Feuerwehr Förderverein Miersdorf: Gute Gründe zum Feiern

29. November 2018
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Der Förderverein der Feuerwache Miersdorf e.V. lud am Montag in das Seehotel Zeuthen ein, um auf ein sehr erfolgreiches Jahr 2018 zurückzublicken.

Rund 50 Gäste waren der Einladung gefolgt, darunter zahlreiche Sponsoren und Unterstützer sowie Vertreter aus der Politik, so der innenpolitische Sprecher der CDU – Fraktion im Brandenburger Landtag, Björn Lakenmacher, und Zeuthens Bürgermeister Sven Herzberger.

Karl Uwe Fuchs konnte eine positive Bilanz ziehen (Foto: mwBild)

Karl Uwe Fuchs konnte eine positive Bilanz ziehen (Foto: mwBild)

Vereinschef Karl Uwe Fuchs zog Dank der vielen Förderer ein positives Jahresfazit: „Probleme der Einsatzbereitschaft und Nachwuchsförderung, wie sie in anderen Wehren existieren, betreffen uns glücklicherweise nicht. Dank der Unterstützung unserer Sponsoren konnten wir gute Vorarbeit leisten. So haben wir in der Kids Feuerwehr über 50 Mitglieder.“

Der Verein ist das das Rückgrat der Feuerwehr. Dort, wo die Unterstützung durch die Gemeinde nicht mehr möglich ist, wird er aktiv. So bei der Förderung von Projekten für die Erwachsenen- und Jugendfeuerwehr, der Anschaffung von Ausrüstungsgegenständen, neuer Kleidung oder der Durchführung von Fahrten zu Wettkämpfen und Ausbildungen.

Björn Lakenmacher überbrachte eine gute Botschaft (Foto: mwBild)

Björn Lakenmacher überbrachte eine gute Botschaft (Foto: mwBild)

„Wir als Politik sollten den ehrenamtlich tätigen Feuerwehrleuten endlich Danke sagen. Unser jahreslanges Bestreben, eine Feuerwehrrente einzuführen, hat endlich gefruchtet. Der Landesfeuerwehrverband hat ein Prämienmodell vorgeschlagen und die Landesregierung will es auch übernehmen.“, erklärte Lakenmacher.

Ein großes Lob kam von Zeuthens Bürgermeister Sven Herzberger. „Wir sind mit unserer Technik und der Ausrüstung im Landkreis ganz gut unterwegs. Das ist auch das Verdienst des Fördervereins und seiner Unterstützer.“, konstatierte Herzberger.

Dass modernes Arbeitsgerät und Ausstaffierung längst keine Selbstverständlichkeit ist, beweist die Situation in südlichen Regionen Brandenburgs. Dem Schulzendorfer liegen Berichte vor, wonach Feuerwehrleute gezwungen sind, mit dem Fahrrad oder dem privaten Auto zum Einsatzort zu fahren, wo sich die Lebensretter mit Helm und Kleidung aus DDR – Zeiten zufrieden geben müssen.

Andreas Berger – Winkler, Vorstand im Johanniter Regionalverband Südbrandenburg gegenüber dem Schulzendorfer: „Wir unterstützen den Verein nicht nur finanziell, sondern ermöglichen den Kameraden beispielsweise auch eine Ausbildung in der medizinischen Versorgung.“ Seit 2015 besteht zwischen Johanniter und dem Förderverein eine Kooperationsvereinbarung.

Kunden von EDEKA – Bogisch in Miersdorf können der Jugendfeuerwehr unmittelbar unter die Arme. greifen. Dort wurde im Markt eine Pfandspendenbox angebracht. Wer möchte, kann sein Guthaben vom Pfandrückgabeautomaten dort einwerfen. Viele machten davon Gebrauch, im fast abgelaufenen Jahr kamen so 1.274 Euro zusammen.

Die Metro Waltersdorf ist dann zur Stelle, wenn die Feuerwehr Feste, wie beispielsweise das Osterfeuer, veranstaltet.

Und schließlich arbeiten zahlreiche Feuerwehrleute in Unternehmen von Sponsoren, die sie im Einsatzfall von der Arbeit freistellen. Auch das ist keine Selbstverständlichkeit.

Fazit: Der Förderverein der Feuerwache Miersdorf e.V. ist eine echte Stütze der Lebensretter. Bleibt dann nur noch zu wünschen, dass das auch lange so bleibt.

(Weitere Bilder auf facebook/Der Schulzendorfer)

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