Grünen Politiker geht auf Distanz zu Bürgermeister Mücke (SPD – nominiert)

30. November 2018
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„Die Botschaft, die Sie hier überbringen, lautet: Mir ist das scheißegal, die anderen haben die Mehrheit. Unsere gute Idee prüfen sie nicht einmal.“ Diese deutlichen Worte fand ein Politiker, der bislang als treuer Gefolgsmann des Bürgermeisters galt – Andreas Körner (Bündnis 90/Die Grünen).

Löste wieder einmal Zoff aus: Bürgermeister Mücke (Foto: mwBild)

Löste wieder einmal Zoff aus: Bürgermeister Mücke (Foto: mwBild)

Was war geschehen?

In der Debatte um die Kitagebühren hat die „Stille Koalition“, die im Gemeinderat eine satte Mehrheit besitzt, Mücke beauftragt, die Gebührentabelle der Johanniter – Kita zur Grundlage der Beschlussvorlage für jene Kitas zu nehmen, die sich in Trägerschaft der Gemeinde befinden.

Die Körner Fraktion hat vor Wochen einen alternativen Vorschlag, das sogenannte „sozialverträgliche Hebesatz – Modell“, eingebracht, das von den Gemeinden Eichwalde und Wildau angewendet wird. Der Grünen Politiker bat das Rathaus das Modell auf Machbarkeit zu prüfen.

Allzu ernst nahm Bürgermeister Mücke die Bitte nicht: „Ich gehe ökonomisch ran. Ich rechne damit, dass der Vorschlag (der „Stillen Koalition“ – die Red.) eine Mehrheit erhalten wird. Ich könnte mich auch neutral verhalten und mehrere Beschlussvorlagen unterbreiten.“

Tat Mücke jedoch nicht und ernsthaft geprüft und diskutiert wurde der Körner Vorschlag auch nicht. Der Bürgermeister entschuldigte sich später für seine „Peinlich – Aussage“.

2 Responses to Grünen Politiker geht auf Distanz zu Bürgermeister Mücke (SPD – nominiert)

  1. Zeuthener
    1. Dezember 2018 at 13:20

    Ein Blödsinn den Mücke von sich gibt. Das ist kein Bürgermeister, sondern ein Hampelmann. @Arno: Nicht nur die 1934 Bürger sind schuld. Auch die Gemeindevertreter, quer durch alle Parteien, tragen Mitschuld. Anstatt ihn abzwählen, dulden sie ihn und tragen sein Handeln letztlich mit. Armes Schulzendorf.

  2. Arno Nühm
    30. November 2018 at 12:20

    Furchtbar dieser Mann :( :(
    Danke, ihr 1934 Wähler :( :(

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