie die Deppen.Ja… oftmals stehe ich auch allein da…z.B.wenn die GV über einzelne Anwohner herfällt und 10.000 Euro Strassenbaubeitrag verhängt.Oder beim Thema „weisser Fleck“ war ich auch fast allein,und habe gegen das Millionengeschenk an die Israel Erben gestimmt.Ja,und beim Thema Ritterschlag war ich auch der Einzige, der für die Aufhebung des Bebauungsplanes war….Nur wenn die ganze GV für etwas stimmt,heisst es nicht das es richtig ist…..Und oftmals habe ich auch schon mit meiner Stimme,Dinge gekippt,wie letztens die Kitasatzung.Und ich sitze da auch nicht rum,um in den Chor der Narren einzustimmen…..denn was die da manchmal für ein Geschrei um Belanglosigkeiten anstimmen,das ist kaum auszuhalten….

    Nur mal so als Klarstellung,da einige ganz besonders tapfere Anonymschmierfinken mich in den Dreck ziehen wollen…..

  2. Tim Voigtländer
    7. März 2019 at 09:55

    Danke LDS und ich hoffe es gibt noch mehr Leute die so denken. Und nein ich bin auch weiterhin wie Hr. Bäumer und Fr. Fricke parteilos.
    Wichtig ist doch sich in der GV zu angagieren. Was nützt es wenn man keine Zeit oder keine Lust hat nach der Wahl auch aktiv zu werden. Gutes Beispiel ist Hr. Krölke. Wenn er mal da ist sitzt er nur stumm da. Genau solche GV-Mitglieder sollten ihren Stuhl für aktivere Leute räumen!

    Wenn man nun aber versuchen würde dort als Einzelkandidat aufzutreten, kann man meiner Ansicht nach sicher wenig bis garnichts erreichen. Bestes Beispiel ist Hr. Knuffke. Mal unabhängig davon das er NPD ist, aber seine Stimme hat kein Gewicht. Hinzu kommt in seinem Fall das er sich keinem anschließen kann, da sich alle von seinem Verein distanzieren.

    Lieber Matze, kennst du mich überhaupt? Woher weißt du das ich linken Mist mache? Ich konzentriere mich mehr darauf etwas für den Ort und uns alle zu tun. Unter welchem Banner ist doch dabei sekundär. Wenn du mal ein paar Leute fragst dich mich kennen, dann werden sie sicher bestätigen das ich keiner bin der nur stumm dasitzt und seinen Mund hält.

    Und ja, es werden nicht alle die Kandidaten wählen die von den Linken vorgeschlagen werden. Es gibt ja auch am Ende 18 Sitze zu besetzen.
    Beim letzten mal waren es 48 Kandidaten, also ein Chance von knapp 1 zu 3 dabei zu sein.
    Ob es diesmal auch wieder 48 sind? Bisher sieht es so aus als werden es weniger.
    Alle haben damit zu kämpfen das es am Nachwuchs fehlt. Die Jüngeren sind allem Anschein nach weniger an Kommunalpolitik interessiert. Auch das muss man versuchen zu ändern.

    Wichtig ist doch in diesem Zusammenhang auch überhaupt an die Wahlurne zu gehen. Beim letzten Mal sind nur gut die Hälfte aller wahlberechtigten Schulzendorf wählen gegangen.
    Das ist sehr schade und ich hoffe das es diesmal wieder mehr werden, zumal es inzwischen so einfach ist seine Stimme auch per Briefwahl abzugeben. Man muss also am Wahlsonntag nicht mal das Haus verlassen. :)

  3. LDS
    7. März 2019 at 08:26

    Das Herr Voigtländer ein Linker geworden ist, halte ich Aufgrund seiner früheren Aussagen für wenig glaubhaft. Aber „Matze“ lieber wähle ich einen engagierten Herrn Voigtländer als ein noch nie dagewesenen AFDler. Mittlerweile hatte die AFD genügend Zeit sich hier in Schulzendorf zu positionieren, NICHTS!!! Nicht ein Wort! Wahrscheinlich gibt es hier zu wenig Ausländer und die Hassattacken gehen unter.
    Oder sie sind wahrscheinlich genauso faul wie die braunen Kameraden der NPD. Knuffke schreibt auch nur das Forum mit seinem rechten Müll voll, ansonsten äußert er sich in Versammlungen nie, auch besser so!

  4. Matze
    6. März 2019 at 21:25

    @Tim: ja, dann lieber Afd oder Knuffi von der NPD als euren linken Mist!!!!!!
    Ihr seid unwählbar aber leider gibt es immer noch ‚Altbackene‘ :( :(

  5. Vievien
    6. März 2019 at 19:58

    Keiner von den Linken bekommt von mir eine Stimme. Wer eine rechtwidrige Gebührenberechnung der Kitakosten durchwinkt ist für mich unwählbar!

  6. Tim Voigtländer
    6. März 2019 at 19:03

    Danke Petra, ich bin sehr überrascht, von dir hätte ich deutlich mehr Gegenwind erwartet. Aber ich freue mich und wenn ich die Chance bekomme, werde ich dir gerne zeigen das wir versuchen altbewährte Kompetenzen mit neuen zu vereinen, um mit frische Wind voran zu kommen. Ja ich weiß du stehst nicht auf hohle Phrasen, aber sei gewiss, ich gebe alles.

    Merle ich beantworte gerne ihre Fragen, auch wenn sie meinen Namen wiederholt falsch schreiben.
    Ich habe die Arbeit als Sachkundiger vorzeit beenden müssen, weil ich durch meine Arbeit dazu gezwungen wurde und weil ich als gerichtlich bestellter Betreuer meine demente Oma auf ihrem letzten Weg intensiv begleitet habe. Daher bitte ich um Verständnis das ich die letzten 3 Jahre weniger aktiv sein konnte. Wer eine Angehörigen pflegt weiß wovon ich spreche.

    Die Situation hat sich nun für mich verändert. Der Job hat sich gewandelt, meine Oma weilt leider nicht mehr unter uns.
    Die Zeit ist nun gekommen es wieder anzupacken und halt nicht nur Kommentare zu bloggen, sondern praktisch aktiv zu werden.
    Und Merle, wenn die Linke nur peinlich ist und abtreten soll, was wäre dann die Alternative….AfD oder gar NPD?

    Und Hr. Mnich ist ein ganz neuer Schulzendorfer Mitbürger. Als ich 2012 herzog hatte ich auch noch keinen Lebensmittelpunkt im Ort, denn habe ich erst in den letzten 7 Jahren entwickelt.
    Wenn ich Hr. Mnich google finde ich das:
    http://www.becker-mnich.de/
    Und schon weil er Verwaltungsrechtler ist, hat er eine meiner Stimmen sicher.

    Und Frau Mollenschott kandidiert ja auch nicht zum Spaß für den Landtag. Ich kenne sie als angagierte Frau und sollte sie gewählt werden, so kann das doch nur gut sein für unseren gesamten Ort, da sie ja schließlich auch unsere Interessen dort vertritt. Wer das anzweifelt der kann ja seine Stimme einem anderen Kandidaten geben.
    Und sollte sie ihr Ziel nicht erreichen, so kann sie bei erfolgreicher GV-Wahl immernoch für unseren Ort aktiv sein.

  7. Eichberger
    6. März 2019 at 16:58

    Mich würde ja interessieren, wo genau in Schulzendorf Herr Mnich sein Lebensmittelpunkt hat.

  8. Merle
    6. März 2019 at 14:48

    Herr Vogtländer wo waren Sie die letzten Jahre? Kurz vor der Wahl erscheinen Sie plötzlich erneut. Herr Mnich ist bitte Wer?
    Die Linke sollte Abtreten in Schulzendorf.
    Frau Mollenschott kandidiert für den Landtag.
    Ein Schelm…

  9. Petra
    Petra
    6. März 2019 at 10:56

    Ich begrüße es, wenn sich unvorbelastete Menschen in die Politik aktiv einmischen wollen. Die Linken haben frischen Wind am allernötigsten. Und insofern kann ich Herrn Voigtländer nur alles Gute wünschen. Ob er sich mit seinen Ideen in der verkrusteten und SED geprägten Schulzendorfer Linkspartei gegen die Altgenossen Burmeister und Tauche durchsetzen kann, bezweifle ich.

  10. Tim Voigtländer
    6. März 2019 at 08:54

    Ich bin Hr. Voigtländer. Und ich verstehe garnicht warum alle gleich schon wieder Betrug wittern.

    Hr.Mnich ist ein in seiner Freizeit sehr angagierter Mann. Das möchte er auch in Zukunft sein. Und er zieht gerade um nach Schulzendorf. Um auch hier aktiv zu sein hat er sich rechtzeitig umgemeldet um kandidieren zu können. Was soll daran Betrug sein? Sein Mandat in Eichwalde legt er jetzt logischer Weise nieder.

    Und ganz nebenbei bemerkt ist Hr. Mnich auch Fachanwalt für Verwaltungsrecht. Er wird, sollte er gewählt werden, mit Sicherheit eine Bereicherung für die Gemeindevertretung sein. Er bingt z.B. den Sachverstand mit den wir für die neue Kitasatzung brauchen um diese rechtssicher auf den Weg zu bringen.

    Und ich weiß nicht wo das Gerücht herkommt, aber Dr. Burmeister stellt sich nicht zur Wahl um Stimmen zu ziehen und um dann das Mandat nicht anzunehmen. Er tritt mit zur Wahl an und wird sein Mandat auch annehmen. Ihm nach jahrzehntelanger Mitarbeit für die Gemeinde als BM und GV soetwas vorzuwerfen halte ich für ein wenig respektlos.

    Ich bin auch gerne bereit hier im Blog weitere Fragen zu beantworten. Einzige Bedingung ist, dass wir einen sachlichen Dialog führen und uns respektvoll behandeln.
    Und nein, ich kann die Welt auch nicht retten, aber ich kann nach Kräften versuchen sie für uns lebenswerter zu machen. Und genau das wird mein Ziel sein. Da ich aber auch nicht alles kann, wird mein Fokus auch weiter auf den Bereich Soziales, Bildung und Kultur gerichtet sein.

  11. Altanschließer
    6. März 2019 at 08:43

    Die Zeit der Linken ist abgelaufen. Sie wollten die Zusammenarbeit mit Zeuthen, Eichwalde blockieren, sie haben sich um die Vorflächen stiefmütterlich gekümmert, sie haben das Versagen des MAWV schöngeredet, sie haben Eltern bei den Kitagebühren im Regen stehen lassen, sie verkaufen dem Landkreis Bauland zum Freundschaftspreis und tragen mit, dass Bürger beim Kauf der Vorflächen abgezockt werden. Was ist das schon wieder für eine Mauschelei mit dem Wohnsitz von Herrn Mnich? Politiker, die statt Bürgerinteressen, Parteiinteressen verfolgen, braucht niemand.

  12. Merle
    5. März 2019 at 23:06

    Die Linken sind nur peinlich.Was ist das mit Herrn Mnich?
    Gerüchte sind auch das Burmeister nur die Stimmen ziehen soll und das Mandat im Gemeinderat nicht annimmt.Die Tauche soll übernehmen.Das ist Wahlbetrug.
    Herr Vogtländer?

  13. Besserwisser
    Besserwisser
    5. März 2019 at 21:44

    Wenn Herr Mnich GV in Eichwalde ist, dann muss er dort seinen Wohnsitz haben. Wenn er jetzt in Schulzendorf angemeldet ist, dann ist er also nicht mehr in Eichwalde wohnhaft. Folglich dürfte er dann nicht in Eichwalde in der GV sitzen. Oder hat Herr Mnich seinen Wohnsitz gar nicht in Schulzendorf? Irgendwas passt nicht.

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