Gemeinsame Vergabestelle: Jetzt signalisiert Königs Wusterhausen Bereitschaft

31. Oktober 2018
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Das dürfte den Kritikern von Bürgermeister Mücke (SPD – nominiert) gefallen: Die Stadt Königs Wusterhausen ist bereit, mit Zeuthen, Eichwalde und Schulzendorf eine Vereinbarung über eine gemeinsame Vergabestelle zu treffen und sogar Personal dafür vorzuhalten.

Markus Mücke und sein Rathaus werden nicht als geeignter Standort einer Vergabestelle angesehen. (Foto: mwBild)

Markus Mücke und sein Rathaus werden nicht als geeignter Standort einer Vergabestelle angesehen. (Foto: mwBild)

Seit Monaten bemühen sich Eichwalde, Zeuthen und Schulzendorf eine gemeinsame Vergabestelle auf die Beine zu stellen. Ins Stocken geriet das Vorhaben, weil eine Mehrheit der Schulzendorfer Abgeordneten Vorbehalte gegen die Einrichtung des Amtes unter Herrschaft von Markus Mücke hat.

„Wir haben kein hundertprozentiges Vertrauen in Markus Mücke.“, konstatierte Claudia Mollenschott (Die Linke). Intransparenz und miese Informationspolitik werden Mücke vorgeworfen.

4 Responses to Gemeinsame Vergabestelle: Jetzt signalisiert Königs Wusterhausen Bereitschaft

  1. B.Hartenstein
    3. November 2018 at 12:31

    Die Darstellung im Link spiegelt aber nicht den Sinn oder Zweck einer Ausschreibung wider. Die eigentlichen Gründe, warum sich Firmen nicht mehr so gern an öffentlichen Ausschreibungen beteiligen, werden jedenfalls nicht dargestellt; ich meine das berühmte „hinter den Kulissen“. Jeder, der auf dem Gebiet tätig ist oder war, weiß genau, wie man Ausschreibungen
    „gestalten“ kann zum Vorteil der einen oder anderen Seite, welche Tricks angewendet werden, wie man Kosten wunderbar darstellen, aber trotzdem den Gewinn maximieren kann.
    Die Kontrolle in dieser Hinsicht hat seit Jahren immer mehr nachgelassen, sei es aus Zeitgründen der Mitarbeiter oder deren Unfähigkeit, in der Tiefe zu ermitteln. Wäre man z.B. in Schulzendorf etwas sorgfältiger bei der Erstellung von Ausschreibungsunterlagen vorgegangen, gäbe es sicher weniger Probleme bei den Projekten der Gemeinde. Nur mal so am Rande vermerkt.

  2. Frank Knuffke
    1. November 2018 at 17:58
  3. B.Hartenstein
    1. November 2018 at 10:38

    @ Frank Knuffke

    So schreibt nur ein Kleingeist, der absolut keine Ahnung vom Sinn und Zweck öffentlicher Ausschreibungen, insbesondere von kommunalen Ausschreibungen, hat.

    Einfach mal die Form der möglichen Weiterbildung nutzen, was auch Abgordneten gut zu Gesicht stände.

  4. Frank Knuffke
    1. November 2018 at 06:37

    Die Vergabe eines Auftrages ist eigentlich die einfachste Sache der Welt,nicht jedoch in der EU und ganz speziell in Deutschland.Hier haben sich Bürokraten daran gemacht,das Ganze zu einem bürokratischen Monstrum aufzublasen.Keiner kann mehr erklären,warum sich eine Firma überhaupt noch an einer Ausschreibung beteiligen soll.Die öffentliche Hand ist einer der schlechtesten Auftraggeber überhaupt.Riesige Bürokratie,DIN-Normen,welche in der Praxis kaum einzuhalten sind,schlechte Zahlungsmoral und nun auch noch die zwingende elektronische Vergabe.Handwerkskammern,welche ihre Mitgkiedsunternehmen befragten,kamen zu dem Ergebnis,daß die Unternehmen sich mehr dem privaten Sektor widmen werden,weil der bürokratische Aufwand zu groß wird.Es wird also noch schwieriger(als es jetzt schon ist) Unternehmen zu finden.Und in dieser Situation sollen wir die Auftragsvergabe von ausserhalb der Gemeinde erledigen lassen?KW ist weit weg,wenns klemmen sollte,und es wird klemmen,das ist vorprogrammiert.Ich gehe davon aus,daß es dann noch länger dauern wird,auf unseren Baustellen….wer wettet dagegen?

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