Helgolandplatz: Pläne von Investor Hauff stoßen auf Ablehnung

24. November 2017
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Die Linke und die Körner – Fraktion haben im jüngsten Ortsentwicklungsausschuss Investor Hauff signalisiert, dass sie seinem Antrag auf Änderung des Flächennutzungsplans (FNP) am Helgolandplatz ablehnend gegenüber stehen.

Ortsentwicklungsausschuss: Investor Hauff konnte mit seinen Absichten bei der Mehrheit der Volksvertreter nicht punkten. (Foto: mwBild)

Ortsentwicklungsausschuss: Investor Hauff konnte mit seinen Absichten bei der Mehrheit der Volksvertreter nicht punkten. (Foto: mwBild)

Der Berliner Immobilienunternehmer hatte das Areal als Wald gekauft und beabsichtigt auf ihm sechs Einfamilienhäuser zu errichten. Dazu müsste der Flächennutzungsplan durch den Gemeinderat geändert werden. Einen Antrag dafür stellte er im Rathaus und warb im Ortsentwicklungsausschuss um Unterstützung.

Andreas Körner (Bündnis 90/Die Grünen) dazu: „Wir haben durch die großen Bauprojekte bereits heute einen enormen Schwund an Baumbestand im Ort. Unsere Fraktion sieht nicht die Notwendigkeit Wald in Baugrundstücke umzuwandeln, weil es gerade einen Bauboom gibt.“

Auch Waltraut Mann (Die Linke) sprach sich im Namen ihrer Fraktion gegen die Umwandlungsbestrebungen aus.

Anders sah es CDU – Fraktionschef Joachim Kolberg. Das Areal war ursprünglich Bauland. Eine hauchdünne Mehrheit im Gemeinderat entschied sich vor vielen Jahren dafür, das Gebiet in Wald umzuwandeln. Für Kolberg kam das damals einer „kalte Enteignung“ des früheren Eigentümers gleich. Er sprach sich für einen Kompromiss in der Sache aus. Nicht sechs, sondern vielleicht nur zwei oder drei Häuser sollten gebaut werden dürfen.

Die vielen „grünen Fleckchen“ in der Gemeinde sind nach Ansicht von Bauchef Sonntag aus ökologischen und klimatischen Gründen sehr sinnvoll. Mit dem Votum der Ausschussmitglieder im Rücken wird der Bauchef Hauffs Antrag auf Änderung des FNP wohl ablehnend bescheiden.

5 Responses to Helgolandplatz: Pläne von Investor Hauff stoßen auf Ablehnung

  1. B.Hartenstein
    29. November 2017 at 13:42

    Das nennt man „deja vu“……
    War da nicht mal was mit Wald und wurde nicht aus persönlichen Gründen daraus wieder neu Bauland und sogar der FNP geändert.

    So ist da eben …. fast wie früher. Gleiches Recht für alle, aber manche sind eben gleicher.

  2. karo
    25. November 2017 at 11:00

    AFD FAN – Sie können ja ihre Leistungen in 2 Jahren unter Beweis stellen. Mal sehen ob die Bürger sie in die Gemeindevertretung wählen. Sollten Sie sich zur Wahl stellen, wenn ihren „Argumentationen“ Taten folgen sollen.

  3. Petra
    Petra
    25. November 2017 at 07:24

    Ich bin froh, dass die grüne Oase bleibt. In einem gebe ich Herrn Kolberg Recht, den Eigentümer von Bauland in einen Waldbesitzer per Federstrich zu machen, das ist in meinen Augen ein absolutes Unding. Der Herr aus Berlin ist in meinen Augen ein Spekulant,der sich verkalkuliert hat. Danke Herr Körner, Danke an die Linken.

    @AfD Schreihals: Große Klappe und nichts dahinter.Ich bin kein Fan von Dir.

  4. Arno Nühm
    24. November 2017 at 21:09

    …ich bin ein Fan von dir :)

  5. AfD Fan
    AfD Fan
    24. November 2017 at 18:32

    Linke und Grüne messen mit zweierlei Maß, was ich als verlogen ansehe. Das „grüne Fleckchen“ in der Illgenstraße (Weißer Fleck) durfte Bauland werden. Das am Helgolandplatz nicht. Warum nicht? Genießt Familie Israel einen Sonderstatus bei Politikern? Wird diese Familie permanent durch Amt und GV begünstigt? Sie musste ja schon die Straße nicht wie andere Anlieger zahlen. So eine unehrliche Politik. Und Kolbergs CDU macht mit. Nicht Mücke, sondern sämtliche unehrliche Politiker sollten abgewählt werden. Mit der AfD in der Gemeindevertretung wäre das anders gelaufen.

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