Grusel – Fund: Granate verbreitet Schrecken

9. Mai 2018
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Ein Archäologe stieß bei einer Bodenuntersuchung auf dem Baufeld Ritterschlag/Ritterfleck, in unmittelbarer Nähe der neu gebauten Kita, auf Munition aus dem Zweiten Weltkrieg. Unbestätigten Informationen zufolge soll es sich um eine scharfe Wurfgranate handeln.

(Symbolfoto)

(Symbolfoto)

Polizei und Feuerwehr sperrten den Fundort ab. Wie Polizeisprecherin Ines Filohn erklärte, wird der Kampfmittelbeseitigungsdienst die Bestimmung und Räumung der Munition vornehmen.

Es ist nicht ausgeschlossen, dass im Zuge der Bauarbeiten weitere hoch explosive Munition gefunden wird. Der Grund:  Im Zweiten Weltkrieg befand sich in der Nähe der Fundstelle eine Flak – Stellung der Deutschen Wehrmacht.

3 Responses to Grusel – Fund: Granate verbreitet Schrecken

  1. irene-Robus
    10. Mai 2018 at 06:51

    Wie soll man als Gemeindeverwaltung darauf kommen, dass es in unmittelbarer Nähe einer Flak-Stellung Munitionsfunde geben könnte!!!! Auch die Gemeindevertreter, voran Herr Kolberg, als ehem. Polizeibeamter müsste sich als Schulzendorfer doch auskennen.
    Die Friedhofsverwaltung kennt ebenfalls die Fundamente der Flakstellung. Mein Großvater musste aus diesem Grunde umgebettet werden. Also ein bekanntes Objekt. Die Flakbaracke wurde nach dem 2. Weltkrieg als Schule genutzt. Dort lagerte ursprünglich in unmittelbarer Nähe ebenfalls Munition.(In Höhe der Müllcontainer Ecke Freiligrathstr., am Weg zum Friedhof.
    Das abgestürzte Militär-Flugzeug war sicher auch nicht ohne Munition unterwegs.
    Also ein ganz neues Problem??? Es wird nicht das letzte sein. Außerdem befand sich im okkupierten „Schloss“ eine Funkzentrale der Wehrmacht, die getroffen werden sollte.

  2. Petra
    Petra
    9. Mai 2018 at 16:09

    Traurig, dass Verwaltung und Gemeindevertreter zugucken, wie Immobilienhaie das Leben von Menschen unsicher machen. Da wird munter abgerissen, kein Bauzaun,keine Absicherungsmaßnahmen,kein Bauschild mit rotem Punkt. Und dann liegt da mal eine Bombe rum.

  3. Besorgte Mutti
    9. Mai 2018 at 14:42

    Jeder Eigenheimbauer muss vor Beginn der Bauarbeiten die Kampfmittelfreiheit nachweisen. Das scheint für die Investoren nicht zu gelten. Am Ritterschlag wird fleißig gebaut, kein Bauzaun, nichts. Aber eine Granate wird gefunden. Wie kann das sein? Was ist wenn Kinder dort spielen? Unverantwortlich von den Investoren!

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