Kinder ausgesperrt – Das sagen Rathaus und Politiker

24. Februar 2019
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Nicht nur bei Eltern auch bei politischen Entscheidungsträgern hat der Entschluß von Hort Chefin Anke Haacke, Kinder der Kita Ritterschlag ab sofort von den Schnuppertagen im Hort auszusperren, für Wirbel gesorgt. Haacke hatte ihr Vorgehen mit der freien Trägerschaft der Kita Ritterschlag begründet. Sinngemäß soll sie erklärt haben, dass die Kita nicht zur Gemeinde Schulzendorf zähle.

Aus „bürokratischen und finanziellen Gründen“ dürfen Kinder der Kita Ritterschlag nicht mehr den Hort besuchen. (Foto: mwBild)
Aus „bürokratischen und finanziellen Gründen“ dürfen Kinder der Kita Ritterschlag nicht mehr den Hort besuchen. (Foto: mwBild)

CDU – Chef Kolberg ist über den Vorgang empört: „Es ist beschämend, wie das Rathaus mit unseren Kindern umgeht, mir fehlen die Worte. Sind denn die Knirpse der Kita Ritterschlag Kinder zweiter Klasse?“ Der CDU – Fraktionsvorsitzende verlangte vom Rathaus ein Machtwort zum Vorgehen der Hort – Chefin. Es solle schleunigst dafür sorgen, dass die Schnuppertage auch für die Kinder der Kita Ritterschlag stattfinden können.

Verständnis für die Entscheidung zeigte Bauchef Sonntag: „Der Hort stellt zusätzliches Personal bereit und arbeitet mit den Kindern. Das sind zusätzliche Leistungen der Gemeinde. Für mich stellt sich die Situation anders dar.“

Einsehen hatte auch Claudia Mollenschott (Die Linke). „Ich kann verstehen, dass so eine Entscheidung gefallen ist. Dass sie so hart gefallen ist, ist nicht glücklich.“, so die Abgeordnete. Die Vorschulkinder erleben an den Schnuppertagen im Hort eine zusätzliche Arbeit der Erzieher. Kita und Gemeinde hätten vor den Schnuppertagen eine Vereinbarung schließen müssen, argumentierte Mollenschott.

Nach Angaben der Verantwortlichen der Kita Ritterschlag wurden die Kinder bei ihren bisherigen Besuchen im Hort von einer Erzieherin begleitet. Sie hatten Getränke und Malstifte bei sich.

3 Responses to Kinder ausgesperrt – Das sagen Rathaus und Politiker

  1. AfD Fan
    AfD Fan
    24. Februar 2019 at 23:30

    Was die Linken in den letzten Monaten vom Stapel lassen ist eine Tragödie für die Bürger. Sie torpedieren die Zusammenarbeit mit Eichwalde und Zeuthen, sie relativieren das MAWV Versagen, sie sind mitverantwortlich, dass Bürger für die Vorflächen mit horrenden Summen abgezockt werden, sie tolerieren eine rechtswidrige Kitasatzung und jetzt haben sie auch noch Verständnis für ein Totalversagen der Verwaltung. Es reicht!

  2. Anwohnerin
    24. Februar 2019 at 20:18

    Alle und ich meine alle Beteiligten sind schuld.
    Eine Kita in fremde Trägerschaft zu geben nur um sich Arbeit und Verantwortung zu sparen ist falsch.
    Unsere Kinder sind die Leidtragenden.
    Wann wird endlich für unsere Kinder gehandelt?

  3. Petra
    Petra
    24. Februar 2019 at 18:07

    Nur weil Hortleitung und der Verwalter ihre Schularbeiten nicht machen, müssen Kinder auf wichtige Erfahrungen verzichten? Ich glaub es nicht. Schön, dass Sie es verstehen Frau Mollenschott, ich verstehe das absolut nicht.

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