Kita „Ritterschlag“: Rathaus verbannt Kinder vom Rasen

30. Mai 2018
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Eigentlich sollte die Kita Ende März fix und fertig sein. Doch auch in Schulzendorf bestätigt sich das, was in Deutschland längst keine Ausnahme mehr ist: Die öffentliche Hand hat Bauprojekte nicht im Griff.

Diese Bilanz muss zu denken geben: Terminverzögerungen, Kostenexplosionen bei Gewerken und jetzt das Rasenverbot! (Foto: mwBild)
Diese Bilanz muss zu denken geben: Terminverzögerungen, Kostenexplosionen bei Gewerken und jetzt das Rasenverbot! (Foto: mwBild)

Kinder und Erzieher der neue Kita, die am 1. Juni in Betrieb geht, bekommen das jetzt bitter zu spüren. Bürgermeister Mücke (SPD – nominiert) ließ über seinen Bauchef verkünden, dass sich der Rasen auf dem Kita Gelände in der Wachstumsphase befinde. Sein Betreten wäre für den Wuchs „nicht förderlich“.

„Wenn die Kita in Betrieb geht kann es sein, dass einzelne Bereiche gesperrt sind.“, kündigte Bauchef Jörg Sonntag wenige Stunden vor Eröffnung an. Eine plausible Erklärung zu den Ursachen der Einschränkung für die Kinder gab der Bauchef nicht.

Ein Garten- und Landschaftsbauer gegenüber dem Schulzendorfer auf Anfrage: „Wenn es mit der Bauzeit eng wird, dann ist Rollrasen eine echte Alternative, die nicht deutlich teurer ist. Doch das wollte man wohl nicht. Es bleibt der Fakt, dass die Rasensaat viel zu spät realisiert wurde.“

Es wäre nicht die erste Panne beim Millionen teuren Bau.

3 Responses to Kita „Ritterschlag“: Rathaus verbannt Kinder vom Rasen

  1. Anwohnerin
    1. Juni 2018 at 08:45

    Es ist einfach nur zum k…..

  2. Leopolda
    31. Mai 2018 at 18:19

    Die Kinder dürfen angeblich jetzt auf den Rasen lt. Kita-Personal. Jedoch sind viel interessanter die Sicherheitsmängel in der Kita.
    Beispielsweise lassen sich alle Türen auch von den Kindern einfach öffnen, so auch die Eingang-/Ausgangstür zur Straße. Und wie allen bewusst ist, gibt es dort keinen Zaun mehr, sondern nur eine Hauptstraße… da hilft auch kein Tempo 30 im Zweifel!!!
    Die Johanniter an diesen Mangel der Gemeinde bereits mitgeteilt…mal sehen wann da was passiert…

  3. Arno Nühm
    30. Mai 2018 at 12:48

    Diese Unfähigkeit stinkt zum Himmel :(

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